Hallo und Herzlich Willkommen im Forum!!!
Tolle Hündin, die ihr da habt!! Ich schliesse mich allem oben geschriebenen an, eure hübsche Rakete hat ganz bestimmt viel Spass im Hundesport über den ihr besser zueinander findet könnt.
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Hallo und Herzlich Willkommen im Forum!!!
Tolle Hündin, die ihr da habt!! Ich schliesse mich allem oben geschriebenen an, eure hübsche Rakete hat ganz bestimmt viel Spass im Hundesport über den ihr besser zueinander findet könnt.
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Ich frage euch ganz ehrlich. Wenn Tierschutzhunde, die keinen Hund an sich an sich ranlassen, ohne ihn zu verbeißen, wenn ein Mali in dieser HuTa von diesem YouToube Trainer (Name gerade entfallen) neutral mit 30 anderen Hunden durchs Gehege rennt, ja wenn das alles möglich ist (und ich sage nicht, das ICH das kann!!!).
Das ist bloses Schummeln von dem Hundetrainer!!!
Praktisch jeder reaktive Hund ist ein einer grossen Gruppe von Hunden plötzlich nicht mehr reaktiv!!!!!
Oh, geheilt!!! Was für ein toller Hundetrainer!!
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Und genau das maße ich mir gar nicht an, das unterstellst Du mir jetzt, oder?
Naaaiiin!! Das war null komma nada meine Absicht!!
Ich empfinde, dass das was ich beschrieben habe von der allgemeinen Öffentlichkeit und auch von vielen Hundetrainern so dargestellt wird!! Evtl. auch um zu suggerieren, dass mit DER Methode eines Trainers natürlich das Problem ganz schnell behoben ist.
Und JA, ich stimme dir zu, wenn es für mich wichtiger gewesen wäre, dass Axel super sozialverträglich wäre, weil ich in belebten Gebieten mit ihm Gassi gehen will und ich in Ruhe Gassi gehen möchte, dann hätte ich definitiv mehr Arbeit und Training in dieses Thema investiert!
Erst gestern wieder erlebt, ich war in Albacete bei einem befreundeten Hundetrainer und IGPler zum trainieren. Der Mann hat seit fast 15 Jahren auch eine Hundeschule für "normale" Hunde. Gestern waren zwei HF, die auch IGP machen mit ihren Junghunden da. 1 DSH Leistungszucht und ein Rottweiler aus LZ. Beide reaktiv und im Wohnumfeld der Leute sehr schwer zu führen (Wohnungsgebiet) obwohl in Händen von Männern die nicht unerfahren und nicht unsicher sind.
Ich kenne auch Malinois in den Händen von erfahrenen Hundetrainern, die nicht zum einfach so auf der Strasse spazieren bummeln geeignet sind, die nicht mit anderen Hunden zusammentreffen können. Das wird sich auch nicht ändern, es sei denn man wendete Massnahmen an, die die Hunde unter volle Kontrolle stellen. Je nach Wesen des Hundes lässt sich ein Hund leichter oder weniger leicht unter volle Kontrolle des HF stellen.
In diesem Video seht ihr Hunde, die unter voller Kontrolle ihrer HF stehen:
Also ja, das geht also definitiv! JEDER Hund kann unter volle Kontrolle gebracht werden. Es hängt von mehreren Faktoren ab, wie leicht oder weniger leicht das vonstatten geht.
Beachtet die Körpersprache der Hunde.
Ich mag Vermenschlichung nicht.
Ich schon - bis zu einem gewissen Grat. Ich LIEBE es, wenn mein Hund und meine Katzen bei mir im Bett schlafen, das Beste vom Besten fressen und nach jedem Wehwehchen geguckt wird und man sich vielleicht auch ein BISSCHEN "überzogen" um sie sorgen kann. Gerade heute morgen hat sich Quennie nach dem Aufwachen dick und fett längs an mich gemuckelt und mit dem Kopf auf mein Kopfkissen gelegt und dabei so richtig selbstzufrieden gegrunzt. Nix besseres als Haustiere, die leben wie die Maden im Speck!
Allerdings gehört für mich zur Tierliebe auch, zu akzeptieren dass sie andere Bedürfnisse haben als ich und ihnen das Ausleben ihrer Bedürfnisse zu ermöglichen. Und das Wissen, dass ICH es toll finde, meinen Viechern was zum Geburtstag zu schenken. Dass ich das wegen MIR mache. Schliesslich kriegen die sowieso das ganze Jahr rum was sie brauchen. Aber denen am Geburstag und an Weihnachten beim Schlemmen zugucken - das gönn ich MIR
Es ist ein Unterschied zwischen Verwöhnen und Vermenschlichen.
