Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich werfe mal wieder meine "Fernsehweisheiten" ;) in die Runde, denn beim Trouble Teens auf vier Pfoten wird auch immer klar zwischen Geschirr und Halsband unterschieden.


    Am Geschirr wird beispielsweise auch die Schleppleine befestigt und da darf der Hund dann auch voraus laufen, ohne dass er sich eine spezielle Erlaubnis dafür abholen muss.


    Am Halsband läuft er "bei Fuß" oder eben folgt dem Kommando "Leine", was bei uns im Verein dafür verwendet wird, wenn der Hund locker nebenhergeht, aber nicht "bei Fuß" läuft. Da muss der Hund die Position also nicht halten, sondern darf auch mal seitlich hinter oder seitlich etwas vor dem Hundeführer laufen.


    Bei Chia verwende ich ja immer ein Geschirr, aber ich hake die Schleppleine in den hintersten Ring und Chia weiß, dass sie dann auch laufen darf, wohin sie will, ohne dass ich sie begrenze (es sei denn, es packt sie das Jagdfieber oder sie entfernt sich weiter als die 15 Meter Schleppleinendistanz).


    Hake ich ganz vorne am Hals ein, dann geht sie "Fuß" oder eben locker an der Leine seitlich nebenher, etwas voraus, etwas hinter mir - je nach Kommando.


    Bei den Trouble Teens haben die Hunde das sehr schnell gelernt, wann sie ziehen dürfen, weil sie eben das Geschirr tragen und wann sie nicht ziehen dürfen, weil die Leine am Halsband eingehakt ist.


    Bei Chia habe ich das von Anfang an so gemacht, dass die Leine von einem zum anderen Ring umgehängt wird, je nachdem, was ich von ihr verlange.


    Ich glaube also durchaus, dass selbst der wohlerzogendste Hund schnell lernt, wann er ziehen darf und wann nicht, weil das "Ritual" und das Equipment ein anderes ist.


    Aber bei den Trouble Teens wird auch mit Futter gearbeitet und erst mal mit dem Hundeführer am Bauchgurt - also das Canicross als Vorstufe zum Ziehen vor dem Fahrrad oder dem Scooter.


    Ich würde vermutlich auch nicht am Fahrrad anfangen, dem Hund das Ziehen zu lernen, sondern erst mal zu Fuß undmit Canicross starten ... wenn man die Puste dazu hat :D




    -

    Und nach langem Überlegen bin ich nun zum Entschluss gekommen, dass ich auch bei den Hunderegenmänteln nicht alle behalte und die beiden orangefarbigen von Action Factory wieder abgebe.


    Hier der Link dazu https://www.actionfactory.de/a…ind-rain?number=FFD9008.7


    Die Mäntel sind im Grunde wirklich genial, aber bei Bene ist der Halsausschnitt enger, als der beim Hurtta-Regenmantel und den Hurtta-Mantel füllt Bene nicht so aus ... oder sieht darin nicht aus, wie eine fest gestopfte Leberwurst.


    Bei Chia habe ich eher das gegenteilige Problem, denn während bei Bene der Mantel ziemlich eng und stramm sitzt, ist er bei Chia in der Länge passend, aber sie ist ja eher schmal (ihr Brustumfang ist deutlich weniger, als ihre Rückenlänge) und sieht damit aus, als hätte ich sie in ein Zelt gesteckt:


    Was aber auch problematisch ist, bleibt das Geschirr unter dem Mantel, denn es ist im Mantel ein Schlitz für den Halsbandring, aber keiner für den hinteren Geschirrring, an dem ich Chia immer habe, wenn die Schleppleine an ihr hängt.


    Deshalb suchte ich dann auch weiter und fand die Hurtta-Mäntel, die auch einen Schlitz für den Geschirrring haben.


