Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ha, Bass23 , das klingt wirklich sehr sehr ähnlich wie meine Lebensumgebung hier!


    Versteh mich nicht falsch, ich habe natürlich nichts gegen Korrektur und setze diese definitiv auch ein, ich habe dein oben Geschriebenes irgendwie anders aufgefasst, deshalb am Ende auch meine konkrete Frage.


    Auch ansonsten stimme ich zu :) <3

    Ja, theoretisch wäre so ein grosser Garten toll zur Auslastung. Wenn man aber Hunde wie Axel hat, der so lange vor der Tür sitzen bleibt bis ich rauskomme, dann bringt es auch nichts ^^

    Da kann ich blitzschnell hinterher und dann gibt's eine Sanktion, dass dem Hund anders wird.

    Ist nicht nett, gibt dem Hund aber lebenslange Freiheit.


    Also generell sind meine Hunde nie alleine im Garten. D.h. sie sind tatsächlich auch im Garten ständig um mich und ich nutze den Garten nicht zur Auslastung. Für die Auslastung bin ich vollumfänglich zuständig, durch Hundesport, Spazierengehen, Radfahren etxc.


    Das mit den Konflikten weiss ich nicht gut zu beschreiben. Natürlich vermeide ich nicht jegliche Art von Konflikten, nur die bei denen die Möglichkeit besteht, dass ich den kürzeren ziehe. Wenn der Hund ab durch die Mitte geht kann ich schliesslich nicht hinterherrennen. Die Gelegenheit zu dieser Erkenntnis möchte ich meinem Hund nicht geben. Wann will ich dann korrigieren? Auf die Entfernung "du böser Hund" schreien? Wenn er wieder in erreichbarer Nähe ist schimpfen?


    Natürlich bleiben die mit 4 Monaten freiwillig beim Menschen.


    Da kann ich blitzschnell hinterher und dann gibt's eine Sanktion, dass dem Hund anders wird.

    Ist nicht nett, gibt dem Hund aber lebenslange Freiheit.

    Das heisst, du rennst dem Hund hinterher und dann gibts was auf die Mütze (sorry falls ich es falsch interpretiere)? Okay, das ist halt nicht mein Stil, ich löse die Konflikte einfach anders. :)


    Ich habe selber immer Katzen, Geflügel und Pferde in besagtem Garten gehabt. Es gab nie ein Problem mit keinem meiner Hunde damit.


    Aber, bevor ich weiter spekuliere und vielleicht ungerechtfertigt Dinge hier annehme, beschreibe doch mal im Einzelnen, wie du Konflike klärst.

    Ich muss dazusagen, dass mein Garten 13500 Quadratmeter gross ist und meine Hunde deshalb von Anfang an "Freilauf" haben ohne dass es wirklich Freilauf ist.


    Ausserhalb davon gehen sie an der Leine bis sie gross sind. Punkt. Ich bin ziemlich sicher, dass ich das nicht bräuchte, weil meine Hunde nach kurzer Zeit an mir kleben und mich als ihren Orientierungpunkt ansehen und auch draussen ständig Rücksprache halten. Trotzdem. Leine dran.


    Weil, ich will nicht sanktionieren, ich will keine Konflikte zwischen mir und meinem Hund in dem jungen Alter und ich will ihnen nicht etwas geben, dass ich ihnen dann irgendwann womöglich wieder nehmen müsste nachdem schon was vorgefallen ist, das führt zu VIEL mehr Frust und schlechten Gefühlen beim Hund und ist daher für mich nicht nicht die richtige Denkweise (für MICH). Hinterher korrigieren müssen ist für mich immer die weitaus unelegantere Lösung. Ich will nicht meinem Hund beibringen, dass ich immer HINTERher bin, ich will dass er weiss, dass ich immer mindestens 1 Schritt VORAUS bin.


    Ja, Mäusejagen und buddeln im allgemeinen lasse ich meine Hunde nicht. Weil ja, Mäusejagen ist jagen.


    Punkt Nummer 1 um Jagdverhalten "bekämpfen" zu können ist die absolute Orientation des Hundes an seinem HH/HF im Gelände auch bei grosser Ablenkung.


    Axel hat einen recht ausgeprägten Jagdinstinkt, trotzdem kann ich ihn überall frei laufen lassen und das wird sich vorraussichtlich nie ändern.


