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Kathy
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Beiträge von Kathy

    Meine Hunde haben mich noch nie angeknurrt, Fina hab ich nur ganz, ganz selten knurren gehört, wenn ihr etwas komisch vorkam, was sie nicht gleich einordnen konnte im Dunkeln zB. Kiara spielerisch. Da dafür ausgiebig und ausreichend. Aber ernst gegen mich gerichtet beide nie.


    Was für mich aber bedeuten würde, würde sie jemals ernsthaft gegen mich oder irgendein anderes Familienmitglied knurren, müsste ich das sofort ernst nehmen und nicht unterbinden.

    Unterbinden würde ich es je nach Situation oder aber der Ursache nach gehen.


    Digs unser Gasthund hat ein Problem mit Futterneid. Das wusste ich aber am Anfang nicht und da war es auch sehr extrem. Ich hab ihn bei seinem ersten Aufenthalt bei uns, ganz normal gefüttert, geh wie bei meinem Hund auch anschließend an ihm vorbei und er schnappt her. Da hat er das knurren gleich mal übersprungen sondern gleich gehandelt. Es ist nichts passiert, aber da gabs eine gewaltige, verbale Ansage und gleichzeitig aber Notiz vorallem an die Kinder, wenn er frisst, wird er in Ruhe gelassen und nicht in seine Nähe gegangen. Ich selbst bin jetzt nicht absichtlich dicht an ihm vorbei wenn er gefressen hat, aber ich hab es auch nicht vermieden. Hab ihn vorher immer angesprochen und er hat nur mehr die Zähne gefletscht, irgendwann nicht mal mehr das. Mittlerweile kann jeder bei ihm vorbei gehen er rührt sich nicht mehr. Gefallen tut es ihm zwar nach wie vor nicht und es kann passieren, dass er kurz zu fressen aufhört, aber mehr nicht.


    Fina hat das bereits zuvor bei meiner Schwägerin zu Hause mit ihm ausdiskutiert. Genau auf die gleiche Weise. Wir waren da bei ihr ein paar Tage auf Urlaub, meine Schwägerin füttert Digs, Fina hatte schon gefressen und sie dürfte gucken gegangen sein, ob für sie auch was abfällt. Ich war da nicht im Zimmer, habs nur scheppern gehört. Digs verteidigt sein Fressen (nur wusste das halt da keiner) und schnappt nach Fina. Das ging natürlich aus ihrer Sicht gar nicht und es flog der Collie samt Futterschüssel durch die Küche. Tja gelernt haben offensichtlich beide aus dieser Situation. Digs, dass er nicht gleich in die Vollen gehen muss, sonst setzts was, es reicht ein Lefzen hochziehen auch und Fina, dass Digs nun mal nicht will, dass man ihn beim essen stört. Sie ging nie wieder während er gefressen hat in seine Nähe, obwohl sie ihn bei der Situation in die Schranken verwiesen hat (wie später dann in allen Situation in denen er sich ihrer Meinung nach nicht richtig verhalten hat).


    Also ich würde knurren nicht per se unterbinden, sondern immer abklären und entsprechend handeln. Hat der Hund entsprechende Vorgeschichten, was ja gerade bei secondhand Hunden leicht vorkommen kann, dann könnte es für mich schon ein Grund sein, dass ich das knurren entsprechend respektiere und mich dementsprechend verhalte. Aber würde Kiara mich plötzlich anknurren (ohne das ich zB an einer Verletzung rum doktore, oder so etwas, was sie selbst dann nicht machen würde, sondern bei Schmerzen entsprechend aufjaulen und vorwurfsvoll schauen würde), würde es eine Ansage geben, das könnte rein reflexartig sein.

    Wozu?


    Zum einen ist die Zucht auch nicht alles. Man hat es immer noch mit Lebewesen zu tun. Es gibt keine Produktionsgarantie.


    Und zum anderen gibt es doch für jeden die passende Hunderasse. Soviele verschiedene Rassen, dass doch jeder das passende finden wird.


    Und nur weil jemand einen Schäferhund schick findet, aber mit dessen Arbeitseigenschaften nicht zurecht kommt, muss man die doch nicht weg züchten.

    Wir waren vor 2 Jahren im August in Dänemark, Hvide Sande. Ein Traum!!! Die Hunde dürfen an den Strand mit, angeleint, aber ich hab sie zum baden im Meer immer abgeleint. Wollte da keine Schleppleine dran hängen haben. Hab da immer Horrorvorstellung, dass sich die wo verhängt und den Hund dann unter Wasser zieht, etc. *Kopfkino aus bitte*


    Wir hatten mit Freunden ein Ferienhaus gemietet. Baden im Meer absolut kein Problem temperaturtechnisch. Wir hatten einen Tag mit nicht so schönem Wetter dabei, da war es stürmisch und regnerisch, aber dafür konnten die Kinder (und Männer) Drachensteigen am Strand.


