Lolu
  • Mitglied seit 28. April 2015
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Lolu

    Oh man, Asnea, eine so traurige Geschichte, da kann man die Tränen nicht mehr zurück halten.


    Twosouls: Auch wenn du keine Beileidbekundungen möchtest, tut es mir doch sehr leid, dass dein Seelenhund nicht mehr bei dir ist.

    Du hast alles richtig gemacht!

    Ich finde auch, wenn man sich ein Tier holt und die schöne Welpen- und Junghundzeit genießt, muss man auch gemeinsam das Alter mit all seinen Facetten ertragen können. Solange ein Hund keine dauerhaften Schmerzen ertragen muss, noch fressen kann, keine Atemnot oder anderen lebensgefährlichen Symptome zeigt oder, wie du schreibst, sich nicht selber aufgibt, solange darf der Hund sein Leben leben und auch wenigstens stückweit genießen. Unsere Hündin hat uns bis fast zum Schluss überhaupt nicht gezeigt, dass sie an einem extrem aggressiven Krebs litt. Im Ultraschall und Röntgen sah man keine Tumore. Erst während der OP wurde das Ausmaß sichtbar. Das einzige Anzeichen war neben der Müdigkeit die Atemnot. 4 Wochen lang hofften wir mit dem TA, dass es eine Verletzung des Lymphstrangs war, durch die die Flüssigkeit austrat und die Lunge zusammendrückte. Nach der Lungenpunktion ging es ihr besser. 3 mal haben wir ihr das zugemutet, bis wir alle nicht mehr konnten. Jedes Mal dachten wir, es geht aufwärts. 4 Wochen habe ich panisch den Hund beobachtet, ob sie wieder schneller und in den Bauch atmet. Es war die Hölle. Und doch ging sie am letzten Tag eine kleine Runde mit uns spazieren.

    Letztlich wurde uns die Entscheidung abgenommen. Auf jeden Fall wollte unsere Maus so lange wie möglich bei uns bleiben.


    Die Stille...,da hast du recht. Die ist schlimm. Daher haben wir uns sehr bald für einen neuen Hund entschieden. Nicht, um den alten zu ersetzen, aber um wieder einen Hund an unserer Seite zu haben.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du zu gegebener Zeit wieder einen Seelenhund findest. Den hat man nicht zwangsläufig nur einmal im Leben.

    Ostholstein: Du hast vollkommen recht. Natürlich sind nicht die Freilaufzonen schuld, sondern die Hundehalter, die ahnungslos oder gar ignorant sind und ohne Rücksicht ihre Hunde herumrennen lassen. Wenn sich jeder an die Spielregeln halten würde, wäre das eine schöne Sache.

    Aber allein schon, dass viele Rüdenbesitzer denken, es wäre normal und das Recht jedes Rüden, andere Rüden zu dominieren, birgt Stress. Dann gehört so ein Hund an die Leine. Das sehen aber viele HH nicht ein. Kommt dann aber ein großer DSH-Rüde und lässt sich das nicht bieten, ist der natürlich dann der böse.

    Hier hat ein Malermeister immer nur zugesehen, wie sein Entlebucher Sennenhund jeden Hund berammelt hat, ob Männlein oder Weiblein. Lotte hat sich das nicht gefallen lassen und wurde zickig. Auf einmal war der Sennenhund der, hinter dem unsere 2 hergerannt sind. Mit Getöse, wie Schäferhunde halt sind. An der Situation war nichts gefährlich, aber dem Halter missfiel es. Es gab dann auch noch Vorfälle mit anderen Rüden, die natürlich seinen Hund gebissen haben (Er war ja nicht schuld!). Und nun läuft der Hund an der Leine. Oder zumindest anderen aus dem Weg.

    Unsere 2 haben als junge Hunde eine Weile ihre eigene Sch...gefressen. || Und Ludwig hat sich danach mal im Auto erbrochen. Wüüürrrggg....

    Wir haben eine Weile dann immer mal wieder Trockenpansen oder Harzer Roller verfüttert. Später wurde es besser.

    Bei den Gefährdungen heutzutage (Giftköder, Giardien...) darf man schon sehr deutlich sein. Wir haben das früh in der Hundeschule geübt. Da gab es schon Experten, die es nach dem 5. Mal noch nicht kapiert haben, dass Nein auch wirklich Nein bedeutet. Dann darf auch mal was fliegen.

    Ich denke auch, dass roh gefütterte Hunde weniger Probleme damit haben. Durch die sehr ursprüngliche Ernährung ist die Gier nicht so ausgeprägt.

    Mit 1,5 Jahren war Gin noch ein Jungrüde. Da hat er noch ausprobiert.( Klar, manche Jungrüden wollen es da schon wissen und provozieren ordentlich.) Und normalerweise ist es so, da hast du recht, dass ältere souveräne Rüden die Jungspunde in die Schranken weisen. Aber wie du schon erkannt hast, das halten viele HH nicht mehr aus. Zudem provozieren viele Halter, die keinerlei Erfahrungen haben, ein Verhalten ihrer Hunde, das nichts mehr mit normal oder souverän zu tun hat. Ich erspare mir dann lieber den Ärger mit solchen Leuten.

