Waschbär Moderator
  • Mitglied seit 5. Februar 2012

Beiträge von Waschbär

    @Knickohr: Dein Ratschlag zur Kastration, wenn sich Hündinnen untereinander nicht mehr verstehen, kann aber voll nach hinten los gehen. Wenn man Glück hat ändert sich durch eine Kastration nichts bei einer Hündin in Bezug auf ihr Verhalten anderen Hündinnen gegenüber. Oftmals hat man dieses Glück aber nicht, und durch die Erhöhung ihres Testosteronspiegels verschärft sich die Situation im heimischen Rudel dann.


    Ich bin mir nicht sicher ob Du wirklich viel weisst in Bezug auf die Veränderungen im Organismus, die eine Kastration sowohl beim Rüden wie auch bei Hündinnen mit sich bringt. Es gibt inzwischen genügend Studien die belegen dass es durch Kastration z.B. zu einer signifikant höheren Rate an Skeletterkrankungen und Bänderrissen kommt. Mehrere Tumorerkrankungen werden durch Kastration begünstigt, bei Hündinnen kann das innerartliche Aggressionsverhalten gesteigert werden. Von so "Kleinigkeiten" wie Harninkontinenz, Hautproblemen und einem Läufigkeitsgeruch bei kastrierten Rüden mal ganz abgesehen.


    Es hat seine Gründe warum überall in Bereichen, in denen Hunde körperlich arbeiten und diesbezüglich belastbar sein müssen, Kastration die Ausnahme und nicht die Regel ist. Obwohl mit kastrierten Hunden vieles leichter wäre, z.B. auch im Diensthundebereich.

    Hallo Kerstin, alles gut... Wenn ein Hund aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden muss, dann muss das halt leider gemacht werden. Mir ging es z.B. um Knickohr's Ausführungen zur Kastration. Im übrigen halte ich selbst Schäferhündinnen im Rudel und weiss demzufolge dass das nicht immer einfach ist.

    Also ich würde, wenn, dann alle vorhandenen Hunde kastrieren lassen.


    Dazu habe ich gerade schon etwas geschrieben. Was soll das bei unverträglichen Hündinnen bringen? Bestenfalls hat eine Kastration keinerlei Auswirkungen auf die Beziehung einer Hündin zu Geschlechtsgenossinnen. Oft aber werden sie untereinander aggressiver bzw. weniger duldsam. Wenn man in einem Fall von Unverträglichkeiten im eigenen Rudel das "Experiment Kastration" wagt, dann sollte man sich im Vorfeld sehr genau überlegen wen man kastrieren lässt und vor allem auch wann.



    Ich habe aber auch schon überlegt, evtl. nur 2 Schäfis und 2 andere rassen dazuzunehmen......Und ich würde schauen, da


    2 bis 3 Jahre reichen nicht für einen "Generationenabstand". Das sind und bleiben "Schwestern", mit allen Rivalitäten, die das mit sich bringt. Ein Altersabstand von 5 Jahren macht die unterschiedlichen Ppositionen im Rudel besser deutlich.

    Was bitte ist an meiner Aussage arrogant? Wenn Du Dich daduch angepieselt fühlst ist das Dein Problem. Es gibt nun mal Rassen bei denen es bedeutend leichter ist mehrere Exemplare (vor allem mehrere Hündinnen) zu halten als bei anderen Rassen. Wenn Du mit dieser Tatsache ein Problem hast, bitteschön, wegen mir... Für andere Hundehalter, die mit der Mehrhundehaltung liebäugeln, kann dieser Hinweis aber sehr hilfreich sein. Wenn man von vorne herein mit der Haltung von mehr als ein bis zwei Hunden liebäugelt, ist es besser man beziehten dieses Aspakt von Anfang an mit in die Auswahl der Rasse mit ein.