    Darum dürfen die Hurtta-Regenmäntel bleiben und die Active Capes Wind & Rain von Actionfactory dürfen ein neues Zuhause finden:


    Die Beschreibung des Herstellers:


    FIT4DOGS - Hundemantel - ACTIVE cape WIND & RAIN


    Cape für aktive Hunde - auch bei Nässe und Wind gut und trocken verpackt

    Das active cape WIND & RAIN ist für Hunde gedacht, die bei "widrigen" Wetterbedingungen vor Wind und Nässe geschützt werden sollen. Das Außenmaterial ist aus 100% Polyamid, mit einer sehr hohen wasserabweisenden Beschichtung, die Wind- und Wasserdichtigkeit, sowie die Atmungsaktivität gewährleistet. Das Cape hat innen ein leichtes Netzfutter, was für zusätzliche Unterlüftung sorgt.

    Die Hauptmuskelgruppen und der empfindliche untere Brustkorb werden bei schlechtem Wetter trocken gehalten, so dass Ihr Hund - gut verpackt - immer Spaß an der Bewegung in der Natur hat.

    Das Cape kann schnell an- und ausgezogen werden. Somit ist es ideal, um den Hund auch vor dem Training, nach dem Training und in Pausenzeiten gut zu schützen.

    Farbe: orange

    Materialien

    Außen: Beschichtete Polyamid Microfaser, 100%PA - sehr stark wind- und wasserabweisend - Wassersäule ISO 811 > 3000mm

    Innen: Netzfutter


    Ich habe 2 von diesen Regenmänteln:


    1 x Länge 77 cm Neupreis 89,90 € - ich hatte mir 75 € vorgestellt

    1 x in Länge 73 cm Neupreis 84,90 € - für 70 € darf der Mantel auf Reisen gehen


    Ich habe die Mäntel tatsächlich nur zur Anprobe auf den Hunden liegen gehabt und dann erst mal die Sicherheitsdecken verwendet, weil ich eben den Halsausschnitt für Bene etwas eng fand (aber sie hat auch einen Umfang von 60 cm) und der Mantel sehr knapp saß (sie wiegt aber auch 49 kg) und er Chia insgesamt sehr weit ist.


    Ich trenne mich trotzdem nicht ganz leicht von den Mänteln, weil ich sie wirklich gut finde, aber nun habe ich die Hurtta-Mäntel, die BOT-Mäntel und die Sicherheitsdecken und so viele Hunde kann ich gar nicht haben, dass ich so viele Mäntel brauche.


    Im Grunde hätte ich die Mäntel zum Shop zurückschicken können ... aber ich hatte hinten Reflektionspötchen aufgeklebt, um die Sichtbarkeit der Hunde zu verbessern. Wahrscheinlich kann man die auch wieder abknibbeln, aber ich fände es unfair, die Mäntel unter den Umständen zurück zu schicken.


    Darum ist das Eure Chance, sie günstiger zu bekommen

    Aaaaalso, ich habe jetzt mal meinen Leuchtkrams zusammengesucht und hier also alles, was auf Reisen gehen darf:


    3 x Langhaarhalsband Gr. L (Breite ca. 2,5 cm, Länge ca. 63 cm - kann aber gekürzt werden) Karlie Visio Light LED

    in orange, blau und gelb

    Sie haben ein Dauerlicht und eine schnelle und eine langsame Blinkeinstellung.


    Neu kosten sie um die 13 € und das orangefarbige habe ich tatsächlich noch nie gebraucht.

    Meine Preisvorstellung wäre 5 € pro Leuchthalsband.





    Dann habe ich das Trixi Langhaarhalsband, das ich auf ca. 56 cm gekürzt hatte. Es ist blau und insgesamt 3 cm breit.


    Es wurde viel gebraucht, aber mir ist es zu wenig hell und mich stört, dass man es zum Aufladen immer auseinanderziehen muss. Es hat ein Dauerlicht und eine schnelle und eine langsame Blinkeinstellung.


