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Muriel
  • Mitglied seit 16. April 2018
  • Letzte Aktivität: 20. August 2023 um 23:51
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  • Beiträge 539

Beiträge von Muriel

  • real nötige Auffrischung von Impfwirkstoffen ?

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 23:57
    Zitat von Knickohr

    Tollwut und SHP lasse ich alle 3 Jahre impfen, ansonten nichts.

    Das ist überholt.

    Es wurde in Studien erforscht, dass SHP mindestens 7 Jahre vorhält. Bei vielen Hunden sogar lebenslang.

    Die Tollwutimpfung macht auch nur Sinn, wenn man ins Ausland verreisen will.

    Von der Lepto-Impfung kann man eigentlich nur abraten.

    Zitat:

    Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.

    http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/wsava-…penimpfung.html

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 22:21
    Zitat von nette

    wo bestellt ihr euer fleisch?

    Es gibt mittlerweile unendlich viele Barf-Lieferanten.

    Musst mal im Internet suchen in deinem Postleitzahlenbereich.

    Auch viele Städte haben einen Barfladen im Ort oder einen Stand auf dem Wochenmarkt.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 22:07
    Zitat von Asnea

    Jetzt hatte er gestern Abend sehr harten kot das war denke ich knochenkot. und heute früh auch wieder recht hart. Zwar gut geformt aber ich konnte ihn zerbröseln quasi.

    Harter Kot ist noch nicht unbedingt Knochenkot. Wichtig ist, dass der Kot ohne Probleme abgesetzt werden kann.

    Knochenkot ist ganz heller, fast weißer Kot.

    Sollte der Hund tatsächlich mal Verstopfung haben, hilft es, wenn man ihm einen halben bis ganzen Esslöffel Öl einflößt (mit einer Plastikspritze) oder Öl in Milch verrührt zum Trinken gibt.

    Zitat von Asnea

    Wird das mit dem Kot besser wenn er mehr dran gewöhnt ist?

    Ja, es ist auch eine Gewöhnungssache. Die Verdauungssäfte müssen sich erstmal auf die Knochen einstellen.

    Zitat von Asnea

    Er hat die letzten Tage immer abends ein Stück rinderbrustbein bekommen

    Ich würde nur weiche Knochen vom Kalb und Lamm geben (Rippe und Brustbein).

    Dann würde ich darauf achten, dass auch reichlich Fleisch am Knochen ist oder Fleisch zusätzlich geben.

    Rohe fleischige Knochen bestehen ja zur Hälfte aus Fleisch.

    Erst das Fleisch löst die Produktion der Magensäure aus.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 21:19
    Zitat von Paw

    Und ganz zum Schluss: Ich muss sonst nichts mehr zugeben? Kein Pulver zum irgendwas supplementieren oder so?

    Nein :)

    1-2 mal die Woche kannst du Fisch statt Muskelfleisch füttern.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 20:54
    Zitat von Paw

    Du, aber in dem Boxer-Rechner stehen unter Tagesmenge mit den Angaben 1350g / Tag. Sehe ich da was falsch?

    Wo findest du denn 1350 g?

    Ich habe eingegeben:

    27000 Gramm Körpergewicht

    Welpe 8 - 24 Wochen.

    Da kommen meine oben genannten Zahlen heraus. Die gesamte Tagesportion ist 1620 g (mit pflanzl. Anteil)

    Den Wochenplan von Montag bis Sonntag lass mal weg, der verwirrt nur.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 18:52

    Paw

    Nun zum Futterplan.

    "Gewicht ist 27 Kilo, er ist genau 24 Wochen alt."

    Ich habe diesen Rechner genommen:

    https://www.das-boxerforum.de/barf-rechner.php

    Da komme ich auf eine Tagesportion von 1620 g. Die teilst du auf 2-3 Mahlzeiten pro Tag.

    Die Tagesmenge teilt sich auf in 1296 g tierischen Anteil und 324 g pflanzlichen Anteil.

    Der tierische Anteil von 1296 g setzt sich so zusammen:

    648 g Muskelfleisch - das sollte gut mit Fett durchwachsen sein, sonst gibt man extra Fett hinzu. Aber erstmal langsam anfangen.

