Wenn der Hund keine gesundheitlichen Baustellen hat, würde für mich nichts dagegen sprechen. Ich würde es vermutlich mit deinem Helfer versuchen. Wenn du dich in der OG wohl fühlst und sonst gut mit dem Helfer auskommst und dir seine Arbeit prinzipiell gefällt, wäre mir das erstmal das Wichtigste. Woanders einen guten Helfer zu finden, ist auch nicht so einfach, da braucht man schon Glück.
Mona
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Beiträge von Mona
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Durch alles unberechenbare wie Winkel kurz nach Gegenstand etc bekommt man dann leider wieder mehr prüfen, was dir zumindest bei IGP Fährten auch wieder gezogen wird. Das würde ich deswegen nicht zu oft machen. Ich (versuche
) das Grundtempo über die Leine zu kontrollieren, sobald der Hund schneller wird, korrigiere ich.
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Schafring wenn dann die Gegenstände zu unwichtig werden bzw mir das Verweisen nicht gefällt, mache ich Trieb auf die Gegenstände. Wenn der Hund am Gegenstand liegt ziehe ich ihn der Brust nach hinten und motiviere mit der Stimme sich anzustrengen. Das kennen meine Hunde vom Aufbau des Verweisens. Das kann man auch zwei dreimal machen, bis das Verweisen so ist das es mir gefällt, dann bestätige ich erst den Gegenstand. Evtl. wird der Hund dann zum Gegenstand zu schnell, dann muss man da wieder gegenarbeiten. Es bleibt ein ewiges Gefummel
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Nein, daraus ergibt sich kein Winkelproblem, vorausgesetzt der Hund hat kein prinzipielles Winkelproblem. Du machst das ja auch nur solange, bis sie es erwartet, dann reduziert du es wieder. Du könntest auch versuchen, das Futter offen zu legen, also nicht eindrücken, das sie nicht zu langsam wird, damit du keinen Tempounterschied bekommst, wenn sie sonst eher flott ist. Weiter weg vom Winkel würde ich es nicht legen, bei mir hat das eher dazu geführt, das die Hunde noch schneller wurden
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Ich lege nach dem Winkel ab dem zweiten Schritt in fünf Schritte Futter, das ich etwas in den Boden drücke. Beim Absuchen bestehe ich darauf, das Hund jedes Futter nimmt. Nach ein paar Fährten, sieht man, das der Hund aktiv das Futter nach dem Winkel sucht. Dann fange ich an zu variieren und lasse einzelne weg.
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Zusammengefasst, es kommt auf den Impfstoff an, wie oft man impfen muss, aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit muss man nicht nochmal nachimpfen. Welcher Impfstoff war es denn?
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Es kommt ein bisschen auf den Impfstoff an. Bei Nobivac z.B. reicht (außer L4) eine Impfung für die Grundimmunisierung, wenn der Hund älter als 12 Wochen ist. Bei einem Erwachsenen Hund muss man da auch nichts nachholen, weil da sicher keine maternalen Antikörper mehr vorhanden sind. Wenn der Hund mit 8 Wochen, 12 Wochen und einem Jahr geimpft wurde, hätte jetzt wahrscheinlich sogar L4 und Pi gereicht, weil SHP und T bei den meisten Impfstoffen nur alle drei Jahre geimpft werden müssen
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Secans wir arbeiten die Hunde auch nicht nur in der Beute, damit fing die Diskussion doch mehr oder weniger an. Wir beginnen mit Helfertreiben (ohne Beute), also in der Aggression. Dadurch müssen wir hinterher nicht soviel Konflikt auf die Beute machen, weil wir keine Beutaggression über Frust erzeugen. Sondern die Hunde die Auseinandersetzung mit dem Helfer suchen und die Beute nur das Mittel zum Zweck ist. Das versuche ich die ganze Zeit zu beschreiben
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Secans ich glaube wir haben wirklich ein Verständnisproblem
Ich meinte es kommt bei mir nicht vor, das mich mein Hund im Schutzdienst maßregelt, aber wenn er das versuchen würde.
