Waschbär Moderator
  • Mitglied seit 5. Februar 2012

Beiträge von Waschbär

    Schau mal im Drogerie- oder Supermarkt. Gibt es z.B. von "Abtei" oder "Flügge". Wiechert's hatten die früher mal gemahlen im Eimer, aber inzwischen gibt es die dort leider nur noch als Pellets.

    Wegen der genauen Dosierung am besten Herrn oder Frau Wiechert fragen. Ich habe der Katze 2 x tgl. eine Messerspitze von dem Pulver ins Nassfutter gegeben. Bei den Hunden habe ich mich an die Angabe von Frau Wiechert gehalten. Die weiss ich auswendig jetzt leider nicht mehr. Bei Pferden geht man von 30 g am Tag je 100 kg Körpergewicht aus. Für Katzen werden 2 bis 4 g am Tag angebenen, für Hunde je nach Größe und Gewicht 2 bis 40 g pro Tag (ist halt ein Unterschied ob man einen 2 kg Chihuahua hat oder einen 100 kg Molosser hat).


    Und ja, gegen Zecken hilft es auch sehr gut. Der besagten Katze habe ich damals pro Woche regelmässig bestimmt über 30 Zecken abgesammelt. Nachdem sie das Ismo Super B erhalten hat hatte sie nur noch ganz selten vereinzelt eine. Dito bei den Hunden.

    Auch bei uns war die Katze das Flohtaxi...


    Hier hat "Ismo Super B" von der Kräuterwiese Wiechert prima gegen die Flöhe geholfen. Im Shop wird das nur pelletiert angeboten. Wer es an Hunde und Katzen verfüttern möchte, der sollte es per Mail bestellen, weil Wiecherts das dafür auch als Pulver verkaufen. War aber bisher in dieser Form nicht auf der Homepage im Shop.


    In der Wohnung kann man typische Flohbrutstellen (z.B. die Ritzen entlang von Fußleisten) dünn mit Kieselerde-Pulver ausstreuen. Dabei vorsichtig sein, dass es nicht so stark staubt, man sollte das Pulver nicht in grösseren Mengen einatmen. Man kann es auch auf die Schlafplätze von Hund und Katze streuen und es dann mit einer sauberen Mullwindel abdecken. Allerdings meiden viele Katzen anschliessend ihren Schlafplatz, weil das Pulver das Fell stumpf macht, und da sind viele Katzen sehr eigen. Giftig ist es jedenfalls nicht, da braucht man sich keine Gedanken zu machen. Es wird ja als Futterzusatz an Hund und Pferd verfüttert und auch Menschen verzehren es.


    Die Kieselerde trocknet die Flohbrut aus. Erwachsene Flöhe macht sie bewegungsunfähig, dadurch dass das Pulver ihren Körper über die Gelenke an den Beinen austrocknet.


    Man muss bei allem bedenken dass nur ca. 5% der Flohpopulation in erwachsenem Zustand auf dem Hund bzw. der Katze lebt. 95% der Flohpopulation lebt in verschiedenen Entwicklungsstadien im Umfeld von Hund und Katze. Und gerade bei Freigängerkatzen kann man nicht alle regelmässig aufgesuchten Ruheplätze gegen Flöhe behandeln. Deswegen sollte man über die Verabreichung eines Entwicklungshemmers nachdenken, z.B. Program. Der Wirkstoff Lufenuron hemmt die Chitinsynthese der Flöhe. D.h. das Mittel wirkt nicht gegen bereits auf dem Hund lebende Flöhe, aber es verhindert dass sich aus den Eiern, die diese Flöhe im Umfeld der Haustiere ablegen, die nächste Flohgeneration entwickeln kann.


    Und die Belastung des Organismus von Hund und Katze und übrigens auch für den Menschen ( der seine haustiere ja streichelt) ist sehr viel geringer als bei den üblichen Nervengiften, die in Spot on-Präparaten und Sprays etc. eingesetzt werden. Den Tieren wird einmal pro Monat eine Tabeltte verabreicht.