    Der Neupreis lag um die 10 €, aber ich würde es verschenken - falls jemand noch was anderes brauchen kann oder die Portokosten bezahlen möchte.



    Überdies habe ich noch die Leuchtstreifen.


    Sie sind knappe 16 cm lang und ca, 2,5 cm breit. Meine Idee war es, die Leuchtstreifen am Geschirr anzubringen, aber wenn ich die Hundemäntel verwende, verdecken die auch Chias Geschirr und an der Leine (für die sie eigentlich empfohlen werden), habe ich Leuchtverlängerungen.


    Am Griff vom Geschirr war der verwendete Leuchtstreifen gut sichtbar und ich wollte sie auch noch an den Gurten befestigen ... naja, unter dem Mantel wäre das sinnlos.


    Man kann sie - genau wie die Halsbänder auch aufladen. Wie haltbar sie sind, kann ich nicht sagen, aber ich finde, man muss sie häufig aufladen, damit sie nicht schwächeln und bei einem der Streifen war das Dauerlicht rasch nicht mehr funktionsfähig - im Blinkmodus funktioniert es noch, aber es ist halt leider für mich ein Fall für die Restmülltonne.


    Ich hatte 5 Stück davon gekauft (für jeden Gurt vom Geschirr und für den Griff) und eins benutzt, das eben leider nur noch blinkt. Die anderen vier hatte ich noch nicht in Gebrauch.


    Ich hatte pro Streifen 5.99 € bezahlt und würde pro Streifen 2 € nehmen - ich habe: 2 x grün, 1 x blau und 1 x pink



    an Chias Haltegriff vom Geschirr:



    Zwei Leuchtschläuche von my fellow habe ich auch noch übrig ... ich hatte sie bei Netto gekauft ... für Lyssi, weil man die Leuchtschläuche kürzen kann und ich für einen Hund, der seinen Halsumfang noch verändert, nicht gleich 50 € für ein Leuchthalsband ausgeben wollte. Ich habe die Teile dann aber nie gebraucht und bis hier wieder ein Welpe einzieht, ist es Sommer und dann gehe ich auch wieder bei Tageslicht mit den Hunden laufen.


    Eins ist blau und eins ist gelb. Sie sind 70 cm lang und können laut Bedienungsanleitung auf 20 cm gekürzt werden. Auch diese Leuchthalsbänder haben drei Einstellungen: Dauerlicht, langsames Blinklicht und schnelles Blinklicht.


    Das Gelbe habe ich vorhin mal ausprobiert und zu meinem Erstaunen leuchtet es sogar ziemlich hell.


    Ich meine, ich habe 3,50 € pro Halsband bezahlt und wenn jemand Beide haben will, dann würde ich sie für 4 € abgeben


    Und wenn Loki nicht zunimmt: Fett hinzu geben. Verbena empfahl Schaffett, ich hab ne Zeit lang pro Mahlzeit 20g Butter dazu gegeben, würde aber generell definitiv tierisches Fett nehmen. Ein Mehr an Protein und Kohlehydraten (wenn man das Futter als Gesamtes erhöht bzw. die Menge davon) lässt den Hund weder mehr Energie haben noch das, was im Futter ist, wirklich als Masse ansetzen.

    ... und Schaffett bietet den Vorteil, dass es auch noch positiv auf Magen und Darm wirkt, selbst von Chia gerne genommen wird und von den meisten Hunden auch sehr gut vertragen wird. Überdies fängt der Hund nicht an - wie das bei intensiver Fischölfütterung der Fall sein kann - nach Fisch zu riechen.


    Was die Fütterung von Trockenbarf in Kombination mit Fertigbarf angeht, kann ich @Azemba nur zustimmen: Die Kosten sind im Grunde - wenn man sich nicht für das teuerste Fertigbarf entscheiden muss, weil der Hund kein anderes mag :evil: - nicht höher, als bei hochwertigem Trockenfutter und Dosenfutter von sehr guter Qualität.


