Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    Ich habe jetzt das dritte WoMo, bzw jetzt eine Wohnkabine, und die ist die erste Lösung, die wirklich was taugt.

    Mein Hund braucht quadratische Grundfläche, was die meisten Campervans und Wohnmobile nicht haben. Sie sind halt auch auf Menschen abgestimmt, die entweder stehen, sitzen oder im Bett liegen. Auf dem Boden, wo ein Hund liegt sind entweder Stufen, Kanten oder Ecken im Weg, sodas er nicht auf der Seite liegen kann. Klar, mal ne halbe Stunde oder Stunde irgendwohin geht immer.

    Aber mal 4-5h am Stück Strecke machen, war immer doof und er fühlte sich nicht wohl.

    Mal für einen Urlaub in den milden Jahreszeiten und wenn man dann länger auf Campingplätzen steht, ein Vorzelt aufzubaut, würde er das auch mitmachen.

    Ich fahre aber das ganze Jahr und da soll es auch mein Hund yo wie ich auch bequem haben, wenn es draußen mal drei Tage durchregnet.

    Die Fahrt war für uns immer schwierig, weil zwischen Fahrer- und Beifahrersitz nie genug Platz für Pepper war. Er liegt am liebsten bei mir was irgendwann dazu führte, das er sich während der Fahrt quer über den Pedalen legte 🙈

    Jetzt, mit der Doppelkabine kann er in seinem großen Hundebett liegen, ist vor Stößen und dem Rattern bei schlechten Strassen geschützt, ist bei mir und kann aufstehen und sich drehen&wenden wie er will.😁



    Ist vermutlich bei jedem Hund anders und in einer Box ist es natürlich auch sicherer für ihn...das muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen. 😉

    FrankT. Dazu kommt der Trend, das die Leute sich immer weniger festlegen wollen. Das heutige Berufsleben ist anspruchsvoller, dichter und termingetriebener.

    Da will man am WE einfach auch mal schauen, wozu man so Bock hat.

    Darunter leiden heute alle Vereine, die anspruchsvolle, und auf Langzeit ausgelegte Sportarten oder Freizeitaktivitäten

    anbieten.

    Ich hab mir jetzt alles durchgelesen und bin nicjt schlauer als vorher.

    Es scheint keine abschließende Wahrheit zu geben.


    Mit fällt dazu nur etwas philosophisches ein:


    Bei jeder Wahrheit kommt es auch auf die Perspektive



    und den jeweiligen Ausschnitt beim einem Blick auf die Sache an...



    😁🤷🏻

    ich meinte damit dass man sich bewusst sein muss wofür Hunde gezüchtet worden sind und dass man nicht vergessen darf dass die allerwenigsten Heutigen Rassen in den letzten 120 Jahren darauf hingezüchtet worden sind alles und jeden Toll zu finden.

    Das ist aber genau so missverständlich ausgedrückt.

    Niemand spricht doch davon, das ein Gebrauchshund jeden Artgenossen oder auch Menschen schwanzwedelnd begrüßen muss.

    In dieser Diskussion ging es m.E. darum, ob so ein Spezialist nicht auch einen Zivil-Modus haben sollte, den man ihm auch beibringen muss.

    Das es Hunde gibt, die das weniger gut hinbekommen, trotz Training, ist ja unbestritten.

    Wir sprechen hier aber häufig von Hunden als "der ist total klar im Kopf".

    Dies war in meiner Vorstellung immer ein Hund, dem man sehr gut beibringen kann, wo aufpassen muss und wo er der neutrale Beobachter ist.


    Bei solchen Diskussionen muss man als Basis immer das Optimum nennen dürfen.

    Wenn sich da gleich jeder den Schuh anzieht, weil er so einen Hund nicht hat, brauchem wir nicht mehr diskutieren.


    Ich für mich habe hier jetzt beschlossen, nichts mehr über meine Erfahrungen mit Pepper zuschreiben, denn ich verstehe, das es nerven kann wenn man selbst einen anderen Hund hat.


    Was mir aber auffällt ist, das niemand Fragen stellt.

    Niemand stellt die Frage, wie ich das hinbekommen habe. Es wird immer angenommen, das Pepper ein "einfacher" Hund war.

    Das finde ich sehr spannend.

    Aus meiner Sicht ist ein Hund immer so lange "schwierig", bis der richtige Mensch kommt, der ihn zu nehmen weiß. Es sind Tiere mit Bedürfnissen, Ängsten und Seelen.

