Lianna
  • Mitglied seit 1. August 2023
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Beiträge von Lianna

    Ich kenne mich mit Angsthunden ja Null aus und finde es daher schon irgendwie fraglich, wie ein 5 Monate alter Hund so wird. Da muss doch irgendwas vorgefallen sein oder kommen manche wirklich einfach so zur Welt...? (Ernste Frage). Dass sie zittert wenn sie aus dem Auto raus soll und in offensichtlich reizarmer Umgebung mit Bäumen und Vogelgezwitscher so eine Panik hat, finde ich schon extrem. Sowas sollte der Hund vom Züchter doch kennen wenn der ländlich wohnt. Die Kleine tut mir da echt leid, und ihr auch. Hattet ihr nochmal Kontakt zum Züchter? Würde mich schon interessieren, ob dieser das beschriebene Verhalten wirklich als normal empfindet und wie bereit dieser wäre, den Hund auch tatsächlich zurückzunehmen, sollte es dazu kommen. Für so einen Hund muss man ja auch erstmal ein neues, passenderes Zuhause finden.


    Wenn ich das richtig gelesen habe, soll der Hund ja erstmal nur für einen Tag in der Woche in Fremdbetreuung. Ist alleine bleiben da wirklich keine Option? Je nachdem, wie lange sie an dem Tag alleine bleiben muss, kann es ja auch sein, dass das für sie die entspanntere Variante wäre. Gerade wenn sie tagsüber ohnehin nicht raus kann/möchte.


    Ich finde auch, dass ihr euch wie verantwortungsvolle Hundebesitzer anhört. Ich denke die wenigsten suchen sich direkt zwei Trainer und Hilfe. Ich hoffe wirklich, dass sich das doch noch irgendwie merklich bessert. Ihr habt euch da eigentlich für eine wirklich tolle Hunderasse entschieden! Gibt es bei euch in der Nähe vielleicht Hundetrainer oder ähnliches, die sich insbesondere mit Angsthunden gut auskennen?

    Seit gestern erst. Also ich bin darauf gefasst dass da noch ordentlich was kommt...

    Haha, oh nein! Bisher ist es bei Hiwa auch noch sehr wenig, aber wie gesagt... meine Hoffnung hält sich in Grenzen. Immerhin gingen die bisherigen Tropfen auf dem Parkett recht gut weg, ich glaube Hundi hat sich da ne gute schützende Dreckschicht die letzten Monate aufgebaut. :S

    Ich glaube viel davon ist einfach "Gewohnheitssache." Hiwa kann super gut alleine bleiben, habe ich mit ihr auch seit Tag 1 trainiert. Da hatte sie einen "Hauptraum" indem sie gelebt hat, und dass ich, wenn ich aufs Klo gehe oder koche den verlasse und irgendwann wiederkomme war halt einfach normal. Irgendwann bin ich dann aus dem Haus und mal einkaufen während Welpi eh geschlafen hat. So hat sie irgendwie ganz automatisch gelernt, dass es vollkommen normal ist, dass ich halt öfters aus dem Raum gehe und dann irgendwann wiederkomme und sie in der Zeit eben ruhen soll.


    Als ich ihr dann vertrauen konnte, dass sie das Haus nicht zerlegt, habe ich langsam immer mehr Räume hinzugenommen. Mittlerweile darf sie sich in der ganzen Wohnung aufhalten wenn wir weg sind.


    Würde ich sie ins Schlafzimmer sperren, bin ich mir aber ziemlich sicher, dass sie rebellieren würde. Einfach, weil im Wohnzimmer schon ihr "Lebensmittelpunkt" ist und sie da im liebsten ist. Und weil sie es eben nicht gewohnt ist, im Schlafzimmer bleiben zu müssen.


    Wenn du das Schlafzimmer nehmen möchtest, würde ich vielleich anfangen, tagsüber wenn du zuhause bist Ruhephasen dort einzubauen? Hundedecke ins Schlafzimmer, Hund nach dem Spaziergang draufschicken und z.B. ne halbe Stunde - Stunde (je nachdem wie lange bei ihr realistisch ist) da ruhen lassen. Tür auch offen lassen. Dann Zeit langsam ausdehnen und irgendwann die Tür halt mal schließen während du zuhause bist.


    Da würde sie dann ähnlich wie bei der Box lernen, auf einer Stelle zu bleiben, aber ich denke mal, das würde sich dann leicht noch auf den Raum ausweiten lassen. ^^

    Ein ganz kleines Fünkchen Hoffnung habe ich ja noch, da Hiwa jetzt aber tatsächlich zum 3. Mal läufig wird (nach 5 Monaten schon wieder ;() und ich jetzt schon wieder mehrere Tröpchen entdeckt habe... ist es ein sehr kleines Fünkchen haha.


