Schafring
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Beiträge von Schafring

    , das die Herden Hunde gewöhnt sind?

    d.h. das die Herde im normalen täglichen Betriebsablauf der jeweiligen Schäferei vorwiegend gehütet werden und nicht vorwiegend in Koppeln stehen und nur ab und zu beim Umtrieb mal einen Hund sehen.

    Herde, Hund und Hüter sind i.d.R. eine Einheit, man kann auch nur schwerlich für so ein LH mal schnell eine Herde aus verschiedenen Betrieben zusammenstellen, das wird nicht funktionieren.

    Für ein LH werden Herdengrößen von ca.250-350 Tiere genommen, dh. in der Regel stammt diese Anzahl sowieso aus einer größeren Herde die zum Tag dieses Events geteilt ist um bei 3 tägigen Veranstaltungen wie dem Bundeshüten, mit tägl. 6-7 Durchgängen die Wettkampfherde täglich wechseln zu können.

    Dies ist natürlich noch einmal eine besondere Herausforderung für die Veranstalter.

    Bisher steht im SV-Veranstaltungskalender nur das LG-Hüten Thüringen in der OG Königsee am 23.7. drin.

    OG Königsee ist durch die Mitgliedschaft 2el Schäfer sehr aktiv im Hütewesen und auch die meisten anderen Veranstaltungsorte leben durch ihre aktiven Schäfer

    Die für den SV ausgetragenen Hüten findet ihr auf der HP des SV unter Veranstaltungen.

    Ruft das Feld Leistungshüten auf und dort stehen dann Termine von den kleinen OG-Hüten, die zumeist Einzelabnahmen von 1-2 Hunden sind und meistens auf den Betrieben der jeweiligen Schäfer stattfinden (Prüfungsleiter anrufen und fragen wo genau!).

    Desweiteren findet ihr die LG-Hüten, meistens so 2-3 im Jahr in unterschiedlichen Landesgruppen, die dann schon oft 2 Tage dauern und als Ausscheidungshüten für das 1xjährliche Bundesleistungshüten zählen.

    Ab und zu veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Altdeutscher Hütehunde (AAH)ebenfalls Landes- und Bundeshüten und die jeweiligen Landesschafzuchtverbände der verschiedenen Bundesländer das entsprechende, offen für Hunde aller Hütehundrassen. Diese Termine findet ihr ebenfalls imwww unter der Adresse der Schafzuchtverbände bzw. der Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände (VDL).

    Leider wird es immer schwieriger Veranstalter für die LH zu finden, man braucht 1. einen Schäfer der seine hütbare Herde zur Verfügung stellt, hütbare Herden werden leider immer weniger da in vielen Gegenden D., besonders im Norden und Osten die Schafe vorwiegend in Koppeln gehalten werden und hütende Hunde kaum noch gewohnt sind,2. entsprechendes weiträumiges Gelände um auch jedem Teilnehmer gleichwertige Bedingungen bieten zu können und 3. viele engagierte Helfer die bereit sind für ein attraktives Rahmenprogramm zu sorgen, Bewirtung der Zuschauer,z.B.

    Foto: weiträumiges Hütegelände mit gut führbarer Herdedas-schaeferhund-forum.de/wcf/attachment/19103/

    Bewirtung im Festzelt

    aber genau diese Einstellung mit haben wir immer schon so gemacht ist zumindest in meinem Berufsfeld ein No Go.

    und in meinem ehemaligen Berufsfeld natürlich auch, wie ich es ja zu der Hütehundausbildung bei mir beschrieben habe.

    Noch viel mehr Beispiele würden jetzt hier zu weit führen.

    Und nochmal, die Ruhezeiten in den Hundeboxen des Hängers sind Bestandteil der Ausbildung !

    und jetzt geb ich meinen Senf auch noch dazu:

    Ganz früher in meinem Schäferleben habe ich meine Azubis den ganzen Hütetag mit rumgezogen und da mir damals schon klar war dass ein Hütehund seine Aufgaben am besten auch in Etappen lernt, erst wenn das eine , z.B. das Wehren der Grenze auf meiner Seite relativ sicher war, folgte der nächst Schritt. , wurde der Lehrling in der restlichen Zeit, in der er nicht zum Training seiner jeweiligen Aufgabe gebraucht werden konnte, entweder an der Leine mit rumgezogen oder irgendwo an einem Baum oder Busch mit der 3m Kette angehängt. Das er sich in beiden Situationen evtl. fürchterlich aufgeregt oder dumm rumgehampelt ist, wenn er die anderen Hütehunde hat arbeiten sehen, und dabei natürlich das zuvor geübte und gelernte nicht gut verarbeitet hat, ähnlich wie Ruebchen es für die Sporthunde geschildert hat und wie es selbstverständlich auch für die RH erklärt wurde, dürfen die Zweifler und Besserwisser uns einfach glauben !

