Nüscht. Man wird doch auch zwischen reiner Lust am Faxenmachen, höherem Blödsinn und Zeitdiagnostik changieren können.
Yorick
- Mitglied seit 27. Juli 2019
- Letzte Aktivität:
Beiträge von Yorick
-
-
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Rasse meiner Gamba, einer Deutsche Schäferhündin, nach langähriger Führung als Verdachtsfall nun endgültig als gesichert rechtsextrem eingestuft; weil rassische, völkische, erbbiologische und biologistische Tendenzen erwiesen seien und auch Ahnenkult, Ableismus, Disablismus, Mentalismus und Behindertenfeindlichkeit vorlägen. So gehen alle Nachfahren auf deutsche Hunde des 19. Jahrhunderts zurück und niemand darf als DSH gelten, der nicht ausschließlich solche Ahnen bis ins letzte Glied vorweisen kann; überdies darf sich auch niemand als anerkannter DSH biologisch reproduzieren, der nicht auch zur gleichen Rasse und damit zum gleichen Volk gehört. Des Weiteren werden physisch und psychisch kranke Hunde von der Fortpflanzung ausgeschlossen und in schwerwiegenden Fällen sogar euthanisiert. Damit ist klar erwiesen, dass es sich beim Deutschen Schäferhund um eine mindestens faschistische Rasse handelt, deren Grundannahmen die Würde aller anderen Hunde der Welt verletzen und damit verfassungswidrig sind. Ob die Langhaarvariante in einer Beziehung zur Hippiebewegung der 68er steht und damit auszunehmen ist, wird noch geprüft. Mehrere Dutzend Abgeordnete des Bundestags haben beim Bundesverfassungsschutz bereits einen Verbotsantrag die Rasse des DSH betreffend eingereicht. Sollte dieses im Sinne des Antragstellers entscheiden, würde die Einstellung jeglicher Reproduktion in spätestens zehn bis 15 Jahren das Ende der Hunderasse bedeuten. Die Kontaktschuld wäre nach diesem Zeitraum freilich noch nicht ausgelaufen, denn wenn man einen Freund besucht, dessen Cousin eine Schwägerin hat, die im Internet ein Meme geteilt hat, auf dem man sieht, wie der Urgroßonkel ihres Mannes ein Fotoalbum aufschlägt, in dem ein DSH abgebildet ist, macht man sich strafbar. Immerhin entfiele dann auch die fällige Umbenennung der Rasse Deutscher Schäferhund, die längst nicht mehr den Richtlinien entspricht; weil es deutsch nicht mehr gibt; Schäfer auch Schäferinnen oder nonbinär sein können und Hunde natürlich auch Hündinnen oder nonbinär. Es müsste also lauten: Sich innerhalb des Territoriums der BRD aufhaltende Schäfer*InnenHund*Innen.
-
Ich weiß nicht, ob es hier ein Forum dafür gibt, aber der Mann, von dem ich Gamba habe, musste von einen Freund den anderthalbjährigen Zeppo übernehmen und sucht für diesen nun ein Zuhause. Derzeit steht er also im Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts.
Falls das nicht erlaubt oder erwünscht ist, bitte ich um Nachsicht und Löschung des Beitrags.
-
Gamba hat Briefwahl gemacht. Sie hatte natürlich nicht viele Alternativen als DSH.
-
Diese schönen Momente, wenn Gamba eine Tausendstelsekunde überlegt, ob ich wohl vielleicht eine andere Gamba meinen könnte, die sich zufällig gerade in der Nähe aufhält; damit sie weiter ungestört ihren Geschäften nachgehen könne.
-
Natürlich gehört Knurren zur hündischen Kommunikation und es gibt sicher Halter, die damit umgehen können. Bei mir geht das nicht, ging das noch nie; das ist einfach eine Frage des Wohlfühlhaushalts und des gegenseitigen Vertrauens. Ich wüsste jetzt aus den letzten 30 Jahren auch keine Situation aus dem Stehgreif, da mich mein eigener Hund angeknurrt hätte. Aber wenn, hätte und habe ich das nicht toleriert. Knurren darf nur ich. Ich mag es schon nicht, wenn ein Hund zur Spielaufforderung mich anbellt; auch bellen darf nur ich. Aber wie gesagt, da gibt es kein Patentrezept und gerade bei schwierigen Fällen oder "Problemhunden", die man lange nach ihrer ursprünglichen Sozialisation ins eigene Rudel einbindet, muss man bestimmte Eigenarten akzeptieren.
-
Jesus Christus!!! Also einer dieser neuen Begriffe für Sachverhalte, die es seit Adam und Eva gibt ... wobei ... grübel ... und gibt es da auch ein Wort für die umgedrehte Situation?
-
weil die Frauen eher weniger zu überzogenem Ego und/oder Selbstüberschätzung neigen.
Och, also DAS können die hier auch ganz wunderbar. Bzw. geht das dann gern mit einer Abwertung des Gegenübers einher.
Würde ich auch so einschätzen. Aber was bitte ist Mansplaining?
-
Als alter weißer heterosexueller Mann bin ich persönlich sehr zufrieden mit der Dominanz des weiblichen Geschlechts auf den Plätzen. Ich mag starke Frauen, die ihre Hunde im Griff haben.
Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 20 Jahren mal mit einem Mann trainiert zu haben, der Anteil der Doppel-X-Chromosomler ist enorm stark gestiegen im Hundesport. Ich muss aber ehrlich sagen, dass einige der Damen schon zu einem Helikopterfrauchen tendieren und gerne ALLES kontrollieren wollen. Hier fehlt mir oft das Fingerspitzengefühl für die kleinen Freiheiten. Ein zweites "Problem" scheint mir, dass viele Frauen sich sehr intensiv mit den modernsten Methoden des Trainings beschäftigen und oft "zu viel" "zu schnell" wollen, auch von anderen Hundehaltern. Auf der anderen Seite staune ich immer wieder, was so manche 45kg-Maus mental für eine Kraft hat, um selbst triebige DSH zu bändigen. Ich bin's also zufrieden, würde es aber doch hin und wieder gerne mit einem Mann meiner Gewichtsklasse versuchen.
-
Die Hunde sind gemeint oder die Menschen?
-
Ja, so ist das im Leben: Ich wollte endlich wieder einen grauen oder schwarzen ostblütigen Stockhaar-DSH, aber meine Frau wollte diese Schönheitskönigin.
-
Ja ne, klar.
Das war, als ich in irgendwelchen Fotoalben stöberte. Ich schaue noch mal.
-
Ja, ich bin leider fototechnisch nicht so begabt wie ihr; ich staune immer wieder über die grandiosen Fotos von euch, die zu liken ich aber eine Berechtigung oder so bräuchte.
-