    Alma mit ihrem übertriebenen Beutetrieb und Verfolgetrieb kann ebenfalls draussen frei laufen, seit sie ca 1 Jahr alt war.


    Meine Jagdhunde damals sind auch frei draussen gelaufen. Kamen immer sofort auf Ruf. Die haben allerdings gejagt, hier im Garten, weil wir Kaninchen auch im Garten haben. Trotzdem waren sie immer abrufbar und konnten draussen freilaufen, auch wenn ich zu Pferde unterwegs war. (1 Bracke und 1 Pointer). Der Braque hat mir immer wieder junge Kaninchen apportiert, die waren total unversehrt.

    Heute waren wir mal wieder unterwegs und haben einen Hasen auf der Wiese gesehen, da sie an der Schleppleine war, war ich irgendwie locker drauf und habe ihr das ok gegeben, dass wir hingehen, wir haben uns im Laufschritt genährt, der Hase ist natürlich weggehoppelt, Mila wollte natürlich durchstarten und ich hatte den Plan irgendwie noch nicht so 100 % durchdacht und einfach Milas Namen, statt einem Kommando gerufen, sie hat auf dem Absatz kehrt gemacht und glücklicherweise hatte ich auch eine super Jackpot Bestätigung dabei, die ich ihr dann geben konnte. Wir sind dann noch weiter in die Richtung und sie durfte da noch ein bisschen das Unterholz untersuchen.

    Ein Reh haben wir dann später auch noch gesehen. Allerdings war das auf der anderen Seite eines mittelgroßen Baches. Da war sie natürlich auch geladen, aber konnte ja nichts machen (wegen Bach und Schleppleine). Ich habe mal einfach so getan, als hätten wir damit das Reh zu verjagen schon eine mega Heldentat verübt, sie hat sich auch wirklich erstaunlihc schnell wieder runter reguliert.

    Bis jetzt habe ich auch eher versucht es konsequent zu unterbinden, aber ich bin es leid ständig komplett gegen ihre Instinkte anzukämpfen.


    Hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Umlenkversuchen?

    Bzw. den Jagdinstinkt irgendwie einzubinden ins Training?

    Meine Taktik bei allen meinen Hunden bisher war, dass sie von Beginn an immer in meinem Einwirkungsradius bleiben müssen. Ich lasse sie NIE weiter weg. Es gibt da so einen bestimmten Radius, wenn man ein bisschen beobachtet, kann man feststellen, ab welcher Distanz der Hund ausserhalb des Radius ist und ich nicht mehr sein Bezugs- und Angelpunkt bin.


    Meine jungen Hunde laufen aus diesem Grund quasi das komplette 1. Jahr NIE ohne Leine, es sei denn wir sind in einem umzäunten oder sonst wie begrenzten und überschaubar grossem Gelände.


    Ich benutze mein Rückrufkommando NIE wenn ich nicht 100% sicher bin, dass sie kommen.


    Wenn ich einen Hund hätte, der schon jagdmässig ein bisschen "in den Brunnen gefallen ist", würde ich eine 20m Schleppleine benutzen allerdings nicht ohne vorher einige Dinge in anderer Umgegung pingelig trainiert zu haben.


    Dinge wie: Lässt sich mein Hund von seinen Interessen bedingungslos und ohne zu zögern abrufen? Volle Futterschüssel mit Brathähnchen? Lieblingshundekumpel aus dem Spiel? Herrchen mit Ball oder lustige Beute schwenkend und aufmunternd rufend? Nachbars Katze? Meine rennenden und den Hund rufenden Kinder? Usw. Ich würde das auf z.B. ein Pfeifensignal konditionieren. Es muss sowas von sitzen, dass der Hund auf dem Absatz reflexhaft kehrt macht und nicht nachdenkt.


    Dann würde ich anfangen das Trainierte im Gelände auf die entsprechenden Trigger anzuwenden. Immer mit der langen Schleppleine. Die Schleppleine sollte möglichst nicht zum Einsatz kommen, sondern nur zur Sicherung dran sein. Eine laaange Zeit der pingeligen Beobachtung meines Hundes müsste jetzt folgen, ich dürfte NIE den Einsatz verpassen.


    Bedürfnisbefriedigung würde ich möglichst über Fährte und das weitere Hundesporttraining abdecken. Auch im Schutzdienst geht es ja um genau solche Dinge. Hunde in hohen Trieblagen kontrollieren zu können.


