Mona
  • Mitglied seit 9. November 2023
  • Letzte Aktivität:

Beiträge von Mona

    Es gibt immer mal das eine oder andere Jahr in dem überzogen gerichtet wird. Generell meine ich aber nicht nur die WUSV-WM, sondern auch die FCI-WM. Damit dass dort, im Vergleich zu BSP und VDH-DM, normalerweise etwas humaner gerichtet wird.

    Für mich wird bei der VDH-DM und der FCI-WM ziemlich ähnlich gerichtet, immer ein bisschen abhängig davon aus welchem Verband der Richter ist. Bei der SV-BSP (WUSV habe ich noch nie verfolgt, kann ich nicht beurteilen) wird schon deutlich weniger streng gerichtet und über vieles hinweggesehen.

    Waschbär du meinst wahrscheinlich die WUSV-WM und nicht die FCI-WM. Auf der FCI-WM wurde gerade der Schutzdienst dieses Jahr sehr streng gerichtet (war ein DMC Richter), da gab es gerade mal einmal 94, einmal 93 und einmal 92 Punkte.

    Ich finde generell wird im SV eher nett gerichtet verglichen mit den anderen Verbänden.

    Für so viele Hunde ähnliches Fährtengelände zu haben ist aber auch wirklich schwierig, das Problem hast du bei fast jeder größeren Prüfung, das du da Glück oder Pech haben kannst.

    Das auf dem Pick-up ins Gelände fahren finde ich noch ziemlich harmlos verglichen mit dem, was man so alles hört von den Leuten, die schon öfter bei der FCI-WM dabei waren. Vom Stein der auf dem Gegenstand liegt, damit er nicht weg fliegt, bis zur Fährte die unterm Stacheldrahtzaun durchgeht ist da alles dabei.

    Zum letzten Versteck nicht finden, da sind Hundeführer aus allen möglichen Nationen dabei, für manche ist das die erste Prüfung in diesem Rahmen. Wenn man es dann gar nicht kennt fürs Probetraining nur ein paar Minuten zu haben und sich die optimal einzuteilen und zu nutzen, passiert es dir ganz schnell, das du im Training gar nicht bis zum Verbellversteck kommst. Wenn du dir mal Videos von z.B. Landesmeisterschaften oder auch BSPs anschaust, passiert das da auch gar nicht so selten, das die Hunde den Helfer nicht finden, zumal wenn dann auch noch viele Leute am Rand stehen. Das ist schon auch ein Problem der noch nicht vorhandenen Routine.

    Zum Richten, ich wäre generell dafür, das bei größeren Prüfungen zwei Richter pro Sparte Richten.

    Das hört sich doch schon sehr gut an!

    Ich bin am Anfang immer ganz nah am Hund, damit ich blockieren kann, wenn sie mit den Füßen von der Fährte runter wollen. Mit der Nase prüfen dürfen sie natürlich, aber nicht von der Fährte runter. Dann kann es dir auch erstmal nicht passieren, das sie umdrehen und zurück kommen. Die Leine länger lasse ich erst, wenn das Suchen schon recht sicher ist.

    Secans dein Argument dafür das die Zuchtselektion im SV gut funktioniert war

    Im Vergleich zu Rassen ohne diese Dinge, steht die Hochzucht vom Nervenkostüm her aber wesentlich besser da.

    darauf habe ich mich bezogen, für gute Nerven braucht man keine Prüfung und keine Körung. Das die Gebrauchshundeeigenschaften durch das System nur bedingt erhalten werden, sieht man an vielen HZ Hunden.

    Im Gegensatz dazu gibt es in den Verbänden ohne Prüfung oder Körung als Voraussetzung wie dem BSD, viele sehr gute Hunde.

    Das man Gebrauchshundeeigenschaften nur erhält, wenn man einen Großteil der Hunde ausbildet und im Sport oder Dienst führt, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Für mich funktioniert nur weder das System im DMC noch im SV so gut, das es dazu beiträgt die Hunde zu verbessern, im Vergleich zu den Verbänden die diese Anforderungen nicht haben.

    Im Vergleich zu Rassen ohne diese Dinge, steht die Hochzucht vom Nervenkostüm her aber wesentlich besser da.

    Es gibt genug Rassen ohne "diese Dinge", die extrem Nervenstark sind z.B. Molosser, das hat doch nichts mit der Zuchtselektion durch eine IGP Prüfung oder Körung zu tun. Da kann man unterschiedliche Rassen nicht einfach so miteinander vergleichen.