    Mein Freund hat vor zwei Tagen ja gefragt, ob ich aus seinem alten T-Shirt nen Putzlappen machen möchte oder er es wegwerfen soll. Habe aus Spaß gesagt, wie können es ja dem Hund anziehen bei der nächsten Läufigkeit. ... Ich finde es hatte tatsächlich Potential. Schön luftig ^^ Bisher haben wir den Boden jetzt erstmal an den "wichtigsten" Stellen mit Teppichen bedeckt. Mal schauen wie's läuft.

    Unsere große Baustelle ist ja das an-der-Leine-Laufen bei Ablenkung. Hiwa zieht sehr gerne zu irgendwas hin, wenn sie halt irgendwo hin möchte. Dass ich da noch dran hänge, ist dann erstmal egal.


    Wir waren jetzt gestern mal wieder in der Innenstadt. Und sie ist einfach total brav bei mir gelaufen, war mit dem Kopf bei mir (und den Superleckeli, die ich in der Tasche hatte) und hat sich einfach (fast) gar nicht ablenken lassen. Als wir vor nen paar Wochen noch in der Stadt waren, war es ne reine Katastrophe und der Hundekopf war überall, nur nicht bei mir. :S


    Zur Feier des Tages dachte ich mir, ich lade mal wieder ein paar Bilder von ihr hoch. ^^


    Für mich klingt das so, als hätte der Hund in den ersten 5 Monaten seines Lebens bisher noch nicht viel kennen gelernt. Wenn sie dann mit 5 Monaten plötzlich aus ihrem gewohnten Umfeld genommen wird und ganz wo anders ist, mit neuen Menschen und einer Vielzahl neuer Eindrücke, verstehe ich schon, wie die Kleine da recht überfordert sein kann. Lebt der Züchter ländlich? Finde ich schon ein bisschen fraglich, wie ein Hund so wenig kennen gelernt hat in den ersten Monaten...


    Ich habe auch einen BBS und meine ist auch eher "vorsichtig", aber nur bei Sachen, die sie echt nicht kennt oder die sie irgendwann mal als "gruselig" abgespeichert hat (Wäscheständer ist zum Beispiel einmal plötzlich umgekippt, der ist ihr seitdem nicht mehr geheuer und da ändert sich ihre Meinung auch nicht mehr). Würde den Hund auch erstmal ankommen lassen und sie dann langsam an Sachen aus eurem Umfeld gewöhnen und die Bindunge stärken.


    Schaut mal, ob ihr sie zuhause zum Spielen motivieren könnt. Mit einem Menschen zu spielen, müssen manche Hunde auch erstmal lernen, aber falls sie da irgendwann mal Freude dran hat, kann man damit viel positiv verknüpfen. Nehmt ein Tau, schaut ob sie Lust hat das zu jagen wenn ihr es auf dem Boden rumwerft. Schaut ob sie Zerrspiele mit dem Tau mag, probiert es mal mit Bällen, gewöhnt sie an einen Futterbeutel (den kann man toll für Suchspiele benutzen), etc.


    BBS sind super für mich ja die absoluten Traumhunde. Da steckt sehr viel Potenzial drin. Wir haben unsere schon seit sie 8 Wochen alt ist, und die war auch nicht von Anfang an der weiße Schatten. Das hat schon so ca. 2 Monate gedauert, bis man gemerkt hat, dass da ne RICHTIGE Bindung entsteht (und nicht nur die Abhängigkeit des Welpen vom Menschen weil wir die eben Füttern und die sonst niemanden mehr haben). Mittlerweile könnte unsere Bindung glaube ich nicht mehr dicker sein.


    Normal finde ich das beschrieben Verhalten für 5 Monate spontan auch nicht, wobei ich mir aber auch gut vorstellen kann, dass sie vielleicht doch einfach sehr stark auf den Stress reagiert. Meine ist wenn wir zu meinen Eltern fahren manchmal stellenweise auch ein ganz anderer Hund und kann plötzlich nicht mehr alleine bleiben (obwohl sie die Wohnung dort eigentlich kennt) oder selbst mal 5 Minuten alleine im Auto warten (was sonst überhaupt gar kein Problem ist). Die können schon sehr sensibel sein, was Veränderungen in ihrer Umwelt angeht. Für meine wäre das wahrscheinlich der Horror, wenn ich die jetzt plötzlich an jemand anderes abgeben würde, und ich kann mir schon vorstellen, dass der Hund in 5 Monaten doch ne ordentliche Bindung zum Züchter aufgebaut hat (wenn sie da wirklich die ganze Zeit war).