    Ich kenne sogar Leute, die auf BARF umgestiegen sind, weil das günstiger ist, als Fertigfutter, wenn man Schlachtabfälle selbst zurechtschnibbelt, die Arbeit mit dem Gemüsehobel und dem Gemische nicht scheut.


    Ich habe keine Aktien bei Fresco oder Tackenberg, aber gerade das Trockenbarf ist so energiereich, dass man quasi nur die Hälfte von anderen Trockenfuttersorten, die mit Füllstoffen angereichert sind, braucht.


    Zum Vergleich: Von True Nature Schweizer Poulet, dem kaltgepressten Markus Mühle Trockenfutter müsste ich Chia ca. 600 g täglich füttern. Mit dem Fresco Trockenbarf reichen 300 g, um sie mit allem zu versorgen, was sie braucht. Wenn man dazu dann noch etwas Rinderblut gibt und 20 g Schaffett, ist der Hund bestens versorgt und die Häufchen sind klein und übersichtlich, weil das Futter eben auch verstoffwechselt werden kann und nicht fast genauso viel hinten raus kommt, wie man vorne reinfüttert.

    ... und das unterschreibe ich sehr, sehr gerne! :thumbup:


    Ich finde es auch sehr schade, dass der DSH oft auf SD, UO und Fährtenarbeit reduziert wird und freue mich, wenn ich sehe, wieviel Spaß einem DSH der Zugsport macht oder wie engagiert er im Rettungshundedienst sein kann.


    Man sieht ja auch im Polizeidienst häufig eher Belgier, als Deutsche Schäferhunde und wenn ich mal eine Schafherde treffe, dann laufen da Harzer Füchse oder irgendwelche Hütehundmixe mit und man fragt sich, warum nicht genau der Hund dabei läuft, dessen Rassebezeichnung doch schon die Arbeit an den Schafen andeutet.


    Und ja, warum soll ein DSH kein Servicehund sein? Warum soll sich der Labrador denn besser dafür eignen? Weil man dem den totalen "will to please" unterstellt? Ich kenne so viele Labradore, die mit ihrem "will to please" nicht an meine DSH heranreichen.


    Oder wenn ich erwähne, dass meine Hunde Spaß an Agility und Hoopers haben - da werde ich angeschaut, als hätte ich eben erzählt, dass ich einem Ferkel das Sambatanzen beibringen will ... und das hält man noch für wahrscheinlicher, als dass ein Schäferhund einen Agilityparcours absolvieren kann.


    Klar zeigte uns Top Dog Germany, dass der beste Freund des Menschen ein Border Collie oder Austalian Shepherd ist, weil der halt alles für sein Herrchen oder Frauchen tut, was man von ihm verlangt ... aber ich behaupte, dass ein guter trainierter, leichterer und kleinerer LZ-DSH auch auf dem Treppchen hätte stehen können - nur war halt der DSH, der unter "ferner liefen" blieb, eben nicht so auf das vorbereitet, was verlangt wurde, während es eben irgendwie selbstverständlicher zu sein scheint, dass man mit einem Border oder Aussi Tricks einstudiert, als dass man amit einem DSH auf so eine Idee kommt.


    Chia kann auch den Lichtschalter betätigen - sie kennt das Touch-Kommando, seit sie ein Welpe war und mit dem Targetstick lernt auch ein DSH ganz schnell, seine Pfote auf eine Taste zu hauen.


    Die Vielseitigkeit des DSH mal wieder in den Vordergrund zu stellen, ist darum für mich auch sehr wichtig und ich freue mich, dass Schafring das hier betonte.

    Prima - ich schau dann morgen nach, aber das wird nicht so teuer sein, weil das ja nur eine kleine Schachtel ist.


