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Axman
  • aus Spanien
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Beiträge von Axman

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 18. Februar 2025 um 10:00
    Zitat von Pinguetta

    @GeierWally, ich habe Waschbär s Beitrag nicht so verstanden, dass nun jeder Welpenkäufer epigenetische Aspekte berücksichtigen MUSS, sondern einfach mal als Hinweis, dass man das in seine Überlegungen beim Kauf eines Welpens mit einbeziehen kann.

    Ja, ich auch. Ich denke es war ein Hinweis darauf, dass eben noch mehr Einflüsse hinzukommen als die tatsächlich genetischen und dass man eben auch bei noch so pingeliger Auswahl der Zuchttiere nicht 100% alle Aspekte wissen kann, WENN man aber solche Umstände bei einem Muttertier KENNT, dann hat man die Möglichkeit das mit in Betracht zu ziehen.

    Da kommt allerdings noch hinzu, dass gewisse Ausseneinflüsse auf unterschiedliche Hunde auch unterschiedliche Wirkung haben. Der eine steckt es besser weg als der andere. Was der eine kaum verkraftet, rührt den anderen kaum. Der eine Hund kann mit Starkzwang ausgebildet sein und das nervlich gut weggesteckt haben, während der andere Hund ständig nervlich ausgerastet ist, jedesmal wenn der Postbote und häufige Besuche kamen, obwohl er im Haus leben durfte.

    Von daher sind auch diese Aspekte sehr schwer zu beurteilen oder in Betracht zu ziehen.

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 15. Februar 2025 um 20:01

    Gerade entdeckt! Ein neues Podcast mit Michael Ellis über Genetik von Sporthunden etc !!!

    Habs noch nicht angehört aber kanns kaum erwarten!!! :) :) :) Er weiss einfach so viel und kann unheimlich gut erklären. Top!

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  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 15. Februar 2025 um 15:24

    Danke für deutlichere Beschreibung. :)

    Also sollte man das wegzüchten oder beibehalten und lernen wie man damit umgeht?

    Ich glaube generell sind es nicht die Mehrheit der Leute die einen komplizierten Hund haben und damit nicht gut klarkommen sondern "es gibt Leute die einen komplizierten Hund haben und sich damit schwertun"

    Heutzutage wenn wir Extrembeispiele sehen, neigen wir dazu zu glauben, dass es sich dabei um den Normalfall handelt. Wir generalisieren und glauben, dass es immer so ist wie in den Extrembeispielen. Ja, im Gegensatz zum Hund generalisieren Menschen unmittelbar.

    Wie gesagt, ich finde Hunde sollten weiterhin mit ausgeprägten Trieben gezüchtet werden. Extreme Nervenwracks zählen tendenziell zu den Linien wo man schon versucht hat was wegzuzüchten was üblicherweise im Hund sein sollte, oder auf natürliche Ausrutscher der Genetik, Züchterirrtum oder ungünstige Umwelteinflüsse.

    Ausserdem, was bringt es wenn wir nur noch Hundetemperamenteinheitsbrei haben, alle gleich knuffig fluffig, passend zur Wattebauschkultur in der Jungen keine Jungen mehr sein dürfen und Hunde halt keine Hunde.

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 15. Februar 2025 um 12:30
    Zitat von GeierWally

    Einfach weil der Hund nicht so funktioniert wie man das bisher gewohnt war.

    Könntest du das ausführlicher beschreiben? 🙏


    Zitat von ECA

    Hunde sind Lebewesen, keine Designermöbel, die man nach aktuell herrschender Mode zurechtbiegen kann.

    Ja, gesunder Menschenverstand und sich mal nicht wie ein bockiges Kind aufführen, das gerade keinen Lutscher kriegt, sind aktuell gefühlt nicht modern, aber man muss nicht jedem Tantrum nachgeben.

    Wie meinst du das, kann gerade den Zusammenhang nicht erkennen 🙈

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 15. Februar 2025 um 09:45

    Finde ich super, diese Zeilen von Mia Skogster. Allerdings wirft sie einige Dinge in einen Topf und ich finde es gibt halt so viele Konstellationen und Gewichtungen von Eigenschaften wie es Hunde gibt.

    Z.B. ist der hier hochverehrte Gringo Janaka eine Bombe im SD aber genauso talentiert in UO und sehr gut in Fährte. Ich weiss aus erster Hand, dass Gringo ein im Umgang schwieriger Hund ist, dominant, durchsetzungsstark und unabhängig, trotzdem hat er sich auch in der UO äusserst talentiert und arbeitstechnisch sehr gut gezeigt. Aussage z.B. : "Apport hat er geschenkt".