    Dito Deine Ausführungen zur Kastration Deines Hundes: Wieso ziehst Du Dir jeden Schuh an? Auf die habe ich mich gar nicht bezogen, sondern z.B. auf Knickohr's Traum von den vier kastrierten Schäferhunden. Und von ihr/ihm kam dann ja auch gleich noch mal der Rat nicht nur einen, sondern alle Hunde kastrieren zu lassen. Was bei Hündinnen, die sich untereinander eh schon nicht ganz grün sind, dann zur völligen Eskalation führen kann....

    Man muss bei allem auch die Mentalität der Hunde beachten. Je dominater veranlagt ein Hund, desto eher kracht es. Es gibt Rassen, die diesbezüglich unterdurchschnittlich veranlagt sind. Bei denen macht die Haltung auch von 10 Hunden oder mehr im Rudel nur wenig Probleme (wenn man alles halbwegs richtig macht). Leben aber mehrere starke Persönlichkeiten des gleichen Geschlechts zusammen, dann kann es schon mal zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen, gerade unter Hündinnen.


    Erfahrungsgemäss macht die "generationsübergreifende" Haltung am wenigsten Probleme. D.h. die Hunde im Rudel haben einen Altersabstand, die einem "gewachsenen Rudel" entspricht. Sprich Oma/Mutter/Tochter oder Opa/Vater/Sohn. Da kann es auch mal heftig krachen, die Betonung liegt aber auf "mal". I.d.R. sind dann nach einem heftigen Krach die Fronten geklärt (sofern Mensch die nicht wieder künstlich verwischt, was leider häufig der Fall ist). Aber gerade zwischen Hündinnen "der selben Generation" kommt es nicht selten zu immer wieder kehrenden Auseinandersetzungen. In der freien Natur würden Geschwister sich dann trennen, ein oder auch mehrere Wölfe das elterliche Rudel verlassen.


    Wer in Harmonie mit zwei Hunden leben möchte, der schafft sich am besten eine Rasse an, bei der das Ego des einzelnen Hundes nicht so besonders stark ausgeprägt ist (habe gerade den Doodle einer Arbeitskollegin in Pflege und muss sagen dass der diesbezüglich ja sowas von extrem einfach ist). Oder aber er beschränkt sich auf die Kombination von Rüde und Hündin. Rüde + Rüde funktioniert i.d.R. auch noch viel besser als Hündin + Hündin. Letzteres ist die Kombination, die die meisten Probleme bereiten kann. Wobei es, wenn es erst mal Probleme gibt, die Kastration von einer oder mehreren Hündinnen im Rudel nicht besser macht, sondern eher schlechter. Bei manchen Hündinnen sorgt weniger Östrogen und mehr Testosteron dazu sie Geschlechtsgenossinnen gegenüber noch unverträglicher werden. Wer bei der Haltung mehrer Hündinnen deren Konflikte mit dem Skalpell lösen möchte, der sollte im Vorfeld wirklich sehr genau überlegen welche der Hündinnen er kastrieren lässt.

    Du wiegst allen Ernstes 380 g Fleisch je Mahlzeit ab? Ich runde solche Zahlen ja immer auf oder ab...


    Ich bin jetzt mal so frei und setze hier einen Link zu einem anderen Forum. Ich hoffe dass das O.K. ist, denn die haben nämlich einen sehr schönen Barf-Rechner gebastelt:


    http://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php


    An Deiner Stelle würde ich da das Normalgewicht Deines Hundes eingeben (also die 35 kg) und dass er "sehr aktiv" ist oder "extrem aktiv" (immerhin soll er ja zunehmen). Die von Dir angegebene Fleischmenge können ausreichen einen 35 kg-Hund auf seinem Gewicht zu halten. Oder aber auch nicht.


    Wenn ein Hund zunehmen soll erhöht man am besten den Fettanteil in der Ration. D.h. es wäre besser, anstatt jetzt z.B. 1 kg Muskelfleisch zu verfüttern, die 760 g Fleisch mit Rinder- oder Geflügelfett aufzupeppen.