    Ich habe noch von den Leuchtstreifen welche und möchtest Du eventuell dann noch was von den Karlie Langhaar oder das Trixie Langhaar? Das ginge dann in ein Päckchen und ich bin mit den beiden Leuchties und den Lumivisions so ausgerüstet, dass ich immer zwei aufgeladene Halsbänder habe ... und die werden hoffentlich die nächsten Jahre überstehen ;)

    Nach meinem Leuchtmitteldesaster habe ich für Bene dann doch ein 5 cm größeres Lumivision bestellt, damit das 60-er nicht im Pelz versinkt.


    Darum hätte ich nun ein grünes Lumivision Größe 60 cm abzugeben. Ich hatte es am 21. November bestellt und 42,50 € dafür bezahlt und würde es für 32 € inklusive Versand mit DHL abgeben.


    Ich bin mit den Lumivisions wirklich sehr zufrieden und gebe es nur ab, weil es Bene doch ein bisschen eng ist und Chia ist es zu groß.



    Das kann ich so bestätigen - Kneipen findest Du hier im lüttchek Dörp ... für einen Besuch in der Drogerie fährst Du 20 Kilometer ;)


    Ich musste aber auch sehr schmunzeln, als ich bestätigt bekam, was ich vor 30 Jahren im Hundesportverein feststellte: Die besten Hunde im SD hätte ich nicht zuhause haben wollen :D


    Da war ein Mali - der hatte richtig, richtig Trieb und ich hatte ja meinen Joe, der so garnicht einsah, dass er animiert sein sollte, in den Ärmel zu beissen :(


    Ich schaute darum auch meistens seufzend dem Training der anderen Hundeführer zu und wünschte mir, dass mein Joe doch auch ein bisschen mehr Trieb hätte ... der Mali setzte schon Maßstäbe.


    Und dann kam unser Trainer auf die Idee, mal zusammen eine Nachtwanderung zu machen, so mit Picknick, Lagerfeuerromantik und Gruselgeschichten ... danach war ich dankbar für meinen Joe, denn wenn der Mali eins war, dann nicht alltagstauglich. Der mischte echt alle auf und entspannen konnte er sich kein bisschen. Beim Pferd würde man das "Stallhase" nennen - also diese Sorte, die nur den Abreiteplatz und den Turnierplatz und die eigene Reithalle kennen und im Gelände vollkommen überfordert sind :D


    Aber mir geht es auch so wie Palinka74 Ich betreibe gerne Hundesport und nehme auch sehr gerne an, was mein Hund mir anbietet, aber ich habe den Ehrgeiz nicht (mehr), wirklich viel dabei zu erreichen - im Sinn von Wettkämpfen oder Prüfungen. Chia muss nicht die Vierfußbremse reinhauen, wenn ich "Platz" rufe und sich ins Gras schmeissen. Aber sie muss das Kommando umsetzen und das auch unter Ablenkung.


    Es gibt sicher Übungen, die man für den Alltag nicht braucht. Das Revieren gehört für mich in die Kategorie. Chia liebt es aber und darum trainieren wir es auch. Aber wie ich schon schrieb: Wenn mein Hund an etwas keinen Spaß hätte, würde ich das Training in diese Richtung auch nicht forcieren, denn wir trainieren für keine Prüfung, sondern pflegen ein gemeinsames Hobby. Aber trotzdem habe ich (und Chia auch) den Anspruch, in dem, was wir machen, unser Bestes zu geben.


    Alltagstauglichkeit ist mir aber auch sehr wichtig - trotzdem sehe ich vieles wie Ruebchen, denn ich mag es, wenn meine Hunde eigene Ideen entwickeln und unterbinde nicht jede Aktion des Hundes, die ich nicht trainiert habe, sondern lasse meine Hunde auch experimentieren, um mit Erfolgserlebnissen ihr Selbstbewusstsein zu festigen.


    In erster Linie bleiben meine Hunde aber immer Familienmitglieder oder eben auch Freunde ... und wer seine Freunde nicht verlieren will, der gibt ihnen auch Raum und die Freiheit eine Meinung zu haben. Aber natürlich ist die Voraussetzung dafür auch immer, dass sich niemand durch meine Hunde belästigt fühlt oder sie ihre oder anderer Leute und Hunde Sicherheit gefährden.