    259,2 g Pansen/Blättermagen - möglichst grün und kein ausgewaschener weißer Pansen

    194,4 g Innereien - die sollten aus Leber, Niere, Milz bestehen, evtl. kann auch etwas Lunge dabei sein.

    194,4 g fleischige Knochen - die bestehen zur Hälfte aus Fleisch und zur anderen Hälfte aus Knochen.

    Die Mengen kannst du auch selbst im Barfrechner ablesen. Man geht mit der Maustaste auf die Symbole und es wird angezeigt, was die Symbole bedeuten.

    Die Zahlen kannst du natürlich aufrunden. Man muss das nicht grammgenau abwiegen.

    Man sollte nur ungefähr diese Anteile in Prozent einhalten (weil sie so im Beutetier vorkommen):

    50 % Muskelfleisch (die Hälfte des tierischen Anteils sollte Muskelfleisch sein.)

    Die andere Hälfte sollte ungefähr bestehen aus:

    20 % Pansen oder Blättermagen

    15 % Innereien (Leber, Niere, Milz - das sind die hauptsächlichen Vitaminlieferanten)

    15 % fleischige Knochen

    Nach einer Weile kann man die Anteile auch nach Augenmaß geben, das kann man schnell einschätzen.

    Man kann grundsätzlich alles vom Beutetier füttern, wie z. B. Schlund, Maulfleisch, Euter, Kopffleisch usw.

    Schlund, Euter, Maulfleisch ist eher etwas minderwertiges Bindegewebe. Das kann man auch statt Pansen und Blättermagen geben.

    Herz zählt zum Muskelfleisch und auch Fisch zählt als Muskelfleisch.

    Muskelfleisch ist hochwertiger als Pansen, Schlund, Euter usw. und sollte darum ungefähr die Hälfte vom tierischen Anteil ausmachen.

    In dem Anteil kommt es auch im Beutetier vor.

    Die "minderwertigen" Bindegewebe sind aber nicht schlecht, sie kommen ja in jedem Beutetier vor und werden gern gefressen.

    Öl:

    Ist das Fleisch aus Freilandhaltung, musst du kein Öl zugeben, ansonsten gibst du einen halben Teelöffel von einem Fischöl dazu.

    Lieber sparsam als zuviel Öl verwenden.

    Man rechnet ca. 0,2 - 0,3 g Öl pro kg Körpergewicht/Tag.

    Das Öl sollte mit natürlichem Vitamin E stabilisiert sein (gibt es so zu kaufen) und kühl aufbewahrt werden.

    Den pflanzlichen Anteil kannst du gestalten, wie du möchtest.

    Man kann z. B. gekochte Möhren, Brokkoli, geriebene Äpfel, Birnen, Bananen oder Beeren geben.

    Auch Salate kann man geben, die zerrupfe ich fein.

    Auf Seite 1 habe ich einen Link eingestellt, da steht dann, was für Hunde giftig ist und nicht gefüttert werden sollte.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 17:37
    Zitat von Paw

    ich lese gerade glaube ich ZU viel auf verschiedenen Seiten und bin zeitweise etwas verwirrt

    Zu viel Lesen bringt auch nichts.

    Vor allem gibt es diverse Gruppen im Internet, die eine Religion aus Barf machen.


    Lies einfach meine Beiträge auf Seite 1 hier im Thread. Mehr brauchst du nicht. Ab der 2. Seite beantworte ich Fragen, aber da kommt nichts Neues an Grundwissen.

    Ich habe das extra so komprimiert dargestellt, weil mehr ist Barfen einfach nicht.

    Zitat von Paw

    Ich glaube, ich brauche gewolfte Knochen

    Die gibt es auch in Barf-Shops. Auch gewolft würde ich weichere Knochen wählen, die sind besser verdaulich.

    Dann würde ich später mal mit ganzen fleischigen Lamm- oder Kalbsrippen oder Brustbein vom Lamm und Kalb anfangen.

    Die schlingt er sicher nicht einfach runter.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 8. Oktober 2019 um 16:58
    Zitat von Paw

    https://www.barf-calculator.de/


    Kennt jemand diesen BARF-Rechner? Der erscheint mir etwas übersichtlicher.