    Verträgt Dein Hund Geteiden? Wenn ja: Manchen "Hungerhaken" von Hunden tut ein geringer Getreideanteil (10 bis 20%) im Futter gut.

    Die kannste aber nicht mit dazu rechnen ;) Artgerechte Ernährung sollte selbstverständlich sein, außer ich ernähre den Hund nur auf die Tatsache ihn zu verkaufen, dann muss ich natürlich diese Kosten beim Verkauf mit abdecken, da ich ja sonst keinen Gewinn mache


    Die Mehrzahl der Hundehalter füttert immer noch Fertigfutter. Ich bin da von einem Durchschnittspreis von 40 Euro pro kg 15 kg ausgegangen für ein Futter im Mittelklassesektor. Und für einen DSH braucht man im Durchschnitt pro Monat einen Sack (wenn man kein absolutes Billigfutter verfüttert, dann benötigt man i.d.R. mehr). Natürlich geht es sowohl günstiger wie auch teurer.


    Wir wissen nicht ob dieser Züchter frisch füttert oder er FeFutter verfüttert. Wir wissen nicht ob er viele Hunde hält oder nur zwei oder drei (weit über 95% der Züchter im SV züchten max. einen Wurf jährlich oder noch nicht einmal das; viele haben im Schnitt nur 1 bis 3 Hunde, also wie "ganz normale" Hundehalter, und züchten nur alle paar Jahre mal einen Wurf). Insofern wissen wir nicht ob er ein hochwertiges FeFutter oder Frostfleisch zu Züchter-/Großabnehmerkonditionen erhält oder ob er ganz normale Preise für sein Futter zahlt. Von daher meine 40 Euro Futterkosten im Monat, die Du bitte als reine Durchschnittskosten verstehen darfst.


    Und natürlich darf man derartige Kosten mit berechnen, wenn man den Verkaufspreis für einen Hund fest setzt. Es gibt Käufer, die explizit keinen Welpen kaufen möchten, sondern einen bereits "fertigen" Hund, mit dem sie sofort die angestrebte Ausbildung beginnen können. Die das Risiko, einen (evtl. weiteren) für eine bestimmte Aufgabe ungeeigneten Hund zu erwerben, nicht tragen können oder wollen. An erster Stelle stehen da die diensthundehaltenden Behörden, aber auch viele andere Hundehalter wollen gerne einen Hund, mit dem sie gleich die angestrebte Ausbildung beginnen können. Und wieso sollen die die Kosten, die ein Hund bis zu seinem Verkauf verursacht hat, nicht tragen? Wieso sollen die irgendwelche Leistungen geschenkt bekommen? Wieso soll ein Züchter/Aufzüchter bei dem Verkauf eines Hundes an solche Personen noch Geld drauflegen?


    Und letztendlich bestimmt immer der Käufer, wie viel Geld ein Verkäufer für einen Hund bekommt. Ist mir ein Hund den geforderten Kaufpreis nicht wert, dann kaufe ich ihn einfach nicht. Ist doch relativ einfach...

    Natürlich gibt es Schäferhunde wie Sand am Meer. Und darunter viele, die man billiger bekommen kann. Nur: "Billig" ist nicht immer "günstig"!


    Rechnen wir mal 700 Euro Welpenpreis. Dazu kommen die Kosten des HD/ED-Röntgens, die sich heute je nach Tierarzt meist zwischen 200 und 350 Euro bewegen. Die Eintragung der Befunde beim Zuchtverband kosten noch mal 70 Euro. Vermutlich ist der Hund nach dem üblichen Welpenabgabealter inzwischen 2 x geimpft worden, dafür kann man auch noch mal insgesamt zwischen 70 bis 130 Euro ansetzen. Liegen wir bereits bei Ausgaben in Höhe von 970 bis 1250 Euro, ohne dass bisher auch nur ein Krümmel Futter oder eine Wurmkur mit berechnet wurde. Rechnen wir da mal mit 40 Euro Futterkosten á 22 Monate, kommen noch mal 880 Euro oben drauf. Bis ich mit meinem Welpen auf dem Stand bin, auf dem sich dieser Rüde bereits befindet. Und wenn ich den Hund als Welpen kaufe habe ich noch das Risiko dass sich dann beim Hauptröntgen vielleicht heraus stellt dass er eben nicht HD- und ED-frei = gesund ist.


