Oh man, Asnea, eine so traurige Geschichte, da kann man die Tränen nicht mehr zurück halten.
Twosouls: Auch wenn du keine Beileidbekundungen möchtest, tut es mir doch sehr leid, dass dein Seelenhund nicht mehr bei dir ist.
Du hast alles richtig gemacht!
Ich finde auch, wenn man sich ein Tier holt und die schöne Welpen- und Junghundzeit genießt, muss man auch gemeinsam das Alter mit all seinen Facetten ertragen können. Solange ein Hund keine dauerhaften Schmerzen ertragen muss, noch fressen kann, keine Atemnot oder anderen lebensgefährlichen Symptome zeigt oder, wie du schreibst, sich nicht selber aufgibt, solange darf der Hund sein Leben leben und auch wenigstens stückweit genießen. Unsere Hündin hat uns bis fast zum Schluss überhaupt nicht gezeigt, dass sie an einem extrem aggressiven Krebs litt. Im Ultraschall und Röntgen sah man keine Tumore. Erst während der OP wurde das Ausmaß sichtbar. Das einzige Anzeichen war neben der Müdigkeit die Atemnot. 4 Wochen lang hofften wir mit dem TA, dass es eine Verletzung des Lymphstrangs war, durch die die Flüssigkeit austrat und die Lunge zusammendrückte. Nach der Lungenpunktion ging es ihr besser. 3 mal haben wir ihr das zugemutet, bis wir alle nicht mehr konnten. Jedes Mal dachten wir, es geht aufwärts. 4 Wochen habe ich panisch den Hund beobachtet, ob sie wieder schneller und in den Bauch atmet. Es war die Hölle. Und doch ging sie am letzten Tag eine kleine Runde mit uns spazieren.
Letztlich wurde uns die Entscheidung abgenommen. Auf jeden Fall wollte unsere Maus so lange wie möglich bei uns bleiben.
Die Stille...,da hast du recht. Die ist schlimm. Daher haben wir uns sehr bald für einen neuen Hund entschieden. Nicht, um den alten zu ersetzen, aber um wieder einen Hund an unserer Seite zu haben.
Ich drücke dir die Daumen, dass du zu gegebener Zeit wieder einen Seelenhund findest. Den hat man nicht zwangsläufig nur einmal im Leben.