    Dies ist nur eine stichworthafte Aufzählung von Punkten die ich für wichtig halte und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Thema Jagdverhalten ist ein Fass ohne Boden und in sehr vielen Fällen mit legalen Mitteln nicht zu kontrollieren. Oft heisst es deshalb eben ein Leben lang an der Leine gehen. Ist aber nicht schlimm, der Hundesport bietet schon eine gute Auslastung, bisschen schwimmen dazu und feddisch.

    Ja, Snackosaurus , wie Pepper schon schreibt, geht es um 25 bis 35 Minuten kontinuierliche Belastung in einer Stärke, die eben mindestens dem Trab des Hundes entspricht. Es muss nicht am Fahrrad sein, Laufen/joggen mit dem Hund (Canicross z.B.) oder wahrscheinlich wäre auch ein Laufband geeignet (das wusste schon Cesar Millan)


    2 bis 3 mal pro Woche soll man das zum Teil des Lebensstils machen wenn man einen Hund hat, der sich unruhig, leicht erregbar, reaktiv oder auch (Trennungs)ängstlich zeigt, da sich diese Symptome offenbar durch die richtige Auslastung bessern, bzw. fehlende Auslastung womöglich überhaupt erst zu solchen Symptomen führt.


    Natürlich muss man das an die Gesundheit, Alter und körperlichen Möglichkeiten des Hundes anpassen. Auch bei gesunden Hunden muss man natürlich erst mit weniger beginnen und langsam steigern.


    Und es geht speziell um Hunde, die solche Symptome zeigen. Wer ne couch potatoe hat braucht sich darum bestimmt keine Gedanken machen.


    Mir leuchtet es ein. Erinnert mich an die Kiefertätigkeit bei Pferden. Wenn Pferde beim Zermahlen des Futters mit den Zähnen zu wenige Kaubewegungen machen, steigt die Gefahr von Stereotypem Verhalten wie Koppen und Weben.

    Hab ich im Account einer Wissenschaftlerin gefunden. (Quelle: https://www.instagram.com/reel…ink&igsh=MzRlODBiNWFlZA==)


    Es geht um Anxiety. Leider gibt es keine vernüftige Übersetzung des Wortes Anxiety ins Deutsche. Anxiety bei Hunden beschreibt Formen von Unruhe, Rastlosigkeit, Nervosität, Reizempfindlichkeit aber auch Ängstlichkeit und sonstige Formen von Stresssymptomen.


    "In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurden mehr als 3000 Hundebesitzer über die Unruhe ihrer Hunde und deren Lebensstil befragt.


    Es mag überraschen, dass der größte Umgebungsfaktor, der mit z.B. Geräuschempfindlichkeit oder Trennungsangst in Verbindung gebracht wird, die Menge an täglicher Bewegung ist.


    Wie Anxiety, die einen Hund empfindlicher auf Geräusche oder Trennung machen kann, mit einer chronisch aktivierten Stressreaktion verbunden ist, der Hippothalamus, der das Kontrollzentrum der Stressreaktion ist, da Signale an die Pudiendrüse zuerst und dann die Nebennieren, um Cusal freizugeben.


    Andere Hirnareale wie der Hippocampus und der präfontale Kortex verfolgen den Kortisolspiegel und senden schließlich ein Signal an den Hippothalamus, dass es an der Zeit ist, die Stressreaktion abzuschalten, und bei Anxiety funktioniert diese negative Rückkopplungsgruppe nicht gut, was dazu führt, dass der Hippothalamus unaufhörlich Stresssignale sendet.


    Wie können unsere Hunde also diese negative Rückkopplung stärken? Ein unterstützendes Molekül ist PDNF, der vom Gehirn abgeleitete neotrophe Faktor, dessen Beteiligung an der Resilienz weithin anerkannt ist, und dass die Störung von PDNF die Empfindlichkeit gegenüber Stress erhöht.


    Wie können wir also unseren Hunden helfen, ihren natürlichen BDNF-Spiegel zu erhöhen?


    Körperliche Betätigung ist hier der Schlüssel, aber Dauer und Intensität sind wirklich sehr wichtig. Nur anhaltende körperliche Aktivität kann die biochemischen Wege auslösen, die letztlich zu einem Anstieg der PDNF-Ausschüttung führen.


    25 bis 35 Minuten lang traben, schneller als ein normaler Spaziergang. Aber dreimal pro Woche scheint für die meisten Hunde ideal zu sein.