    Bei uns war der Spuk mit den Flöhen damals nach 3-maliger Tablelttengabe wieder vorbei. D.h. nach der "Akutbehandlung" mit Kieselerde, verstärktem Putzen und Saugen (Staubsaugerbeutel mitbehandeln!) der Wohnung, Ismo Super B im Futter und dreimonatiger Behandlung mit Program war der Spuk mit den Flöhen restlos vorbei. Bei der "Draussen-Katze" hat die Verabreichung von Ismo Super B einen weiteren Befall mit Flöhen auch weiterhin zuverlässig verhindert.


    Was man unbedingt bedenken muss: Flöhe übertragen Bandwürmer! Bitte unbedingt den Tierarzt darauf ansprechen! Ein paar Wochen nach dem Flohbefall wird eine Entwurmung gegen Bandwürmer unerlässlich sein. Der genaue Termin sollte mit dem Tierarzt abgesprochen weren.

    Also ich weiss nicht... Mehr als die Hälfte der genannten Namen sind doch völlig "ausgelutschte" Allerweltsnamen. Was soll denn bitteschön an Karo, Fenja, Poldi, Aimy, Diva, Queen, Rocky, Toby, Buddy, Amigo, Askan, Morris usw. aufgefallen sein? Auch Speedys, Adonis, Hannibals kenne ich gleich mehrere. Wenn der Autor dieser Seite solche Namen als "ausgefallen" bezeichnet, dann möchte ich mal wissen was für ihn "gewöhnlich" klingt...

    Den Bach geht es dann runter wenn Du in der Prägung und Erziehung etwas eklatant falsch machst. Mit Weglaufen/Verstecken verstärkst Du derzeit nur den inzwischen nachlassenden Nachfolgereflex. D.h. das wirkt auch nicht lange. Wenn Dein Hund mit ca. einem halben Jahr echte eigene Interessen entwickelt (Wild, läufige Hündinnen etc.) wird es ihn einen Dreck interessieren ob du dann vor ihm weg läufst oder Dich sogar vor ihm versteckst (wie es auch oft "empfohlen" wird). Du brauchst einfach einen kompetenten Trainer vor Ort, der Deine gröbsten Fehler im Umgang mit dem Welpen erkennt und unterbindet. Z.B. hättest Du nie damit beginnn dürfen mit Deinem Welpen "Fangen zu spielen". Wenn Dir so ein grober Schnitzer passiert musst Du Dich in den nächsten 10 ähnlichen Situationen völlig richtig benehmen, denn Dein Welpe lernt immer und ununterbrochen (in dem Fall wie langsam und unbeholfen Du doch bist, und dass er machen kann was er will wenn er nur weit genug von Dir weg ist; ausserdem macht ihm Fangen spielen grossen Spass). Und machst Du einen solchen Fehler mehrmals hintereinander, dann hat er im derzeitigen Alter ein unerwünschtes und für ihn gefährliches Verhalten ruckzuck so stark verinnerlicht, dass es schwierig wird ihn wieder anders zu konditionieren. Ich vermute Du hast Deinen Welpen in der Situation auch vergeblich mehrmals gerufen? Mit jedem Deiner vergeblichen Rufe lernt er dass Deine Hörzeichen für ihn keine Bedeutung besitzen...

    Lies bitte mal ein Buch über Hundeverhalten und besuch ganz schnell eine gute Welpengruppe mit einem kompetenten Trainer! Denn bei Dir geht bereits einiges den Bach runter was die Prägung Deines Welpen betrifft. Wer sich einen Welpen ins Haus holt sollte eigentlich den Begriff "Nachfolgereflex" kennen. Dass ein junger Welpe der Mutterhündin bzw. "seinem" Menschen folgt ist normal und für ihn in der freien Natur überlebenswichtig. Je älter er wird, desto mehr lässt dieser Reflex nach. D.h. der Gehorsam eines jungen Welpen ist gar kein Gehorsam, sondern ein Refelx. Und je älter der Welpe wird, desto mehr verliert sich dieser Reflex. Und wenn Du versuchst Deinen Welpen zu fangen wird der das als lustiges Spiel auffassen und immer schneller und weiter von Dir weg rennen. Du konditionierst ihn derzeit als völlig falsch.