Und natürlich möchte ich auch keine Hunde mit schlechten Griffen und habe zum Glück auch keine
Ansonsten ist doch alles prima, wenn du bei deiner Ausbildung mit Schimpfen oder einem Leinenzupfen auskommst, dann sind wir doch sogar auf einer Wellenlänge.
Ich meine doch die vielen in den Vereinen die man so sieht, bei denen es nicht so ist
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Ich verstehe unter wirklich Einwirken alles was über Schimpfen oder leichtes Leinenzupfen am breiten Hetzhalsband zum Nerven hinausgeht. Das was man häufig sieht, Aufhängen oder grobes Rucken an der Kette, Schlinge oder wenn es ganz arg wird Stachel oder Gerät.
Secans wenn mich mein Hund maßregeln wollte im Schutzdienst, würde ihm der Himmel auf den Kopf fallen und der Schutzdienst wäre erstmal tabu, bis es Grundsätzlich geklärt ist, wie man sich mir gegenüber benimmt. Finde ich erstaunlich, das du da nur schimpfst.
Wir warten auch viel oder brechen den Schutzdienst durchaus auch schonmal komplett ab. Da bin ich voll bei Axman.
Insgesamt glaube ich auch, das es eine Frage der Einstellung ist. Ich brauche keinen krassen Hund, keine Triebsau. Ich möchte Prüfungen machen, dafür brauche ich den passenden Gehorsam, beißen tut ein einigermaßen gut veranlagten Gebrauchshunde sowieso. Da muß man je nach Hund auch ein bisschen was dran tun, aber die Hauptarbeit ist der Gehorsam.
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Secans das ist denke ich der gravierende Unterschied im Aufbau, ich fordere vom ersten Schutzdienst an Gehorsam ein. Beim Welpen ist das nur, wenn ich dich auf dem Arm habe, darfst du nicht Bellen oder sogar aus Frust mich Beißen, wenn der Hund älter wird, entsprechend mehr. Das heißt nicht, das der Hund später nicht auch mal Dinge hinterfragt, aber da er das Grundprinzip dann schon verstanden hat, reicht meistens eine verbale Erinnerung oder leichte Einwirkung mit der Leine, das er tut was verlangt wird. Genau das meine ich, ich möchte nicht mit meinem Junghund kämpfen, weil ich auf einmal Gehorsam einfordere nachdem vorher die ganze Zeit vogelfrei war, überspitzt gesagt.
Natürlich gibt es auch bei mir eine Einwirkung mit der Leine, wenn der Hund beim Fährten auf eine Wildspur möchte, aber das ist doch eine völlig andere Situation.
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Secans bei einem Junghund der mich maßregelt sind wir für mich bei Erziehung und nicht bei Ausbildung, der hat im Schutzdienst für mich noch gar nichts verloren.
Ich denke wir sind uns einig, das sowohl die Beinshandlungen als auch der Gehorsam funktionieren müssen um eine Prüfung zu bestehen. Der Anteil der Hunde die wegen mangelndem Gehorsam nicht bestehen oder gar nicht erst antreten ist dabei doch wohl deutlich größer, als der der Hunde die nicht beißen. Eine einigermaßen gute Veranlagung vorausgesetzt.
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Ja, ich möchte meine Hunde so ausbilden das ich nicht großartig einwirken muss.
Natürlich geht das auch mit sehr gut veranlagten Hunden.
Meinst du wirklich, das alle Hunde, die bei fremden Helfern fest, ruhig und voll beißen, konfliktfrei sind? Ganz sicher nicht
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Axman ganz vergessen, ich glaube, das ihr euch im Training auch einfach viele Gedanken macht, wie ihr was aufbaut und erklärt. Das scheint aber leider nicht die Regel auf deutschen Hundeplätzen zu sein, was ich bis jetzt so mitbekommen habe. Da wird versucht alles "rauszuholen", auch wenn der Hundeführer den Hund dann nicht mehr geführt bekommt, Hauptsache der Hund beißt wie eine Granate.