    Ich will da unbedingt mal wieder hin. War ein traumhafter Urlaub.

    Bei uns arbeitet die ganze Gruppe zusammen. Also da wartet keiner, sondern wir marschieren zusammen und machen dabei Unterordnung.


    Es hat auch seine Nachteile, gerade wenn Hunde in den Übungen nicht so sicher sind. Bei einem verpatzten Platz kann man nicht umkehren und nochmal starten, da muss man sich durch schummeln. Es geht da halt nicht um perfekte UO, sondern darum, dass der Hund die Aufmerksamkeit beim Hundeführer hat, auch wenn rund herum andere Hunde sind.

    Es mag durchaus für machen Hunde nicht das passende Training sein, diejenigen machen dann eben hier nicht mit. Auch in gewissen Trainingsfortschritten in der UO kann man da Mal eine Weile auf die Gruppearbeit verzichten, aber grundsätzlich finde ich dieser Training nicht schlecht.

    Natürlich wirkt sich Training am Hundeplatz auch im Alltag aus.


    Ich gehe mal davon aus, dass jeder Hund der am Hundeplatz trainiert wird auch einen Hundeführer hat, der sich mit Hunden und deren Lernverhalten auseinander setzt. Somit auch im Alltag gewisse Dinge vom Hund verlangt, vielleicht sogar eher unbewusst, die zum Zusammenleben einfach notwendig sind.

    Um am Platz gewissen Erfolg zu haben, muss man konsequent bleiben. Wenn Fuß einmal so und so erlaubt ist, wirds nichts. Ich bin sicher, dass sich dies auch auf alltägliche Situationen auswirkt.

    Jetzt stellt sich halt die Frage welche Dinge der Hundeführer nun für seinen Alltag als wichtig erachtet.


    Die Frage ist immer WAS bringe ich meinem Hund bei. Wenn ich an gewisse Hundeführer denke, denen es wichtig ist einen "echten" DSH an der Leine zu haben, der halt nun mal kein Schmusehund ist (in deren Augen, ihr wisst hoffentlich was ich meine). Dann wird der nicht unbedingt Wert darauf legen, dass sein Hund nicht in der Leine hängt und den anderen anpöbelt.

    Da wir es hier aber mit einem Lebewesen zu tun haben, das selbst denkt und fühlt, wird sich die soziale Komponente nicht unbedingt in unserem Einflussbereich bewegen, zumindest nicht bei allen und in jeder Lebenslage. Aber ich kann natürlich mit meinem Hund daran arbeiten.

    Wir haben zB die Gruppenarbeit im Training, da steht die ganze Trainingsgruppe zusammen auf dem Platz und wir machen auch so Übungen wie Slalom durch die anderen Hunde, gemeinsam ablegen, sämtliche Übungen in der ganzen Gruppe gemeinsam, etc.

    Wir haben da auch ein paar Kandidaten dabei, die halten davon nichts. Aber sie lernen zumindest, sich in solchen Situationen auch auf den Hundeführer zu konzentrieren und notfalls mit Bestechung durch diese Situationen zu gehen. Anders rum gibts auch ein paar Hunde, denen solche Situationen nicht geheuer sind, die lernen, dass auch andere Hunde die nahe vorbei laufen keine Bedrohung darstellen.

    Ich finde das mir dieses Training auch bei Kiara gute Dienste geleistet hat, sie hat von Anfang an gelernt, pöbelnde Hunde interessieren uns nicht, wenn da einer kläfft und sich aufführt, wir gehen unseren Weg. Wenn wir jetzt in "freier Wildbahn" kläffenden Hunden begegnen, sie geht daran seelenruhig vorbei. Klar nehm ich sie ins Fuß, aber das schafft ja diese Situation die sie kennt. Ich wüsste nicht, ob sie sich nicht ohne dieses Training aufstacheln ließe und da mal zurück pöbeln würde.

    Da hänge ich mich dran. Ich bin noch beim Verweisen. Sobald das sitzt muss ich mich weiter informieren.