    Deswegen würde ich selbst einen souveränen Rüden nur noch Kontakt aufnehmen lassen zu Rüden, deren Besitzer erfahren sind und nicht ängstlich (heißt, ich kenne sie) oder in Spielgruppen mit Trainer.

    Ansonsten, Cuki, kannst du mit deiner Arbeit total zufrieden sein. Das ist mehr, als die meisten HH je erreichen.

    Ich kann mich dem nur anschließen, dass man durch so einen Vorfall kein schlechter Hundehalter ist! Und ich hoffe, dass das auch die Halter von dem Kleinen so sehen, dass es ein Unglück war und kein böser Schäferhund! Zum Glück geht es dem Kleinen wieder gut.

    Dieses Ereignis zeigt mir, dass es besser ist, Hunde mit so einem Größenunterschied, v.a. wenn es 2 Rüden sind, nicht mehr ohne Leine laufen zu lassen. Ein großer Hund unterscheidet leider nicht, ob es ein kleiner oder großer Hund ist, wenn sie sich in die Wolle bekommen.

    Ich hoffe, du kannst das Ganze für dich abschließen, Roopa.


    Mäuschen, Respekt vor deiner Hündin! In der Situation so souverän zu reagieren, da kannst du stolz sein! Vielleicht sollten die Eltern ihrem Kind einen Maulkorb anlegen! :cursing:

    Man muss hier mal unterscheiden: Cuki ist mitten in Wien sehr wohl in der Lage, vorbei an anderen Hunden zu laufen. Mit Hilfe von Spielzeug, was völlig in Ordnung ist. Sie kann am Strand und in Hundewäldern laufen! Gin ist in der Lage, sich unangeleint auf dem Hundeplatz zu benehmen.

    Cukis Fehler war, dass sie Gin nicht komplett aus dem Geschehen genommen hat. Gin hat nicht verstanden, dass sein Verhalten nicht toleriert wird.

    Wenn ich einen Hund wie Gin hätte, würde ich mir das Ziel setzen, dass Gin im Freilauf an meiner Seite bleibt und nur bei freundlichen Hündinnen auf Kommando gehen darf. Und das kann Gin doch schon recht gut. Also, dass die Normalität ist, Gin bleibt neben mir und die Ausnahme, dass er losrennen darf.

    Das ist die Situation, die wir mit unseren Hunden bevorzugen. Ich habe keine Lust mehr auf ungehorsame Hunde, unbelehrbare Hundehalter, leicht verletzbare Minihunde....Ich muss in erster Linie meinen Hund vor Situationen schützen, die ihm schaden. Sei es durch andere Hunde oder durch die Folgen, weil mein Hund andere Hunde verletzt hat.

    Ich finde es übrigens richtig blöd, dass der andere Hund zu Gin einfach hinrennen durfte, um ihn zu beschnuppern. Der andere Halter hätte zumindest fragen können. Aber das sind die blöden Freizonen. Da denkt jeder, dass sein Hund mit jedem darf...

    Unsere alte Hündin hatte unglaublich Freude an Hundebegegnungen. Für sie war das das Größte. Aber sie war auch ein Hund, der negative Signale von anderen Hunden sofort wahr genommen hat und auf Abstand gegangen ist. Aber so sind viele Hunde eben nicht, dann kann man ihnen die Kontaktaufnahme nicht überlassen.

    Mein Mann hat spontan das Gleiche gesagt. Zudem Roopa ja auch nicht geschrieben hat, dass Roopa direkt auf den Kleinen gesprungen ist.

    Eine innere Blutung tritt oft nicht gleich in Erscheinung. Anderseits maßregeln (normale!) große Hunde selten so, dass die Kleinen gleich derart verletzt sind. Ludwig hat sich 2 mal kleine Hunde vorgeknöpft, die ihm blöd gekommen sind. Wir sind sofort eingeschritten und beide Male gab es nicht mal einen Kratzer.

    Ich persönlich würde auch erstmal mit der Versicherung Rücksprache halten, den Sachverhalt schildern und ggf einen Gutachter einschalten lassen.

    Roopa ist ein temperamentvoller, aber in keinster Weise aggressiver Hund. Wenn er wirklich Schuld an der Verletzung haben sollte, ist das ein tragisches Unglück gewesen.