    Wie sonst kann ich auf Tierschutzhunde treffen, die offen auf mich und Pepper zu springen, die vor 2 Jahren kaum unterm Schrank hervor kamen?

    Vielleicht kann das nicht jeder Mensch hinbekommen, aber das ist kein Makel.

    Ich wäre mit einem anderen Hund vermutlich gescheitert...oder hätte an ihm wachsen müssen.


    Lasst mal das Dokma vom Gebrauchshund stecken.

    Das sind auch nur Hunde. Ja, sie sind bestimmt speziell und wenn einer nicht klar im Kopf ist, hat man ein richtiges Problem.


    Stellt mal Fragen statt direkt in die Verteidigung zu gehen, falls es nicht zu sehr schmerzt.

    Dann erzähle ich euch von den kleinen Nuancen, der vielen Zeit und dem Scheitern, dem neu versuchen und dem plötzlichen Erfolg durch verstehen mit meinem Hund, der übrigens ein Gebrauchshund ist.


    Verteidigung ist programmiertes Scheitern.

    Rottweiler sehe ich tatsächlich wenig im allgemeinen Straßenbild.

    Hier auf einem großen Campingplatz liefen mit von Golden Retriever, DSH und Dobi alles über den Weg.

    Ob die ihre Hunde mit in Restaurants nehmen weiß ich nicht. Muss ja auch nicht. Wenn man nicht den Anspruch hat, seinen Hund überall mit hin zu nehmen bleibt er halt zu Hause oder im WoMo.

    Im Park sehe ich das etwas anders.


    Du wirst Recht haben...Gebrauchshunde sind nichts für's normale Leben. Den Anspruch darf man nicht haben. Sie können das gar nicht leisten, wegen der Genetik. Das ist wie bei Springpferden, die kann man auch nicht normal reiten, die können nur springen. Dafür wurden sie namlich gezüchtet.

    Sorry, mein Fehler...

    Wir kommen vom "ich gehe mit einem HSH im Park spazieren und der sieht den Park als sein, zu schützendes Territorium" zu einem Jagdhund, der eine Katze Jagd und schreddert?


    Ok, mit anderen Worten ist es dann auch total normal, wenn ein DSH, der im Schutzhundesport ausgebildet wurde, außerhalb des Hundeplatzes in einen Arm fliegt oder einen Mann hinter einem Baum verbellt.


    Mir hat man hier immer erklärt, das sowas nie passieren kann, weil der Hund durch die Ausbildung den Ort und das Ritual miteinander verknüpft.


    Meine Frage zum HSH laurete genau so.

    Lernt der HSH nicht in seiner Ausbildung (er wird doch ausgebildet, oder kann der alles durch reine Genetik?) oder müsste es lernen, wann er im Rahmen seiner Aufgabe zu schützen hat und wann er im "Zivilmodus" ist.


    Denn ich hätte persönlich ein echtes Problem, wenn mein Hund das griechische Restaurants plötzlich zur schützenswerten Zone deklariert und der Kellner mir mein Bier nicht mehr bringen kann.

    Hä?

    Darauf antworte ich nicht mehr 😂

    Oder doch: Ja, ich fände das schlimm, wenn der Gebrauchshund nicht unterscheiden kann, wann er seine Aufgabe ausüben muss/darf, und wann er nicht "in charge" ist.

    Also wenn es um Pilze suchen geht gibt es noch ne andere Variante:


    Den Hund zum Flächensuchhund ausbilden. Dann verweist er Pilzsammler. Die fallen dann vor Schreck, dass ihnen ein Schäferhund ins Gesicht bellt, in Ohnmacht und du kannst den ganzen Pilzkorb einfach mitnehmen. :)

    Ein Lachsmiley reicht da einfach nicht:

    😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂


    Großartig!!! ♥️

    Muss man denn unbedingt darauf Einfluss nehmen?

    Denke aber, dass das ginge, weil in den Ursprungsländern laufen die Hunde frei rum.

    Ich dachte wir sprechen von einer Situation im Park, also im öffentlichen Raum.

    Da würde ich nicht wollen, das der Hund den als sein Territorium annektiert.😂

    Sprich sie ziehen mit dem Hund mit und werden mit der Zeit auch immer stärker. Sprich zB. der Park wird zu seinem Territorium, und das immer mehr je länger er sich dort aufhält.

    Und das ist unabänderlich bzw. muss man zulassen?

    Oder hat man darauf als Hundehalter Einfluss?