    Ich würde aber trotzdem behaupten, dass meine Hunde gut erzogen sind - auch wenn sie mal hinterfragen oder Varianten von Übungen anbieten, die ich nicht verlangt habe.


    Und ich mag den Begriff der "Dressur" sehr gerne, den @Rübchen für den Hundesport verwendet hat - vielleicht weil ich als Dressurreiterin mit dem Begriff vor allem Harmonie und Einklang zwischen Mensch und Tier verbinde. Im Reitsport würde man sagen: "Dressur ist das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt,

    den vollkommenen Einklang zwischen ihnen herzustellen" Der Spruch stammt zwar von Waldemar Seunig und ist auf Pferde gemünzt, aber ich glaube, es gibt eben auch im Hundesport dieses Gefühl des "Zwei werden zu Einem und wollen das Gleiche".


    Aber - und ich schrieb es schon: Im Reitsport habe ich durchaus nach sportlichen Erfolgen im Dressurviereck gestrebt und trotzdem waren meine Pferde alle auch "Spazierreittauglich" und funktionierten nicht nur auf dem Turnierplatz.


    Das wäre auch mein Gedanke zum Hundesport. Ich schaue Ruebchens Videos sehr gerne an, weil man sieht, dass die Hunde immer Spaß haben und gerne mitarbeiten. Aber die Hunde haben auch ein Alltagsleben und sind keine Sportgeräte. Darum "funktionieren" sie eben auch im Alltag - auch wenn der Anspruch ein anderer ist, als ihn Holger verfolgt, weil er mit Loki wandern gehen möchte und dazu sein Hund sich auch im Restaurant, in der Bahn oder an einer Bushaltestelle unauffällig verhalten können muss.


    Die These, dass die Ausbildung zum "alltagstauglichen Hund" aber weniger Training braucht oder einen geringeren Anspruch hat, würde ich nicht unterstützen.


    Ich trainiere seit langem gegen Chias Leinenpöbelei an und bewege mich da immer auf einem Drahtseil, bei dem auf der einen Seite die totale Kontrolle über den Hund steht und auf der anderen der Mensch, der niemals zum Fels in der Brandung für seinen Hund wird.


    Ich will keinen devoten Hund, der kadavergehorsam akzeptiert, dass er nicht ander Leine zu randalieren hat. Ich will aber auch nicht, dass Chia glaubt, sie müsse die Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen, weil sie mir das nicht zutrauen kann.


    Also suche ich den Weg, bei dem Chia die Lebensfreude behält und sogar noch Spaß dazu gewinnt, aber ich als Mensch und Führungspersönlichkeit ernst genommen werde.


    Das werde ich aber nicht irgendwann abhaken können. Alles,was ich mit diesem Hund unternehme, zielt daraufhin, dass sie sich an mir orientiert und das bedeutet, dass ich eben immer funktionieren muss und meine Körpersprache immer eindeutig sein muss, um ihr die Brücke dahin zu bauen, dass wir uns aufeinander verlassen können.


    Es wird auch in zwei Jahren noch so sein, dass ich rechtzeitig korrigieren muss, wenn mein Hund ein Reh spannender findet, als mich und sie Ideen entwickeln wird, die ich unterstütze und solche, die ich rechtzeitig unterbinde.


    Zu glauben, dass es mit Hier, Sitz, Platz, Fuß und Bleib getan ist und der Hund alles gelernt hat, was die Erziehung zu bieten hat, wenn er sich die Grundkommandos verinnerlicht hat, wäre Augenwischerei.


    ... und nicht zuletzt ist auch Chia auf dem Hundeplatz anders als im Alltag. Aber meine Erziehung und das, was ich an Dressur mit ihr mache, soll eben übergreifend funktionieren.