    Da hab ich im Verein ein paar Ansprechpartner. Aber wir müssen erst das Verweisen installieren. Da weiß Madame zwar schon ganz gut was sie soll, aber sie will mich dabei ansehen. Wenn ich also hinter ihr stehe, nimmt sie den Gegenstand dreht sich damit um, lässt ihn fallen und verweist. 🙈

    Lachsmilie ist für: find ich süss! :D <3

    Ist auch schwer dabei ernst zu bleiben und nein zu sagen.... :D

    Naja aber es heißt ja immer (auch hier im Forum), bevor man sich einen Hund anschafft, soll man sich damit auseinander setzen was man will und den richtigen Hund finden. Wenn man dann einen Hund an der Hand hat, der einem dann über den Kopf wächst, heißt es na klar, bei dem Blut..... (siehe aktueller Faden)


    Also muss es doch gewisse Anhaltspunkte geben. Und ich glaube genau auf das möchte GeierWally hinaus.


    Klar geht es hier um die Verpaarungen, nur weil Rüde aus Linie XY mit Hündin aus Linie ABC fallen nicht gleich Top Welpen die zB Schutzdienst quasi vererbt bekommen. Dann kommt noch die Förderung der Welpen. Würde ich mir so einen Welpen holen würde der im SD nie zu sehen sein, dafür vielleicht in einer anderen Disziplin. Andererseits wäre eben vielleicht genau ein Hund mit entsprechenden anderen Ahnen genau für meine bevorzugte Disziplin noch besser geeignet.


    Um den Pferden Vergleich nochmal zu bemühen, mit einem Franziskus Nachkommen habe ich vermutlich gute Chancen einen Dressurbegabten Muli zu erhalten. Mit einem Contendro Nachkommen hoffentlich ein gutes Springpferd. Das ein Franz Nachkommen auch passabel über Hürden springen kann (zeigt er ja selbst auch unter Klimke) oder ein Contendro eine gute Figur im Viereck machen kann ist ja nicht auszuschließen.

    Aber je nachdem was ich halt möchte. Für mich wäre es egal welche Abstammung ich mir aussuchen würde, ausreichend Auslasten könnte ich sie, aber über lokale Turniere würde ich nicht hinaus kommen, da fehlt das Interesse. Aber das heißt nicht das ich die Anlagen eines guten Dressurpferdes, auch zu Hause, nicht zu schätzen wüsste. Den Springer muss ich nicht haben.


    Aber im Pferdebereich weiß jeder nach was er Suche muss, wenn man sich ein wenig ein liest. Im Hundesport ist es viel schwerer an entsprechende Information zu kommen.


    Entsprechend den positiven Eigenschaften wird es auch Erfahrungen mit negativen Eigenschaften geben. Ob körperliche oder charakterliche.

    Da hänge ich mich dran. Ich bin noch beim Verweisen. Sobald das sitzt muss ich mich weiter informieren.

    Da hab ich im Verein ein paar Ansprechpartner. Aber wir müssen erst das Verweisen installieren. Da weiß Madame zwar schon ganz gut was sie soll, aber sie will mich dabei ansehen. Wenn ich also hinter ihr stehe, nimmt sie den Gegenstand dreht sich damit um, lässt ihn fallen und verweist. 🙈

    Sowas finde ich lächerlich. Deswegen muss man nicht gleich eine Anzeige machen.

    Tja, welche Mittel hat man sonst?

    Da kann man noch lang raten "geh halt wo spazieren wo weniger los ist", in manchen Gegenden IST nicht weniger los. Wo sollen dann die Leute hin mit ihrem Hund wenn überall die Tutnixe angeschissen kommen und deren Halter es nicht lernen müssen wenn sie schon nicht wollen?

    Tja aber was den nun?

    Ich habe noch nie jemanden angezeigt. Irgendwie aus nachträglicher Dankbarkeit, dass mich noch keiner angezeigt hat. Vor vielen Jahren hat meine Hündin einen anderen Hund gebissen, weil ich nicht aufgepasst habe. Und bei Quinto ist es mir passiert, dass ich vom Training nach Hause kam, er im Kofferraum geschlafen hat, ich die Klappe öffnete und ihn heraus ließ. Ich musste noch die Trainingsklamotten auspacken und war unaufmerksam. In dem Moment startete der eben noch verschlafene Hund durch und jagte eine E-Bikerin. Die Arme war echt geschockt, ich mich 1000 x entschuldigt und sie nahm es an.

    Und DAS ist ja eben der Unterschied: Passiert das 1x pro Hund oder passiert das jeden Tag?

    Es passiert meist nicht einmal pro Hund. Gerade bei Junghunden passiert doch schnell Mal ein Ausrutscher. Aber das heißt nicht, dass der Halter nicht daran arbeitet. Ich hatte mit Kiara auch das eine oder andere Mal eine Situation die nicht optimal gelaufen ist.