    Ich habe das Gefühl Hiwa hat sich die ersten beiden Male schon recht gründlich und häufig sauber gemacht. Aber wenn die mal ne halbe Stunde irgenwo lag und aufgestanden ist, kam das schon nen kleiner Bach raus (nur leicht übertrieben). Auch wenn sie auf Teppichen lag, war da immer recht schnell nen richtig fetter Fleck drauf. :S Mein Partner war schockiert, der wusste nicht mal dass Hündinnen überhaupt bluten haha.


    Habe die Hoffnung, dass das vielleicht mit den nächsten paar Läufigkeiten nochmal weniger wird... drei Wochen durchgeblutet hat sie auch. ;(


    Unser erster Hund war ein Zwergschnauzer. Bei der hat man auch fast gar nicht mitbekommen wenn sie läufig war. Hier und da mal ein kleiner Blutfleck, mehr nicht.

    Beim Einzug hatten wir leider null Ahnung von Parkett, weshalb wir uns den einfach angeschaut und genickt haben - schön aussehen tut er (noch). ^^ Mittlerweile finden wir's auch nicht ganz so klug vom Vermieter, allerdings ist das ein Mehrfamilienhaus und wir haben den seit Einzug vor mehreren Monaten nicht mehr gesehen, jetzt noch im Nachhinein mit "versiegeln wäre doch ganz gut" kommen wo überall schon Möbel stehen, ist glaube nicht so praktikabel oder erwünscht.


    Einen großen (sehr günstigen) Hochflotreppich haben wir tatsächlich schon, der deckt den Großteil vom unversiegelten Parkett ab. Ohne den wäre der Boden wahrscheinlich schon hinüber, an der Stelle rast der Hund nämlich immer vom Zimmer raus in den Garten und wieder zurück. Haben schon Witze drüber gemacht, dass wir uns den halt 1x im Jahr neu kaufen müssen, weil der 90% vom Hundedreck abgekommt.


    Hatte mir auch schon überlegt, einfach noch 3 weitere von denen zu kaufen und dann eben auf Teppichboden umzusteigen. ^^


    Die von Trixie werde ich mal probieren. Schonmal gut, dass der Schwanz da nicht durch so ein Loch durchmuss. :thumbup:

    Wir sind hier eingezogen, da war Hiwa grade am Ende ihrer 2. Läufigkeit und die Flecken gingen bei uns leider echt schlecht vom Parkett weg. Mussten da richtig schrubbern, was man widerum dem Parkett danach auch angesehen hat... Der Vermieter hat den abschleifen lassen bevor wir eingezogen sind und wollte ihn nicht wieder versiegeln, denke das liegt daran. In den Zimmern wo er nicht abgeschliffen wurde ist die Oberfläche glatter und lässt sich einfacher reinigen.


    Wir haben mal ein Höschen aus dem Fressnapf probiert, das hat aber echt schlecht gepasst von der Form her, deshalb hatte ich die Hoffnung, jemand hier kennt gute, die besser sitzen.


    Bin auch kein Fan von Höschen, kann mir aber leider nicht vorstellen, dass unser Parkett ne komplette Läufigkeit überlebt. ?(

    Kann mir von euch vielleicht jemand gute Höschen empfehlen für Schäferhund-Größe?


    Wir sind umgezogen und haben jetzt Parkett Böden ?( Hiwa hat in ihren ersten beiden Läufigkeiten bisher (leider) doch sehr stark geblutet. Da sah der Fliesenboden öfters mal so aus, als ob jemand gerade ermordet wurde. Hat sich auf den Fließen glücklicherweise gut wegwischen lassen, aber ich denke mal, der Parkett wird das nicht so toll finden.


    Sonstige Tipps und Tricks zur Läufigkeit und Bodenpflege nehm ich auch gerne.

    Darf ich hier mal ganz allgemein fragen, was ein Hundebett denn "orthopädisch" macht? Ich habe das Gefühl, das steht heutzutage ja bei jedem 20€ Bett mit dabei, weil es sich so besser vermarktet. Woher weiß ich denn, dass das Hundebett jetzt wirklich "ein gutes" Hundebett ist?


    Ich habe ja einfach irgendeins gekauft, was von der Größe gepasst hat, gut ausschaut und günstig war. Hätte kein Problem damit, in ein neues besseres zu investieren, wenn sich das denn wirklich lohnt. Hiwa liegt an sich eh am liebsten auf dem Boden (oder direkt bei uns im Bett).

    Na ja Loki mag Menschenscheiße, ;(

    Seit dem ich das weiß, scanne ich jeden Wanderweg nach Taschentücher ab.

    Meine auch. Allerdings nicht zum essen, sondern als "Parfum."