  • Linien, Urahnen, Abstammung und was sie aussagt

    • Axman
    • 15. Februar 2025 um 09:35
    Zitat von GeierWally
    Zitat von Pepper

    Gibt es diese Linien (Hunde) denn gar nicht mehr?

    nix genaues weiss man nicht. Gemäss den hier getätigten Antworten kann man das nicht sagen. Man kann's aber auch sagen. Oder auch nicht.

    Doch, diese Linien gibt es nach meinem rudimentären Wissen noch und sie werden auch im Sport und in der Zucht noch eingesetzt.

    Das war Pepper s Frage aus dem anderen Faden, gell? Da hatte ich schon eine Antwort aber dann nicht abgeschickt.

    Doch, solche Linien bzw. Hunde gibt es immer noch. Bei uns bei einigen Sportlern beliebt aber ich gehe da mit, was Waschbär woanders schrieb und auch was Mia Skogster erwähnt, dass es dann eben auch Leute gibt, die damit nicht umgehen können und das sind insbesondere die, die glauben dass sie damit umgehen können.

    Ich sehe schon ab und zu Hunde, wo ich sagen würde, nein danke. Die mit schnuckeligen 3 oder 4 Monaten schon eine Aggression an den Tag legen, da schnallste ab. Die die ich gesehen habe sind aber in Händen von erfahrenen und geduldigen Menschen, trotzdem ist das nicht witzig und braucht Expertise.

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 14. Februar 2025 um 14:35
    Zitat von Kathy
    Zitat von GeierWally
    Zitat von Kathy

    Eher an diese Eigenschaften wie Hunde sie sich schnell in eine hohe Trieblage bringen lassen, starke Wachsamkeit zeigen. Oder ausgeprägte Leistungsbereitschaft zeigen. Eben diese Eigenschaften, die den Hund in falschen Händen nicht mehr Alltagstauglich werden lassen.

    naja, wer nicht damit klar kommt, soll sich halt ne Rasse kaufen mit der er klarkommt.

    Exakt und genau darum geht es ja! ^^

    Genau!

    Es gibt zu viele Leute die nicht verstehen, wozu "viel Trieb" notwendig ist. Die auch nicht verstehen, warum es eben nicht gut ist, gewisse Hunderassen ihrer Triebe zu berauben um "brävere, alltagstauglichere" Exemplare zu erhalten. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass das eine gute Idee ist.

    Die nervlich angekratzen Hunde sind ja bereits ein Produkt einer Zucht, die versucht hat leichter führbare, sportlichere, weichere oder auch "schönere" Hunde, zu züchten. Man will Hunde, die sich mit modernen Ausbildungsmethoden ausbilden lassen.

    Die granitharten, stoischen Hunde die vor vielen Jahren eher üblich waren kann man oft nicht gut mit heute erlaubten Mitteln und Methoden ausbilden.

    Was das "wegzüchten" von Gebrauchshundveranlagungen hervorbringt kann man ja überall gut beobachten. Der Weisse Schweizer, der Schönheits-Malinois (üüübelst), der Schönheits-DSH.......

  • Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 19:23
    Zitat von Kathy

    Meine Schwägerin meinte, sie wusste das nicht. Sie könne ihm jederzeit die Futterschüssel nehmen. Das halte ich schlichtweg für unmöglich. So wie er am Anfang reagiert hat, konnte sich da keiner in die Nähe des Hundes wagen, wenn er fraß.

    Aber genau das wollte ich mit dem Beispiel sagen: hier lasse ich knurren oder gar schnappen nicht stehen und gehe da auch erstmal mit einer gewissen Schärfe vor. Allerdings bringe ich mich auch nicht selbst in Gefahr und respektiere erstmal diese Grenze. Würde man das aus dem Hund nicht mehr raus bekommen, würde man damit auch gut leben können, nur muss ich mich dann auch nach 11 Jahren dran halten.


    Bei dem "Vorfall" mit Fina war ich im Nebenraum, da hab ich nicht Mal mitbekommen, dass Digs sein essen bekommt. Aber es war halt Kommunikation unter Hunden. Ich würde das jetzt nicht Mal als negativ werten.

    Ja nee, bei einem Hund der nicht mein eigener ist würde ich auch einfach nur aus dem Weg gehen. :)

    Bei Futterneid würde ich nicht mit Schärfe vorgehen sondern mit Desensibilisierung/Gegenkonditionierung.

  • Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 19:16
    Zitat von GeierWally

    Ich dachte beim Lesen des letzten Satzes irgendwie "Das kann passieren, wenn.... man dauernd so Spielchen wie Futter wegnehmen oder beim Fressen in den Napf fassen macht" :D

    Damit haste wahrscheinlich eine noch grössere Erfolgsgarantie!! :D

  • Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 18:18
    Zitat von Maline

    Auch auf die Gefahr noch weiter abzuschweifen, es gibt auch Krankheiten. Eine Bekannte hatte vor vielen Jahren einen Rotti, sie streichelte ihn abends und er biss unvermittelt zu. Da der Hund immer klar war, fuhr sie am anderen Tag gleich zum TA für ein großes Blutbild, auf die Idee wäre ich gar nicht erst gekommen.