Ich habe nada gegen Verwöhnen!! ![]()
Ich finde Pepper hat seine Erziehungsarbeit vorbildlich geleistet.
Etliche andere im Forum ebenfalls.
Am Ende zählt aber halt doch tatsächlich die Genetik, das Temperament etwaige Erfahrungen in Schlüsselalter eine so grosse Rolle, dass man einfach nicht sagen kann: SO muss man es machen, dann funktioniert es mit jedem Hund. Ist einfach so.
Ich finde es auch nicht toll, dass ich mich ständig veranlasst fühle defensiv zu werden und zu erklären, warum ich EINEN Hund habe, der nicht gut mit anderen Hunden funktioniert.
WEIL es eben keine Universallösung gibt und das typische esoterische "wenn der Halter entspannt ist, ist es der Hund auch", ist der totale Krampf.
Gerade (Gebrauchs)hunde, die ein hohes Energielevel haben, sehr leicht in die Erregung (arousal) kommen, schlechte Mechanismen zur Regulierung emotionaler Zustände haben und aufgrund dessen auf ihre Reaktivität überreagieren sind nunmal nicht leicht ruhig zu kriegen.
Und es gab deutlich weniger Hunde!
Gerade vor ein paar Tagen hab ich mich hier mit der Landwirtin unterhalten. Deren Hof liegt direkt an der "Gassi-Rennstrecke". Die hat auch gesagt, dass es früher deutlich entspannter war mit den Hofhunden. Ihr Hofhund ging immer mit den Spaziergängern mit bis die keine Kekse mehr in der Tasche hatten und kam dann wieder. Damals hat sich da keiner einen Kopf drum gemacht. Damals kamen am Tag aber auch 3 Hunde vorbei und nicht 30
Jaaa, das auch!
Für meine Ohren Gesülze.
Ich mag das einfach nicht. Es ist gegen meine Natur und der bin ich sehr verbunden, der Natur. Die Natur, Tiere, Pflanzen, Erde, Wasser, Sonne, alles das. Ich mag Vermenschlichung nicht. Das steht uns nicht zu.
Meine Meinung
Meine Gefühle
Natürlich soll das jeder sehen wie er will
Naja, vor 40 Jahren war das in Deutschland auch noch so. In meiner Kindheit durften ja Kinder noch sämtliche Hunde Gassi führen.
Meine Schwester war nur 10 Jahre alt und ist mit DSH, Riesenschnauzer und Dobermannmischling spazieren gegangen (nicht gleichzeitig)
Das wäre sicherlich nicht gegangen, wenn man seinerzeit besonders pingelig gewesen wäre. Ich kann mich auch nicht an Zwischenfälle erinnern. Der DSH wurde in IGP geführt.
Unser eigener DSH-Collie Mischling lief auch meistens frei. Die typische Frage "leinen wir ab!?" falls Hunde komisch reagierten. Also andersrum als heute. Man war der Meinung, dass Hund die Dinge ohne Leine besser regeln können.
Ich will nicht sagen, dass das besser war. Nur anders.
Ich muss nicht heulen von Gesülze ![]()
Was soll damit ausgesagt werden? Dass nur Leute, die ihre Hunde ihren Kindern gleichstellen erfahren können wie diese innige Liebe sich anfühlt? Durch Aufopferung in höhere durchgeistigte Sphären aufsteigen?
P.....lease
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Neulich habe ich ein Podcast von einer deutschen Hundetrainerin gehört. Die ist anscheinend vor einiger Zeit mitsamt ihrer Hundeschule in die Niederlande gezogen. Sie erzählt in dem Podcast, dass es in den Niederlanden, zumindest da wo sie ist "viiieel entspannter" zwischen Hundebesitzern und auch nicht-Hundebesitzern zugeht.
Sie beschreibt, dass es überall Leinenpflicht gibt aber in dafür vorgesehenen Bereichen, bestimmten Gebieten ist Hundefreilaufzone und zusätzlich Freizeitzone für Fitnesssportler etc.
Es soll angeblich so sein, dass alle wunderbar miteinander auskommen, die Hunde sind alle grossartig sozialisiert, gehen sich aus dem Weg oder treffen zusammen aber immer ohne Probleme, weil die Leute die Hunde einfach machen lassen, weil die Leute eben einfach tiefenentspannt und tolerant sind und daher sind es auch die Hunde. Sagt sie.
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Ich habe neulich auf dem Wander- und Fahrradweg wo ich immer mit Axel unterwegs bin einen Mann mit zwei Pitbullmixen (?) getroffen. Der kam so daher, beide Hunde frei, ohne Leine, Axel war angeleint. Auf dem Weg ist Leinenpflicht.