    Aber wenn man seinen Hund gern hat und auch nur den einen hat, und nicht noch drölfzog andere Rüden, bzw. Hunde im Stall, wie manch' anderer Sportler oder Rüdenbesitzer, will man den halt auch nicht verheizen, bzw. Macht sich da zumindest mal Gedanken um sinnlose PO Änderungen, denn darum ging's im Ursprung! :rolleyes:

    Ich denke wir haben unsere Hunde alle gerne und wollen sie nicht verheizen. Trotzdem, gerade weil ich mir Gedanken darüber mache, finde ich es absolut sinnvoll die Hürde bei 1 m zu belassen, um die Gebrauchshundeeigenschaften um die es in der Prüfung ja gehen soll, abzufragen. Das viele DSH ein Problem mit der 1 m Hürde haben ist für mich kein Argument die Hürde niedriger zu machen, sondern vermehrt mit Hunden, wie zum Beispiel deinem Ero zu züchten, die das Problem nicht haben, um das wieder in den Griff zu bekommen.

    Ob man seinen Hund jetzt jede Woche Springen lassen muss, da sind wir halt unterschiedlicher Meinung :)

    Ich sehe im gesamten Schutzdienst ein viel höheres Risiko was Verletzungen angeht

    Ja, sehe ich genauso. Auch da ist für mich weniger mehr und ich mache die Teile mit dem ganz hohen Verletzungsrisiko extrem selten

    Naja, eine Standardzucht ist eben Gesundheit, Formwert und eine grundsätzliche Wesensbeurteilung bzw. Sozialtest.


    Standardzucht ist dann mit entsprechenden Titel und Ausstellungsbewertungen.


    Leistungszucht dann mit AKZ und zwar keine BH, sondern IGP, Mondio gerne auch Dienst.


    Körzucht dann mit entsprechender Körung.

    So wird es im SV doch weitestgehend gehandhabt, da ist doch fast alles Körzucht.

    Aber wenn man sich dann die Hunde anschaut, findet man doch alle Varianten von absoluter Schlaftablette, die für den Sport nicht zu gebrauchen ist bis zur absoluten Granate mit Weltmeister Qualität.

    Ich würde sagen, das funktioniert nicht wirklich, dafür ist die Streuung viel zu groß und es gibt zu viele Hunde ohne nennenswerte Gebrauchshundeeigenschaften die aber auch Körzucht sind.

    Und auch ich wünsche mir da in manchen Vereinen nun bitte ein Umdenken. Grade bei den Malis ist „BH reicht“ ja sehr verbreitet und dafür dann doch bitte auch nicht das Prädikat Leistungszucht. Das ist doch Selbstbetrug

    Was ist denn für dich ein sinnvolles System? So einfach ist es ja offensichtlich nicht, sieht man ja am DMC. Deren System der Zuchtselektion hat die Hunde eher schlechter als besser gemacht. Ich finde im Moment hat man im BSD oder RSV die größere Chance auf einen guten Hund als im DMC.

    Bei meinen Hunden habe ich auch noch nie einen Unterschied zwischen eigener und Fremdfährte festgestellt. Ich habe aber auch bei den ersten Fremdfährten nicht weniger, sondern eher ein bisschen mehr Futter auf der Fährte gehabt. Generell habe ich im Training, außer nach Prüfungen, nie eine Fährte komplett ohne Futter. Was ich mache, ist das ich z.B. eine 1er Fährte ohne Futter lege und dann aber noch einen oder zwei Schenkel mit Futter hinten dran, wenn ich testen möchte, ob der Hund eine Prüfungsfährte ohne Futter durchhält.

    Das mit den kurzen Bausteinen halte ich genauso... nur Trainiere ich persönlich schon auch das was gut ist, denn es soll ja gut bleiben ^^

    Das hatte ich noch nie, das Übungen die so funktionieren, wie ich sie gerne hätte, schlechter werden, weil ich sie ein paar Wochen nicht trainiert habe. Ich nutze normalerweise die komplette Energie für das was nicht so klappt und frag die anderen Dinge nur alle paar Wochen ab. Mehr Spaß machen natürlich die Übungen die super funktionieren :)

    Ich habe nur gesagt, dass ich es Schwachsinnig finde, die Kletterwand auf 160cm herabzusetzen (warum eigentlich, was DA der Gedanke hinter?) und den Sprung aber bei 100cm zu belassen.

    Das verstehe ich allerdings auch nicht, die hätte man auch besser so gelassen wie sie war.

    Ich lasse meine Hunde im Training nur ganz selten mal springen, ca alle zwei bis drei Monate ( während dem Aufbau natürlich öfter ), aber keiner meiner Hunde hat auch ein Problem mit der Hürde, das reicht bei mir völlig. Ich trainiere aber auch immer nur ganz kleine Ausschnitte und Sequenzen, die noch nicht so sind wie ich möchte und nur vor Prüfungen mal größere Abschnitte der Unterordnung im Zusammenhang.

    Nein wir bilden keine Zugriffshunde aus. Aber es wird doch immer argumentiert, das der IGP Sport so wichtig für die Zucht ist, um die Einsatzfähigkeit der Hunde im Dienst zu erhalten. Da muss man wirklich nicht darüber diskutieren, ob ein Hund von 60 cm + über einen Meter springen kann. Das man den Sprung so gestaltet, das das Verletzungsrisiko minimiert wird, sollte selbstverständlich sein.