    Tatsächlich hatte er Knochenkrebs im Endstadium und hatte dann nur noch wenige Tage, außer ein bißchen humpeln war vorher nichts.

    Guter Punkt. Würden meine Hunde mich plötzlich anknurren, wüsste ich, das da was nicht stimmt und würde sogleich auf die Suche nach der Ursache gehen.

    -----------------------------

    Futterneid, wie du beschreibst, Kathy würde ich nicht so bestehen lassen. Zumal man daran sehr gut arbeiten kann. Allerdings würde ich auch nie und habe auch bei früheren Hunden nie zugelassen, dass meine Hunde zum Fressplatz des jeweils anderen gehen, und never ever wenn sie mit Hunden zu tun hätten, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.

    Mich erschreckt auch, dass man nicht gewarnt oder wenigstens darauf hingewiesen hat, dass der Hund sein Futter verteidigt!

    Wir hatten damals mit einem Hund gearbeitet, ein Husky Rüde, grosser, kräftiger Kerl. Er lebte bei zwei jungen Frauen. Wenn Futterzeit war, stellte die eine den gefüllten Napf in die Küche, während die andere den Hund im Wohnzimmer mit der Leine festhielt. Danach ging die erste zur zweiten ins Wohnzimmer und von dort aus liessen sie den Hund los, so dass er in die Küche lief und dort frass. Die beiden Frauen blieben dann im Wohnzimmer so lange bis der Hund von selber wieder aus der Küche ins Wohnzimmer zurückkam, weil während er in der Küche frass konnte sich niemand frei im Haus bewegen oder gar in die Nähe der Küche kommen, da der Husky massiv angriff und stellte!

    Das kann passieren, wenn man respektiert, dass der Hund die Zähne zeigt weil er in Ruhe fressen will.

    Ich behaupte nicht, dass es sich in 100 von 100 Fällen sich so entwickelt aber's ist so passiert.

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 17:47
    Zitat von Indigo1601

    Völlig richtig


    Aber - ich spiel mal wieder des Teufels Anwalt - man muss sich doch auch die umgekehrte Frage stellen- soll man Hunderassen ihre Besonderheiten immer weiter intensivieren?


    Schneller, höher, weiter? Im Exterieur sieht man das sehr rasch, aber - bei Hunderassen wo es auch um Verhaltensweisen geht- ist doch in den letzten Jahren bis Jahrzehnten auch oft da extremer geworden. Klar jeder will den nächsten Champion, Sieger etc.


    Also wenn man nichts abschwächen darf, sollte man dann was verstärken dürfen?

    Hat man das denn?

    Ich glaube das Gegenteil ist der Fall!

  • Sollte man Hunderassen ihre Besonderheiten "wegzüchten"?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 15:48

    Ich beziehe mich übrigens auf Besonderheiten, vornehmlich im Wesen, Temperament und Eignung.

    Besonderheiten wie extreme Kurzschnäuzigkeit oder Kurzbeinigkeit und prinzipiell Besonderheiten die der reinen Äusserlichkeit dienen sind hier nicht gemeint.

    Von mir kommt ebenfalls ein klares Nein.

    Vor allem diese Einstellung, auch bekannter Hundetrainer, dass man Trieb "wegzüchten" soll, damit Leute leichter mit ihren Hunden klarkommen ist dermassen unprofessionell und weltfremd, da könnte man gleich sagen es solle überhaupt keine Hunde mehr geben, nur noch Tamagochis.

  • Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 15:32
    Zitat von Schafring

    Um den Faden nun doch noch zu retten: Ich hatte auch noch nie einen mich anknurrenden Hund deshalb kann ich nur vermuten dass ich beim ersten Versuch dies mit einem "Zurückknurren" ein für alle mal unterbunden hätte.

    jetzt zu meinem Punkt, knurren als Kommunikationsmittel unter Hunden.Neulich irgendwo gelesen, und das entspricht auch meiner Erfahrung in meinen diversen Rudelkonstellationen, dieses Knurren NICHT zu unterbinden da bei ständiger Unterdrückung dieser Stufe der Unterhaltung die Folge sein könnte daß diese Stufe übersprungen wird und es ohne Vorwarnung in die nächste Stufe, das Abzwicken oder gar zum Beißen mit Beschädigungsabsicht kommt. Meine Gloria war so eine Kandidatin, bei ihr schien es mir allerdings so dass sie die "Eskalationsstufe"Knurren als Welpe nicht gelernt hätte. Einzelkind

    Wie seht ihr das?