    Ich habe mal einen Social Walk mit unserem Trainer mitgemacht. Bzw mein Mann und ich mit beiden Hunden. Mir hat das überhaupt keinen Spaß gemacht, es waren viel zu viele Hunde. Die Übungen waren gut. Irgendwann durften die, die es wollten, ihre Hunde von der Leine lassen. Das waren komischerweise genau die, deren Hunde an der Leine unmöglich waren. Die Leute haben getratscht und die Hunde waren irgendwo. Das hat mich genervt. Deshalb kämen nur noch kleine Gruppen mit nur angeleinten Hunden für mich in Frage. Wenn ich mit den Hunden draußen bin, möchte ich die Zeit genießen. Das kann ich nicht, wenn ich ständig die Rüden beobachten muss, ob sich was anbahnt. Ludwig ist kein komplizierter Rüde. Wenn ich weiß, dass die Halter erfahren sind, würde ich auch ein Treffen mit anderen verträglichen Rüden wagen.

    Ich bin der gleichen Meinung wie Hermannthegerman, wenn so ein Treffen für Gin und Cuki nur Anspannung und Stress bedeutet, würde ich es auch bleiben lassen. Vor allem, wenn die anderen Halter selbst keine Erfahrung haben.

    Das ist schon verrückt, wie unterschiedlich die Hunde sind. Dass die meisten Schäferhunde sehr wählerisch sind, ist auch mein Eindruck. Meine Eltern und auch wir hatten in 35 Jahren noch nie einen Schäferhund, der alles und gut gefressen hat. Ludwig ist aber noch der unkomplizierteste. Und zumindest frisst er das, was er nicht so mag dann irgendwann doch, nur, damit es Lotte nicht bekommt. Wie bei Kartoffeln. Lotte liebt die gekocht pur. Legt man die Ludwig hin, schaut er: Wie? Ohne Fleisch? Wenn aber Lotte herüber schielt, ob er seine Kartoffeln liegen lässt, sind sie dann doch weg.

    Aber wie bei Kerstin und ihrem Neufi, der sich den Reistopf mit den Portionen für 2 Hunde und mehrere Tage vom Herd holt und in Nullkommanix verputzt hat, auf die Idee würde ein Schäfi nie kommen. Wobei ein Neufi natürlich ein ganz anderes Gewicht hat.

    Das sehe ich sehr ähnlich. Unsere 2 haben beide nicht mehr so großes Interesse an fremden Hunden. Und die wenigen kennen wir. Die meisten Rüdenbesitzer gehen uns schon gleich aus dem Weg oder wir denen.

    Obwohl Ludwig kein Mobber ist, habe ich 3 mal erlebt, wie er mit anderen Rüden zusammengerasselt ist, weil es um Pipistellen läufiger Hündinnen ging. Das war nie wirklich schlimm, aber ich brauche das wirklich nicht.

    Einmal ist Ludwig mit seinem Vater aneinander geraten. Die Besitzer von Conner hatten noch ihre junge Hündin dabei. Solange Wasser und Ablenkung vorhanden war, kein Problem. Später bemerkte Conner den ebenfalls intakten Ludwig erst richtig und der war vermutlich zu nah bei der Hündin. Mein Mann hat das sehr gut geregelt, Ludwig hat den älteren respektiert.

    Wenn das nicht gerade Hunde von Freunden oder Verwandten sind, hätte ich auch kein großes Bedürfnis nach Stress.

    Wenn ich einen 8 Monate alten Junghund hätte, würde ich mich aber auch nicht auf ein Treffen einlassen, wo klar ist, ein Rüde könnte problematisch sein. Dafür gibt es genug Angebote von Hundeschulen oder -vereinen. Unsere frühere Schäferhündin hatte riesige Freude an anderen Hunden. Da konnten wir aber total entspannt sein, da sie sehr feinfühlig war und sofort abgebrochen hat, wenn ihr Hunde zu blöd kamen. Lotte ist da anders. Sie ist nicht so offen. Sie versucht gleich zu imponieren. Schwanz hoch, Kamm hoch. Ich schicke sie dann weg vom anderen Hund und signalisiere, du musst nichts regeln!

    Es gibt auch Schlimmeres als Rüden, die Probleme mit anderen Rüden haben. Die Treffen mit Mädels sind mit Gin doch immer unproblematisch.

    Was den Impfpass betrifft: Das ist egal, Polen ist EU und damit ist er überall gültig.

    Sind die Papiere FCI-Papiere? Dann sind sie auch in Deutschland gültig. Warum dann umschreiben?

    Cuki ist gebürtig aus Polen und hat auch einen Hund mit polnischem FCI-Papieren. Sie kann euch vielleicht auch weiterhelfen.

    Ludwig mag Gemüse roh auch überhaupt nicht. Selbst mit Rinderhack frisst er es nur widerwillig. Lotte ist da offener. Auch von Obst ist Ludwig nicht sonderlich angetan.

    Naja, in einem SV-Verein geht es aber erstmal hauptsächlich rund um den IPO-Sport. Wenn jemand seine Leidenschaft in anderen Bereichen findet, muss er sich entweder damit abfinden, dass der Schwerpunkt des Vereins ein anderer ist, oder er sucht sich einen Verein, der seinen Interessen eher entspricht. Es gibt sehr viele Vereine, wo Schutzhundsport gar nicht angeboten wird.