    Man war das ein schöner Spaziergang als Madame im Wald genau den EINEN Haufen gefunden hat, der eindeutig nicht von einem Tier stammte, sich einmal ordentlich das Zeug an ihren Hals geschmiert hat, und wir danach im gleichen Auto mit ihr nach Hause fahren mussten. Hund war stolz und glücklich, mein Partner und ich kurz vorm übergeben.

    Ich versuche auf jeden Fall konsequent zwischen Leinegehen und Gassigehen zu unterscheiden. Früher habe ich das mit Halsband und Geschirr gemacht, mittlerweile hat sie ein Kommando für's "ordentlich gehen" und eins für's "schnüffeln erlaubt." Aber wahrscheinlich ist das Problem tatsächlich, dass es für sie eben immer Gassigehen (Yay, Spaß!) ist mit Kommandos zwischendrin und sie das Konzept von "konsequentem Leinegehen" eigentlich gar nicht kennt. Ihr zu sagen, dass sie jetzt eben auf der Straße neben mir läuft, ist wie nem kleinen Kind zu sagen, dass es jetzt aus dem Bällebad raus kommen und erstmal seine zwei Matheaufgaben rechnen soll. Sie versteht was ich möchte, findet's aber einfach richtig kacke. Sie läuft dann wenns gut läuft neben mir, wartet aber nur darauf, wieder schnüffeln zu gehen.


    Auch bleibe ich konsequent stehen, wenn sie zieht. Wenn sie gerade "klar" im Kopf ist, merkt sie selbst bei Leinenzug, dass sie langsamer machen muss, guckt mich dann kurz an, und kommt entweder direkt neben mich oder macht halt einfach langsamer. Finde ich beides okay. Wenn sie aber gerade in dem aufgedrehten: "woohooooo die Welt ist schööön!"-Modus ist, beschwert sie sich, rennt dann zu mir zurück, jammert nochmal weil es nicht weitergeht und rennt dann direkt wieder in die Leine wenn es irgendwann weitergeht. Das ganze könnte man dann unendlich wiederholen. Da wird die 5 Minuten Strecke schnell mal zu ner 20 Minuten Strecke und beim Hund ist es so, als würde man nen Deckel auf nen kochenden Kochtopf packen. Letzteres haben wir mittlerweile echt nicht mehr oft, aber eben die letzten Tage z.B. wieder, wo überall Schnee lag und sie eben uuuunbedingt JETZT SOFORT damit spielen musste. Da explodiert sie förmlich vor Vorfreude und die Leinenführigkeit wurde aus dem Kopf gelöscht.


    Ich war neulich auch mit nem Freund und seinem 8 Monate alten Rüden spazieren, der ist perfekt an der Leine gegangen und ich war echt baff. Aber der Hund hatte auch so viel weniger Interesse an der Welt, dem waren die ganzen Gerüche auch im Freilauf ziemlich egal. Hiwa ist da ganz anders. Manchmal könnte man meinen, ihr Leben hängt davon ab, dass sie jetzt an dem Busch schnuppert. Manchmal läuft es super, Hund läuft entspannt neben einem und dann biegt man in ne Straße ab, wo vor 10 Minuten wohl ne Katze durch ist, und plötzlich ist es unmöglich überhaupt noch 2 Meter ohne ziehen nach vorne zu kommen, weil Hund im Kopf jetzt eben der Spur nach muss. Da hilft weder Blocken, Stehen bleiben, Anschnauzen. Das einzige, was wirklich fast immer was bringt, ist ihren Lieblingsball in die Hand zu nehmen. Dafür läuft sie dann an jeder Schnüffelmöglichkeit vorbei. Aber ich will sie ja auch nicht ständig bestechen, ich will einfach entspannt laufen...


    Aber ja, ich denke ich hab mir das Problem schon selbst zuzuschreiben. Habe mich immer sehr an "drinnen Ruhe, draußen Spaß und Action" gehalten und das hat echt irgendwie etwas zu gut funktioniert. ^^ Wobei ich auch da "draußen Ruhe" geübt habe, indem ich mich mal auf ne Bank gesetzt habe. Das ist auch kein Problem, sobald wir "angekommen" sind, ist Hund wieder entspannt. Wahrscheinlich müsste ich öfters am Tag kurze Spaziergänge durchs Wohngebiet einbauen, wo Schnüffeln komplett Taboo ist und nichts passiert. Da gebe ich ganz offen zu, dass ich dazu bisher einfach nie die Lust hatte, weil sowas eben immer super stressig ist und ich auch einfach gerne mit ihr über die Felder oder durch den Wald laufe und sie rennen lasse. Das ist für uns beide immer um einiges schöner. Im Freilauf ist sie nämlich ein absoluter Traum! Aber natürlich hat sie eine bestimmte Erwartungshaltung, sobald ich ihr Halsband in die Hand nehme.