    Ein paar Sprints oder Apportierspiel (Ball werfen) reichen nicht aus, um die PDNF-Ausschüttung langfristig zu verändern. Wenn Ihr Hund also unter Unruhe leidet, kann ein 30-minütiges Traben zwei- oder dreimal pro Woche als Teil Ihres Lebensstils die überaktive Stressreaktion wieder ins Gleichgewicht bringen."


    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dem obigen voll zustimmen. Normales Spazierengehen reicht nicht aus, selbst dann nicht, wenn man aktive Hunde hat, die sich von alleine viel bewegen. Leider reicht auch Nasenarbeit allein nicht aus (müsste schon sehr umfangreich und anspruchsvoll sein). Ausreichend ist tatsächlich Fahrradfahren mit dem Hund, wie oben beschrieben. Längere Strecken durchgehend traben.


    Vorher, als Axel noch IGP machen durfte, war das tägliche Training inklusive 2x Schutzdienst pro Woche schon ca. 70% bedürfnisdeckend, da war das zusätzliche Radfahren noch das Sahnekrönchen.


    P.S. sorry für die verwirrenden wissenschaftlichen Ausdrücke, ich habe mir nicht die Mühe gemacht die Übersetzung hier total korrekt hinzukriegen.

    Dr. Erwin Lammenett hat ein gutes Video zu dem Thema gemacht. Ja, tatsächlich hat er vollkommen Recht!!!


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    Das ist genau das was es ist!! Fake News!! Martin Rütter verbreitet Fake News!


    Und damit verboten und sollte aus den Sozialen Medien entfernt werden.


    Definition von Fake News:

    Fake News (auch Fakenews;[1] englisch fake news [ˈfɛɪ̯kˌnjuːz])[2] sind absichtlich falsche oder irreführende Informationen, die oft in Form von Nachrichten verbreitet werden. Sie werden gezielt erstellt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, Fehlinformationen zu verbreiten oder bestimmte politische, soziale oder wirtschaftliche Ziele zu verfolgen. Fake News können in Form von Artikeln, Bildern, Videos oder Social-Media-Beiträgen auftreten und sind oft schwer von echten Nachrichten zu unterscheiden. Wegen ihres oft absichtlich emotionalen Charakters verbreiten sie sich, da ohne redaktionelle Kontrolle, in den sozialen Netzwerken häufig viral.

    Die Verbreitung von Fake News kann schwerwiegende Folgen haben, darunter die Verzerrung der öffentlichen Meinung, die Verbreitung von Misstrauen gegenüber etablierten Medien und Institutionen und in einigen Fällen sogar die Förderung von Gewalt oder sozialer Unruhe.

    Ja, Autofahren ist schon so eine Sache, wo nichts irgendwie logisch ist :)


    Mein DSH Kenny wurde immer grün im Gesicht. Ich schwörs! Dann hat er angefangen zu speicheln und hat sich übergeben sofern ein Krümel Futter in ihm drin war. Aber er wollte IMMER mit!! Er war immer ganz wild aufs Autofahren, war sofort drin wenn der Kofferraum aufging und freute sich. Also er hat die Übelkeit in Kauf genommen, weil mitfahren ganz toll für ihn war.


    Ebenso ging es meinem Jagdhund Toby, der fand es entsetzlich, wenn grosse Fahrzeuge hinter uns fuhren und ihm "auf die Pelle rückten". Dann hatte er Stress und war nicht glücklich. Trotzdem, rein ins Auto und unbedingt mitkommen war immer seine Devise.


    Auch meiner Denna wird leicht mal übel und ebenfalls das Gleiche: Mitkommen dürfen überwiegt die Nachteile.


    Alma wurde immer wieder mal schlecht, wenn sie länger nicht gefahren ist. Wenn sie regelmässig fährt, wird ihr nicht schlecht. Ob das jetzt immer noch so ist, weiss ich nicht, weil sie regelmässig fährt.


    Nur einen Hund der nicht ins Auto wollte hatte ich noch nie aber bestimmt geht es vorbei und vielleicht hilft es, wenn man nicht so viel Aufhebens drum macht. Manchmal ist die beste Therapie: Einfach machen. Nicht fragen, kein Mitleid, kein schlechtes Gewissen, kein Gedöns. Freundlich aber bestimmt, als wäre es das Normalste der Welt, was es ja auch ist ;) <3 <3 <3 <3