@Knickohr: Dein Ratschlag zur Kastration, wenn sich Hündinnen untereinander nicht mehr verstehen, kann aber voll nach hinten los gehen. Wenn man Glück hat ändert sich durch eine Kastration nichts bei einer Hündin in Bezug auf ihr Verhalten anderen Hündinnen gegenüber. Oftmals hat man dieses Glück aber nicht, und durch die Erhöhung ihres Testosteronspiegels verschärft sich die Situation im heimischen Rudel dann.
Ich bin mir nicht sicher ob Du wirklich viel weisst in Bezug auf die Veränderungen im Organismus, die eine Kastration sowohl beim Rüden wie auch bei Hündinnen mit sich bringt. Es gibt inzwischen genügend Studien die belegen dass es durch Kastration z.B. zu einer signifikant höheren Rate an Skeletterkrankungen und Bänderrissen kommt. Mehrere Tumorerkrankungen werden durch Kastration begünstigt, bei Hündinnen kann das innerartliche Aggressionsverhalten gesteigert werden. Von so "Kleinigkeiten" wie Harninkontinenz, Hautproblemen und einem Läufigkeitsgeruch bei kastrierten Rüden mal ganz abgesehen.
Es hat seine Gründe warum überall in Bereichen, in denen Hunde körperlich arbeiten und diesbezüglich belastbar sein müssen, Kastration die Ausnahme und nicht die Regel ist. Obwohl mit kastrierten Hunden vieles leichter wäre, z.B. auch im Diensthundebereich.