    Gerade vor ein paar Wochen gab's eine Situation, die könnte bei der richten bzw dann falschen Person zumindest in einer Diskussion enden. Wir sind vorm Haus und unsere Nachbarin kommt vorbei.

    Kiara liebt unsere Nachbarin heiß und innig und die Liebe ist gegenseitig. Dabei macht diese gar nicht viel, außer mit ihr ein wenig spielen und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die Kiara will. Das zieht sie aber so auf, dass ich sie dann oft wieder runter holen muss, die Dame ist 85 und wenn Kiara dann zu wild wird, hab ich oft Angst das sie die Nachbarin um rennt. Wir sind Mal wieder an einem Punkt angelangt wo es bei Kiara schon wieder im Hirn aussetzt, als eine Spaziergängerin daher kommt. Bei klarem Verstand interessiert das Kiara nicht, aber mit Matschhirn denkt sie: wie toll! Noch einen Freundin und rast auf diese zu! Da half alles rufen nicht, besonders wenn's eh schon zu spät war, weil's so schnell ging. Kiara hat ihren Irrtum relativ schnell bemerkt, dann kam mein "Hier her" und sie ist auch genau so schnell wieder zurück gekommen. Die Spaziergängerin hat nur gelacht und kein Problem damit gehabt, aber hätte auch anders sein können.


    Ich sehe den Unterschied in dem, ob hier jemand dahinter steht, der reagiert, oder eh egal ist, weil der will nur spielen.


    Ausgenommen natürlich die "Tut Nixe" die man bei der täglichen Runde immer wieder am Bein hängen hat.

    Wenn mich offensichtlich ein Hund stellt und anknurrt und der Halter so gar keine Anstalten macht was dagegen zu unternehmen, dann regle ich das nicht mehr selbst.


    Nur weil ein harmloser "Tutnix" Mal wieder seinen eigenen Kopf durch setzt und dem unfähigen, aber bemühten Halter entwischt und stänkert und es passiert NICHTS! Dann tu ich das auch nicht.


    Ich hab schon einen Anruf bekommen, weil ein Hund volle Kanne auf Spaziergänger samt Hund hin ist und halt gucken wollte ob der vielleicht spielen will. Auf rufen hat er halt nicht reagiert. Ist aber ein paar Meter vor den Spaziergängern stehen geblieben, also nicht Mal bis ganz hin. Die haben sich aber bedroht gefühlt. Wir konnten zum Glück keinen passenden Hund ausfindig machen, weil als Angabe wer das den gewesen sei, kam: ein Radfahrer mir zwei weißen Schlittenhunden, vermutlich Samojeden. Tja gibt's aber nicht in der Gemeinde, auch nicht in der Nachbargemeinde. Somit konnte ich das sofort zu den Akten legen.

    Sowas finde ich lächerlich. Deswegen muss man nicht gleich eine Anzeige machen.

    Ja das sie im Rudel anders agieren hat man bei Kiara zu Finas Zeiten sehr gut sehen können.

    Manchmal, aber wirklich nur manchmal, denke ich sogar, dass das Verbot mit mehr als 2 großen Hunden spazieren zu gehen, sogar Sinnvoll sein kann (aber die meiste Zeit will ich mir nicht vorschreiben lassen, mit wie vielen Hunden ich gleichzeitig spazieren gehen darf).


    Ich hab heute beim Spaziergang eine Bekannte getroffen. Wir gehen oft die selben Strecken und treffen uns da gelegentlich. Während die Hunde eine Runde toben ratscht Frau halt ein wenig. Meinte sie ob wir schon Mal dem Windhund begegnet sind. Ich hab den schon öfter gesehen, der läuft immer am Pferd mit aber angeleint. Ihr ist er vor kurzem unangeleint begegnet und sie hat noch dazu neben ihrem Hund auch noch eine zweite dabei gehabt, als der Windhund alle 3 gestellt hat. Ihre beiden sind recht ruhig geblieben, aber anstatt das der Hund abgerufen wurde meinte der Mann nur, einfach weiter gehen. Ja wie den, der Hund steht vor ihr, fixiert ihre Hunde und knurrt. Sie hat dann was nach ihm geworfen, damit er abhaut, aber anstatt zurück zum Herrchen hat er plötzlich sie fixiert und angeknurrt. Auf die Frage ob er denn eh nicht beisst kam nur ein: hoffentlich nicht. Der Herr, immer zu Pferd, hat aber keine Anstalten gemacht zu rufen! Der ist einfach weiter und irgendwann dann der Hund wieder hinterher.