    Also so schnell es geht ab zu einem kompetenten Trainer! Bevor da noch mehr denBach runter geht! Denn alles was Dein Welpe in den ersten 16 Lebenswochen lernt prägt sich besonders tief bei ihm ein. Auch alles was Du falsch machst!

    Lass Deinen Welpen erst mal richtig im neuen Zuhause mental ankommen und gib vorerst weiter nur das Futter, welches er beim Züchter erhalten hat. Wenn Du so schnell so viel Neues durcheinander fütterst und er zudem noch im Stress ist weil täglich so viele neue Eindrücke auf ihn einwirken, dann ist es kein Wunder wenn die Verdauung durcheinander gerät.

    Wenn es sich um keinen Notfall handelt darf ein Tierarzt den Kreis seiner Patienten durchaus eingrenzen. Wenn er es sich finanziell leisten kann. Aber Bochum ist gross und demzufolge gibt es dort jede Menge Tierärzte. Und was will man mit einem Schäferhund bei einem Tierarzt, der Schäferhunde (aus welchem Grund auch immer) nicht leiden kann? Von daher finde ich es sogar besser ein Tierarzt sagt klipp und klar "Diese Tierart oder diese Rasse behandele ich nicht" als dass er es gegen seine Überzeugung doch tut. Vielleicht hat betreffender Tierarzt Angst vor der Rasse weil er einmal oder gar mehrfach böse gebissen wurde? Das wäre keine gute Grundlage für eine Behandlung.

    Ich finde es schon interessant wenn bestimmte Futterbestandteile von einer ernstzunehmenden Institution getestet werde in Bezug darauf ob sie wirklich eine Verbesserung für den Hund bringen. An der TiHo Hannover wurde ja z.B. auch nachgewiesen dass sich die Verfütterung von Kollagenhydrolysat positiv auf die Gelenkentwicklung bei Pferden auswirkt (es wurden Fütterungsversuche mit Untersuchungen des Kniegelenkspaltes durchgeführt). Und vieles ist mittels bisher üblicher Untersuchungsmethoden (z.B. Röntgen) nicht nachsweisbar. Aber auch ohne (schnelle) Veränderungen im Röntgenbild kann eine Verbesserung des Allgemeinzustandes eintreten, in dem Fall ein Hund wieder besser laufen und sich wohler fühlen. Von daher ist es gut wenn sich für solchen Studien genügend Teilnehmer finden. Wenn dann ein Futtermittelhersteller eine solche Studie bezahlt und anschliessend daraus ein Futter für eine bestimmte Zielgruppe von Hunden entwickelt soll mir das wurscht sein. Man kann die aus solchen Studien gewonnenen Erkenntnisse ja auch anderweitig umsetzen anstatt dieses Futter zu verfüttern.

    Unter einem Wolfsrudel springt auch nich der Jäger ein,nur weil einer sich wie die Axt im Walde benimmt,da wird das auch im Rudel geklärt oder seh ich da was falsch?!


    Nun sind aber Hunde, die nicht permanent zusammen leben, kein Rudel. Vielmehr ist es so dass wenn ein Hundehalter mit seinem Hund bzw. Hunden auf einen anderen Hundehalter mit dessen Hund bzw. Hunden trifft, sich zwei fremde Rudel begegnen.


    Hinzu kommt unsere heutige Gesetzeslage, in der auch völlig artübliches Verhalten eines Hundes bestraft werden kann. Ein Biss ist ein Biss, und vielen Mitarbeitern der Ordnungsämtern ist es egal warum ein Hund seine Zähne eingesetzt hat. Vor allem wenn der betreffende Hund gross ist und der Kontrahent kleiner. Was der Kleine vorher dem Großen getan hat ist dann meist unerheblich.

    "Gassi-Gruppe"... Bei dem Begriff gruselt es mich...