    Später haben wir uns dann einen

    mehrboxer Hundehänger zugelegt und mir war es dann sogar möglich auch 2 Azubis neben den 2 ausgebildeten Arbeitshunden täglich mitzunehmen, die hatten dann über den Tag verteilt mehrere Trainingseinheiten (jeweils einer, dann der 2.) und kamen zwischendurch in ihre Boxen, mit einem Schälchen Wasser und bei warmen Wetter natürlich an einen Schattenplatz.


    Wenn mir damals diese Art der Unterbringung der Lehrlingshunde während des Hütealltags verboten worden wäre, von solchen Menschen wie Pinguetta treffend beschrieben hat, hätte ich das schlichtweg ignoriert. Punkt!

    Junghund beim kennenlernen seiner zukünftigen Herde, 30-60 Minuten Übungsphase, anschließend ab in die Hängerbox, das ganze 2-3 mal am Tag dazwischen Ruhepausen.

    Sagt mir das Tierschutzwidrige Verhalten!

    da hat sie wohl den Geruch vom Futter hinter dem Spitzwinkel in die Nase bekommen?

    Ich beginne gerade das Futter in den Winkeln zu reduzieren, hab da in letzter Zeit zur Festigung der Winkelsuche in jedem Tritt Futter gelegt.

    Mal schauen wie Hera das annimmt.

    Heute alle 8 GS einwandfrei verwiesen-

    Manchmal werden auch Brachflächen gespritzt

    mit Brachflächen meinst du wahrscheinlich Zwischenfruchtäcker die zur Vorbereitung AUF DIE FOLGENDE AUSSAAT tot gespritzt werden (die Zwischenfrucht), mit Round Up, besser bekannt als das berüchtigte Glyphosat.

    Du erkennst das wenn die Zwischenfruchtpflanzen braun und vertrocknet ausschauen, das Round Up wirkt über die Wurzel. Ich glaube nicht das da eine Gefahr für die Fährtenhunde besteht.

    Wiesen werden im Normalfall bei uns nicht gespritzt, möglich sind aber sog. Horstbehandlungen gegen Herbstzeitlose oder Ampfer. Auch gegen den Bärenklau gibt es Spritzungen, aber in Bärenklaubeständen würde man ja eh keine Fährte legen.

    weißen Kügelchen oder Gülle gedüngt.

    weiße K ügelchen meinst du sicherlich die unterschiedlichsten Mineraldünger, solang man diese auf der Wiese sieht wäre ich auch vorsichtig mit Fährtenlegen, könnte vielleicht sein das der Hund beim intensiven Suchen solche vom Boden quasie "einsaugt", und dies zu Verätzungen führt.

    Frische Gülle, besonders solche aus Biogasanlagen, verführt den Hund evtl. mal dazu Partikel davon als fressbar zu definieren, das ist zwar nicht gefährlich, da organisches Material, aber würde den Fährtenfluß doch etwas stören.

    wenn der Hund am GS auch mal etwas entspannen und durchschnaufen kann.

    das macht die Hera am GS, aber nicht ständig werweißwo in der Gegend rumguckend sondern schon konzentriert wohl auf die Futterbelohnungen die sie von mir von oben bekommt.

    Wenn ich überlege wie lang ich am Verweis rumgedoktort habe und sehe wie gut das jetzt klappt bin ich schon recht zufrieden mit uns beiden.

    Eine lustige Episode von unserer heutigen Fährte: im letzten Schenkel legt sich Hera hin zum Verweis, ich lobe sie und lauf hin zu ihr und da seh ich keinen GS, schau nochmal, seh wieder keinen GS, :sleeping: na gut -geb das Kommando Such, Hera steht auf - und- lässt sich gleich wieder hinplumpsen, Gut dass Hunde nicht sprechen können, sie hätte garantiert gerufen Heh schau doch mal genau hin du alter Trottel, wenn ich was gefunden habe hab ich was gefunden!

    Und tatsächlich, zwischen ihren Füßen lag der GS, ein kleines braunes Wildlederläppchen welches ich mal als GS zurechtgeschnitten hatte, den ich auch dort ausgelegt hatte,aber auf dem matschigen Tonboden mit fast der gleichen Farbe....

    Gut dass ich meinen Hund habe der mein Zeug zusammenhält. :) :)