    Also ich glaube ich hätte da einen kurzen Anruf bei der Gemeinde getätigt.....

    Ah ja, was mir noch dazu einfällt. Bei uns ist es schon noch mal was anderes wenn ich zu Hause bin, als wenn ich zur Tür raus gehe. Sie weiß ja ganz genau, dass ich im Haus bin und hier versteht sie dann nicht, dass sie nicht mit ins Wohnzimmer darf. Kommt halt hin und wieder Mal vor wenn ich statt einem weißen Hund mit einem grau-schwarzen vom Spaziergang heim komme...


    Ich hatte Anfangs eine Kamera, da konnte ich über's Handy sehen was sie macht, wie sie sich verhält etc.

    Also vielleicht schon auch üben mit richtig aus dem Haus gehen.

    Ich würde alleine bleiben auch trainieren. Zumindest über ein paar Stunden.

    Was machst du mit ihr wenn du einkaufen fährst??


    Du hast ja Zeit und keinen Stress, also würde ich, wenn sie 10 min aushält erstmal mit 9 min starten und dann Mal eine Weile für diese Zeit in das bevorzugte Zimmer bringen. Dann die Zeit nach und nach steigern.

    Hilft natürlich ungemein wenn sie etwas müde ist, zB nach dem Spaziergang oder Spielstunde.


    Gerade wenn das Schlafzimmer ohnehin schon als Ruheort eingeführt wurde, ist das doch optimal.


    Kiara hatte da eine etwas andere Lernphase, nach 3 Wochen Urlaub wo sie sich eingewöhnen konnte musste sie mit Fina 4 Stunden alleine aushalten. Bis auf ein paar Hoppalas in punkto Stubenreinheit gab's keine Probleme. Zumindest am Anfang nicht. Irgendwann hat sie angefangen Papier, Schuhe oder solche Dinge zu zerlegen. Dann gab's nur mehr das Vorhaus zur Verfügung. Nach der Pupertät war das aber dann auch vorbei und heute, mittlerweile ja ganz alleine ist ganz klar: Vormittag ist Schlafenszeit und fertig. Aber auch wenn ich Nachmittags noch Mal weg muss, alles kein Thema. Wenn ich Jacke und Schuhe anziehe und nichts zu ihr sage, dass sie mit darf, verzieht sie sich auf ihr Bett und schläft halt. Mittlerweile darf sie sich auf wieder ganz frei im Haus bewegen. Sie macht nichts mehr kaputt.

    Schwerste Krankheit und Tod sind nach meinem Kompass, die einzigen legitimen Gründe um einen Hund "abzuschaffen"!

    Das ist aber ein bisschen engstirnig. Es gibt meiner Meinung nach schon den einen oder anderen Grund einen Hund abzugeben. Und manchmal ist es auch im Sinne des Hundes. Keiner hat einen Lebensplan in der Hand und weiß was in 2-3 Jahre ist, ja eigentlich nicht Mal was am nächsten Tag passiert.

    Und gerade wenn es um Angst Hunde geht kann eine Abgabe an einen ruhigeren Ort ganz im Sinne des Hundes sein.


    Ich würde im aktuellen Fall vielleicht auch einen Gang zurück schalten. Sofern man das kann. Wenn einem aber das zuviel ist, man nicht so Kleinschrittig vor gehen kann. Weil es der Alltag nun Mal verlangt das der Hund zB an einer viel befahrenen Straße entlang muss, oder sonstige Dinge, dann würde ich auch zur Abgabe raten. Man erspart nicht nur sich selbst, sondern auch dem Hund einiges.


    Konkrete Tipps kann ich allerdings nicht beisteuern. Ich hab zwar auch einen BBS aber hier sind wir von Ängstlichkeit und Unsicherheit weit entfernt.

    Na gut, wenn jetzt da plötzlich so weißer Schaum am Wasser schwimmt, wo doch eigentlich die bevorzugte Badestelle ist, muss man sich da auch vorsichtig anpirschen, nicht das einen das weiße Zeug da plötzlich anspringt. Und dann bewegt sich das auch noch!! (Waren gestern ganz schöne Wellen auf der Donau und dadurch so komischer weißer Schaum am Ufer. Der wurde dann durch die Wellen hin und her bewegt 😅) Das fand sie dann auch etwas gruselig, sah von einer winterlichen Badeeinheit ab und hat lieber wieder den Rückzug angetreten. :D

    Also manchmal kann sie auch als ängstlich durch gehen. 8)