    Entweder man geht, gerade wenn man mehr als einen Hund hat, alleine seine Runden. Oder aber man verabredet sich mit einem oder zwei Hundehaltern, mit deren Hunden die eigenen gut klar kommen, und wo auch unter den Haltern Einigkeit herrscht darüber wie Hunde sich normal verhalten bzw. wann und warum man in welchem Maß auf die Hunde einwirkt.


    Du arbeitest mit Deinen Hunden auf dem Platz. Spaziergänge sollten ein Ausgleich sein, auf dem die Hunde und auch der Halter die Seele baumeln lassen kann. "Gassi-Gruppen" aber bedeuten Stress für die Hunde. Immer wieder müssen sie, bei jedem Zusammentreffen neu, erst mal wieder die eigenen Grenzen setzen und ausloten. Das "hübsche" Spielen und Rennen der Hunde am Anfang solcher Gassirunden ist nix anderes als die eigenen Grenzen auszutesten und dem anderen zu zeigen wo man selbst steht. Immer wieder neu! Kann das im Spiel nicht geklärt werden, endet es in einer Eskalation, weswegen Eckhard Lind Spiel unter erwachsenen Hunden auch die Vorstufe der Eskalation nennt.


    Entspanntes Laufen und ausgiebiges Schnüffeln ist viel besser für Deine Hunde. Und für Deine Nerven ebenfalls...

    Von der Ferplast Atlas Maxi halte ich persönlich nicht viel. Für kleine Hunde ganz nett, bei Hunden ab Mittelgrösse aufwärts wären mir diese Gitterchen viel zu unsicher.


    Wenn man keine maßgefertigte Box kaufen möchte, dann halte ich die gute alte "Flugbox" immer noch für die beste Alternative. Die hat man aufgrund ihres geringen Gewichtes auch schnell mal alleine aus dem Auto raus genommen und z.B. ins Hotelzimmer oder die Ferienwohnung gestellt (für den Hund ist das prima wenn er im Urlaubin der ungewohnten Umgebung "ein Stück zu Hause" hat).


    "Flugboxen" gibt es in allen möglichen Grössen und unterschiedlichen Höhen. Für kleine bis mittelgrosse DSH-Hündinnen sind die "5er-Boxen" ( = etwas über 90 cm Länge) das Mindestmaß. Für grosse/übergrosse Hündinnen oder normal grosse Rüden sollte die Box 10 cm länger sein. Wobei sich auch eine kleinere Hündin in einer "6er-Box" wohl fühlt ( = etwas über 100 cm Länge) und für einen sehr grossen Rüden eher die "7ener" angesagt ist. Hat man allerdings einen kleinen Hund, sollte auch die Box etwas kleiner sein. Denn im Falle eines Unfalles ist es nicht gut wenn eine Box zu groß ist. Auch mögen es viele Hunde wenn sie sich während der Fahrt seitlich in der Box abstützen können.


    Google mal nach Sky Kennel oder Vari Kennel.


    Und hier kannst Du die Mindestgrösse für Deinen Hund berechnen: http://www.petshipping.com/index.php?option=com_facileforms&Itemid=157&lang=de

    IPO-Sport ist deswegen problematisch weil man a) Fährtengelände zum Training braucht, und b) einen guten Schutzdiensthelfer. Beides ist nicht gerade dick gesät in Deutschland. Gerade in Ballungsgebieten gibt es viel mehr Hundesportler, die fährten wollen, als es Flächen gibt auf denen das, ohne seine Nerven zu strapazieren, möglich ist. Und für wirklich gute Schutzdiensthelfer muss man meist weit fahren. Glücklich sind die, die beides vor Ort haben, und dann macht IPO-Sport mit einem geeigneten Hund richtig Spaß! Aber wenn man, um vernünftig Fährten und/oder mit einem guten Schutzdiensthelfer arbeiten zu können, sehr weit fahren muss, dann artet das (neben Job, Familie und dem allgemein üblichen Zeitaufwand für die Hundehaltung) in Stress aus. Und letztendlich ist das alles nur ein Hobby, in dem man, statt Stress zu haben, eigentlich entspannen möchte.