    Ja, knurren unter Hunden und insgesamt als Kommunikationsmittel natürlich erlaubt. In welchem Maße und bei welcher Situation muss man im einzelnen betrachten. Unter Hunden genauso wie an Menschen gerichtetes Knurren. Ich würde niemals das Knurren als solches abgewöhnen wollen oder unterbinden wollen!!

    Auch unter Hunden kommt Bullying vor oder Hunde knurren aus "niederen Beweggründen" oder einfach um zu testen "wieviel Arschloch" man sich erlauben kann. Da würde ich regulierend eingreifen. Oder eben in oben beschriebenen Situationen, die eine direkte Herausforderung sind und eine unmittelbare direkte Antwort brauchen. Weil keine Antwort ist auch eine Antwort.

  • Darf mein Hund mich anknurren? Muss ich seine Grenzen respektieren?

    • Axman
    • 13. Februar 2025 um 15:21
    Zitat von Tilli
    Zitat von Axman

    Diese vermenschlichende Bewegung, die zur Zeit so gross in den Medien umgeht macht mir Sorgen. Sprüche wie "den Hund um seine Einwilligung fragen" (consent) oder "die Grenzen die der Hund setzt respektieren" sind, wie man so schön auf Englisch sagt "a slippery slope" und führen viele Leute auf den Holzweg.

    Ich glaube das kommt aus einer ganz anderen Ecke von "Problemen mit dem Hund" und ist dann durch unreflektiertes Nachplappern im Internet irgendwo hin geschwappt, wo es nicht hingehört. Genau wie dieses unseelige "Vermenschlichen" jetzt nicht so wie du es gerade gebraucht hast, aber als jemand dessen Hund im Winter durchgehend Schuhe trägt, da wo auch nur die Möglichkeit von Streusalz besteht, stehen mir bei dem Begriff schon die Nackenhaare. Ich habe da schon erstaunliche Theorien über meinen Geisteszustand und Tillis Erziehungsstand gehört. Also Obacht (!) bei einem Hund mit Schuhen, das sind die Gefährlichsten und die Halter erst....uiuiui.

    Ich meine seinen Ursprung hat das Ganze beim Umgang mit Hunden, die durchgehend genervt werden, ohne Ankündigung hochgerissen und bei denen jedes Signal für Unbehagen einfach mal übersehen wird, um dann zu behaupten, ja der Hund mag das, man kann alles mit ihm machen. Und hinterher ist man ganz erstaunt, wenn der Hund zuschnappt.

    Also soll im Grunde ins Bewusstsein dieser Hundehalter, dass es auch anders geht. Ich muss einen Hund, auch wenn er noch so klein ist, nicht ohne Ankündigung hoch reißen, ihm damit immer wieder Schreckmomente verpassen, bis er das getragen werden hasst. Das kann man auch in keinen Schritten auftrainieren und den Hund dann bitte auch so tragen, dass der Hund sich sicher fühlt. Kann man auch als "fragen nach Einwilligung" sehen, wenn ich vorher ankündige den Hund hoch zu nehmen.

    Ich muss einen Hund, der das nicht abkann nicht laufend umarmen, selbst wenn er schon den Kopf demonstrativ abwendet, züngelt und sich steif macht. Irgendwann dürfte bei einigen Hunden der Geduldsfaden reißen. Bei manchen halt auch nicht, die ertragen das weiter still.

    Nichts anderes ist z.B. Medical Training. Soll bei Tilli in die Goschen geschaut werden wird das halt angesagt, ist dann "Zähnchen gucken" kennt sie, weiß was dann kommt und macht mal mehr und mal weniger begeistert mit. Eher weniger begeistert, aber sie macht halt mit/duldet es und wird belohnt.

    Da haben wir halt ganz andere Situationen als Hund lässt Halter nicht mehr ins Bett.

    Da kommt das her und ist mal wieder, wie so oft in der Welt der Hundeerziehung, von einigen zur absoluten Wahrheit erklärt worden und wird ohne Sinn und Verstand in der Gegend rum geplärrt. Bis es dann völlig absurd genau das Gegenteil von dem Bewirkt was es eigentlich bewirken soll, nämlich ein zusammenleben ohne böse Überraschungen für beide Seiten.

    Klar respektiere ich die Grenzen meines Hundes indem ich z.B, wahrnehme, ihr gefällt etwas nicht, es stresst sie, es macht ihr Angst. Und dann muss man halt schauen, wie man damit umgeht. Manche Dinge die ein Hund nicht abkann, sind nun mal notwendig, auf andere kann man vielleicht eher verzichten.

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    Ja! Ja! Ja! Genau so ist es!!!!

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