    Für gesunde junge Schäferhunde, die klar im Kopf sind und die einigermassen belastbar sind in Bezug auf ihren Spiel-/Beutetrieb und ihre mentale Härte, gibt es einen Markt. 1500 Euro ist ein Preis, der von ausländischen diensthundehaltenden Behörden, Hundesportlern und auch Privatpersonen oft überschritten wird. Somit kann dieser Hund ein absolutes Schnäppchen sein für diesen Preis, weil ihn sein Züchter vielleicht nur in ein wirklich gutes/geeignetes neues Zuhause geben möchte, bei dem er die Möglichkeit hat sich selbst davon zu überzeugen. Natürlich kann der Hund diesen Preis aber auch nicht wert sein, weil er irgend einen Pferdefuss hat, und der Verkäufer den sprichwörtlichen Dummen sucht, der jeden Morgen irgendwo aufsteht und den man nur finden muss. Pauschal gibt es dafür keine Antwort. Das kann man nur beurteilen wenn man den Hund kennen lernt. Und möglicherweise sind die 1500 Euro ja noch nicht das letzte Wort.


    @Ben: Wobei ich gerade in Deinem Vorstellungsthread gesehen habe dass in Eurem Haushalt ein 3-jähriges Kind lebt. Unter diesen Bedingungen würde ich persönlich ehrlich gesagt lieber einen Welpen aufziehen.

    Realistisch ist beim DSH alles zwischen geschenkt und einem Betrag im 6-stelligen Bereicht. Du selbst musst wissen ob Dir der Hund diesen Preis wert ist. Was auch mit daran liegen wird ob er Deinen Vorstellungen eines Hundes in diesem Alter entspricht oder nicht. Wenn er ihnen entspricht ist alles gut. Welpenpreis plus Aufzuchtkosten bis zu diesem Alter liegen ja nicht darunter.


    Wenn er ihnen aber nicht entspricht solltest Du den Hund lassen wo er ist. Egal ob er 1500 Euro kosten soll oder nur 300.

    Ich würde Dir empfehlen die Anfänge des Clickern in einem guten Seminar zu erlernen, damit Du die Basics richtig verstehst. Zu allererst muss Dein Hund erst einmal lernen zu lernen und Verhalten abieten zu dürfen. Die Ausführung einzelner erlernter Lektionen auf ein Hörzeichen hin kommt erst sehr sehr sehr viel später...

    Es gibt keinen "Unterschied" zwischen Clickern und Shapen. Ohne Shapen kein Clickertrainig...


    Das ist Shapen...


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    Der Hund bietet von sich aus Verhalten an. Und über den Click arbeitest Du das Verhalten heraus welches Du haben will. Anfangs verwendet man zum Shapen gegenstände. Ziel sollte aber das "frei Shapen" sein ...


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    D.h. der Hund lernt Dir Verhalten anzubieten auch ohne dass ein gegenstand dabei im Spiel ist.

    Grad mail erhalten, dass das nicht in Pulverform angeboten wird. Nur Pellets. . schade


    Das ist wirklich schade. Denn ich habe bereits eine elektrische Kaffeemühle geschrottet als ich versucht habe die Pellets für die Katze zu pulverisieren. Meine Hunde allerdings haben die Pellets wie Leckerchen gefressen (aber die Katze halt nicht).

    Schau mal im Drogerie- oder Supermarkt. Gibt es z.B. von "Abtei" oder "Flügge". Wiechert's hatten die früher mal gemahlen im Eimer, aber inzwischen gibt es die dort leider nur noch als Pellets.