    Ich finde es super, dass Du und Django ein gemeinsames Hobby gefunden habt, bei dem Ihr zusammen powern könnt :thumbup:


    Mir wäre der Scooter vermutlich lieber, weil man da wahrscheinlich leichter abspringen kann, aber ich bin auch eher eine Schißbuxe und bewundere jeden, der sich traut, seinen Hund vors Fahrrad oder den Roller zu spannen.


    Aber Palinka74 habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Du Django seitlich ziehen lässt? Also er nicht vor dem Rad rennt?

    Das erinnert mich daran, dass ich bei Bene auch weiter mit PC30 schmieren wollte. Aber seit der Pelz so extrem nachgewachsen ist, landet die Emulsion größtenteils im Fell. Vielleicht könnte ich das PC30 in eine Einwegspritze (ohne Nadel) füllen und dann direkt auf der Haut platzieren? Damit nicht soviel in den Fahnen landet?


    Ich glaube, das probiere ich mal aus :/

    Genau, @Ellionore und Pinguetta


    das überschwängliche Loben mit Knuddeln fährt auch Chia hoch - was momentan aber durchaus in meinem Sinn ist, damit sie aus ihrer Frustlethargie rauskommt. Darum feiere ich sie auch für jede super gelöste Aufgabe mit einer tollen Party.


    Leberwurst aus der Tube ist aber momentan auch nicht gerade Chias Geschmack :(


    Wobei meine Hunde die auch so nicht besonders lecker finden. Eine Bekannte von mir macht die Leberwurst für die Hunde selbst und die mögen selbst meine Hoheiten. Ich hatte mir dann auch eine befüllbare Tube gekauft (wir haben zwar Alutuben für unsere Salben, aber bei dem Verbrauch an Leberwurst, den ich bei damals noch drei Hunden hatte, wanderten auch drei Alu-Tuben pro Woche in die gelbe Tonne. Darum hatte ich mir so eine Kunststoff-Tube gekauft und die befüllt. Das Problem war nur, dass als die "gute" Leberwurst alle war, die Hunde schwer enttäuscht waren, dass aus der Tube nur noch schnlöde Profanleberwurst kam 8o

    und sie nicht mit Futter belohnen kann

    Soziales Lob? Also körpersprachliche Einladung zum Knuddeln? Ich mach das draußen ganz oft, weil Herr Mäkelpopo ja auch nix mehr fressen will, bei Spielzeug fährt er sofort hoch und ist "unkontrollierbar", also bleibt ja nur noch meine menschliche, freundliche Aufmerksamkeit.

    Soziales Lob gibt es natürlich immer - momentan kuscheln wir ja auch sehr viel,weil sie so extrem anhänglich ist und Körperkontakt sucht. Aber das macht es eben dann auch schwierig, eine bestimmte erwünschte Reaktion verbal und mit Kuscheleinheiten zu belohnen,weil die nicht so besonders sind, dasssie die als spezielles Lob empfindet.


    Klar weiß sie, dass wenn ich sage "Super gemacht!", dasauf die Situation bezogen ist und auch der Klicker betätigt sie ja. Aber der Klicker ist ja nicht die Belohnung, sondern weckt die Vorfreude auf die Belohnung - darum geht esja eigentlich beim Klickern, denn sonst könnte man auch gleich mit Keksen belohnen, ohne vorher zu markern. Das Klick oder ein Markerwort lässt aber Endorphine fließen und versetzt den Hund in Glücksgefühle ... aber ohne dass dann auch was Tolles folgt, verliert der Klicker oder das Markerwort seinen Effekt.


    Ich habe zwar auch beim Pony die Kekse rationiert, denn zu Anfang gab es immer tolle Belohnungen und üppige Jackpots. Inzwischen reicht ein Leckerchen zur Belohnung und eine Möhre als Jackpot. Aber wenn es gar nichts geben würde und ich nur streichle, wäre das schnell nicht mehr so effektiv.