Seine Hunde gucken den Axel erwartungsvoll an und laufen voraus. Ich rufe "könne sie bitte anleinen, mein Hund ist nicht freundlich". Er antwortet: "Bleib ganz ruhig, entspann dich, dann geht alles gut"
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Ich rufe: "Ich bin ganz entspannt, weil mein Hund wird überleben!" ![]()
Tja, der Man hatte gar keine Leinen dabei!!
Ich habe Axel am Seitenstreifen im Platz abgelegt. Die Hunde gingen an uns vorbei und machten natürlich den Bogen um Axel herum um von hinten an ihn ranzukommen. Da hat Axel dann doch immerhin nur leicht gebellt/knurrt.
Ich rief dem Typen nach: "Nächstes mal lasse ich meinen Hund auch frei und schaue dann ganz ruhig und entspannt zu. Versprochen!"
Alles anzeigenUnmöglich solche Menschen ... zum Glück ist euch nichts ernstes passiert.
Ich hatte 2 Häuser weiter auch solche Experten mit einem Berner Sennenhund und einem Ridgeback.
Als wir hergezogen sind war unser Grundstück noch nicht umzäunt und die Hunde standen hier ständig und haben meine ganz geck gemacht.
Ein nettes Gespräch hat nichts gebracht, Ordnungsamt und Auflagen haben nichts gebracht.
Was es am Ende gebracht hat war, dass ich die beiden Hunde 4-5x eingesammelt und in meinen Auslauf gesperrt hab (man will ja auch nicht, dass die hier versehentlich noch überfahren werden 😇😇😇)
Der Aufwand die beiden hier abzuholen war den Besitzern dann zu viel 🙄 und die haben ihren Garten dann auch mal hundesicher eingezäunt
Genau!! Bei uns funktioniert auch gut, die Polizei zu informieren über einen streunenden Hund. Der kommt dann ins Tierheim und kann für 80 Euro wieder abgeholt werden.
Mistkerl.
Wo hat er denn seine Felder? ![]()
Oh, mir fällt noch ein, als Axel kleiner war und ich noch für Obedience trainierte, da gibt es ja die Positionswechsel.
Diese habe ich ebenfalls mit Pfotentargets geübt, so dass er lernen musste, sich präzise aber dennoch schnell zu bewegen. Beispiel Vorderpfoten auf einer Leiste halten wärend die Positionen gewechselt werden.
Ich erinnere mich, dass immer seine rechte Pfote so gezuckt hat und er es eeeeeeeewig nicht schaffte diesen einen Zuckerer zu kontrollieren und ich es nicht "wegklickern" konnte. Es war mMn eine unbewusste Bewegung aber okay, das war ein winziges Detail und der Anspruch an Perfektion war in dem Fall sehr sehr hoch.
Ich denke solche Koordinationsübungen können tatsächlich helfen. Wie Pfoten unabhängig voneinander bewegen müssen etc aber ich zweifle schwer daran, dass diese Dinge den Hund im Gesamten "feinfühliger" machen.
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Das klingt nach Axel!! Hyperdynamisch! Sobald Bewegung in die Übung kommt, schiesst die Dynamik und die Erregung in ihm nach oben. Langsam gibt es nicht, vorsichtig auch nur bei weniger dynamischen Übungen.
Eigentlich will man ja aber, dass unsere Gebrauchshunde so sind. Diese Dynamik will man einfangen/komprimieren, im Hund als Spannung auffangen und in geeigneten Momenten entladen.
Im gesamten Training geht es andauernd darum, Dynamik und Energie zu komprimieren aber nicht zu eliminieren.
Bei Axel haben die Übungen zur Konzentration sehr dazu beitragen, dass er zumindest in gewissen Bereichen ansprechbar und regulierbar bleibt.
Speziell die Übung: Einen Gegenstand auf dem Kopf bzw. auf der Nase balancieren hat mMn sehr gute Wirkung gezeigt, und hat sehr viel mehr Wert als ich dachte als ich es aus Spass begonnen hatte. Er hält tatsächlich die Luft an, wenn er balanciert!!
Ebenso empfand ich lang gehaltene Nasentargets als hilfreich. Auch Pfotentargets. Lange halten. Ich habe immer an der Dauer gearbeitet, da dann Axel Zeit hatte (etwas) runterzufahren, die Atmung runterzuschrauben. Dann Zack Belohnung aber dann ist halt die Dynamik und die Erregung sofort wieder da.
Andererseits sind solch dynamische Hunde doch eine tolle Sache!!!
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