Mich hat im Eingangsbeitrag das mit der "harten Hand" gestört muss ich sagen, weil ich glaube, dass es nicht das ist was manchmal gebraucht wird, sondern viel ehern eine eigene gewisse sture Konsequenz und nicht Härte!
Was würdest du denn als Härte bezeichnen? Konsequenz heißt ja erstmal nur, etwas durchzuziehen und hat keinen Zusammenhang zu Einwirkungen. Man kann die Dinge auch sehr konsequent falsch machen, konsequent unerwünschtes Verhalten belohnen, usw.
Härte, ja schwieriges Thema. Ich würde schon sagen das MEINE Schäferhunde eine gewisse Härte brauchen um durchzukommen. Da bin ich ehrlich, war es auch bei jedem Welpenkäufer. Die sind einfach recht stumpf und lassen sich nur schwer beeindrucken, bei gleichzeitig sehr kreativen bis grenzwertigen Verhaltensideen. Angepasst finde ich da eher den passenden Ausdruck. Die sind nicht alle bösartig dabei, aber einfach stumpfer sodass es im Vergleich zu anderen Charakteren schon mehr Härte braucht um überhaupt was zu erreichen. Ja, wie soll man das beschreiben? Hunde sind halt individuell, für einen Border Collie wäre das sicherlich alles viel zu viel und unpassend. Meine DSH sind da eher so „ach so, sag das doch gleich. Ok“.
ich finde es nur nicht hilfreich im Zusammenhang LZ und Alltagstauglichkeit von Härte und Strafe zu sprechen. Nicht das der Eindruck entsteht, der braucht harte Strafen um im Alltag zu hören.
Für mich ist es genau das was es auf den Punkt bringt. Der DSH ist meiner Meinung nach mittlerweile zu einfach und simpel für den normalen, ambitionierten, aber unsicheren Hundehalter mit allerlei guten Vorsätzen und NoGos bei fehlender Erfahrung. Die lassen sich mittels Strafreizen und Pragmatismus wunderbar erziehen und lenken (ich spreche nicht von Ausbildung!), das können/wollen viele nicht mehr und mit dem Trainingsmarathon gehts dann in die Grütze weil Selbstbelohnendes Verhalten immer schlimmer wird. Gewöhnung wird da auch absolut unterschätzt und das Ergebnis sind Hunde die ihren Haltern über den Kopf wachsen.