    Den kann ich nicht empfehlen. Der Gemüseanteil ist zu hoch berechnet, Innereien zu wenig und viel zu viel Öl.

    Für Barf-Anfänger würde ich wirklich nur den Barfrechner aus dem Boxerforum oder den von Nadine Wolf empfehlen.

    Die habe ich geprüft und die sind völlig korrekt.

    Zitat von Paw

    Ich würde nun bei Haustierkost bestellen und mich mal daran versuchen. Ich habe gelesen, dass ich Rio direkt umstellen kann ohne irgendwas einzuschleichen.

    Teste das Fleisch bei Haustierkost einfach mal.

    Ansonsten hat Lupus bei Graf Barf bestellt, der war mit der Qualität sehr zufrieden.

    Dort kann man alle Komponenten einzeln bestellen. Das Fertigmenü ist allerdings schlecht zusammengestellt, das würde ich nicht nehmen, sondern die Komponenten selbst zusammenstellen.

    Ich würde nicht sofort komplett umstellen, sondern schrittweise vorgehen.

    Hier sind ein paar Tipps:

    https://www.der-barf-blog.de/2013/04/umstellung-barf.html

    Erstmal würde ich eine Mahlzeit pro Tag durch Muskelfleisch und Pansen ersetzen.

    Mit Knochen, Fett und Innereien sollte man langsam beginnen, das bedeutet, man gibt erst kleine Mengen und steigert dann langsam auf die Sollmenge. Der Verdauungstrakt muss sich an diese Zutaten erst gewöhnen.


    Zitat von Paw

    Ich habe immernoch Angst, dass ich irgendwas übersehe ...

    Du kannst ja meine Beiträge auf der ersten Seite nochmal gründlich lesen.

    In den wenigen Beiträgen steht alles Wichtige drin. Außerdem helfen wir dir hier beim Futterplan.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 23. September 2019 um 18:29
    Zitat von Asnea

    Lass rüber wachsen Frauchen ^^


    Heute ist der Appetit sehr groß er hat sogar ohne zu murren die Hälse gefressen

    :thumbup::thumbup:

  • Schlafverhalten

    • Muriel
    • 23. September 2019 um 18:25
    Zitat von Paw

    Rio fiept dann, steht auf und knallt sich irgendwo gegen einen Schrank, Türen, auf den Boden dass es richtig einschlägt.

    Das hat nach meiner Ansicht etwas mit einer fehlenden Körperspannung zu tun.

    Kann man auch bei jungen Menschen beobachten, die sich zu wenig bewegen.

    Die plumpsen wie ein nasser Sack auf den Boden und kommen nur mit Mühe wieder hoch.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 23. September 2019 um 18:13
    Zitat von Asnea

    aber seit dem Barf kommt er mir zufriedener, relaxter vor.

    Da ist durchaus etwas dran.

    Ich ernähre mich selbst überwiegend gesund, aber aus Zeitmangel habe ich immer wieder Phasen, wo ich irgend etwas esse.

    Der Unterschied im Wohlbefinden ist echt drastisch.

    Die hochwertigen Proteine und die vielen natürlichen Vitamine u. Mineralien im Fleisch beeinflussen auch die Psyche.

    Die sogenannten Glückshormone Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin können nur produziert werden, wenn ausreichend hochwertige Nährstoffe zur Verfügung stehen.

    Ein Proteinmangel oder ein Mangel an den B-Vitaminen kann zu vielfältigen psychischen Störungen führen.

    Angefangen bei Nervosität und Reizbarkeit bis hin zu schweren Psychosen und Persönlichkeitsstörungen.

    Das ist leider nur sehr wenigen Menschen bekannt oder bewusst.

    Eine natürliche, artgerechte Nahrung ist für Mensch und Tier die Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden.


    Mit der Industrienahrung dümpelt man immer am unteren Level seiner Möglichkeiten und weiß gar nicht, wie wohl und gesund man sich fühlen könnte.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 22. September 2019 um 20:49
    Zitat von Peppermint

    Da gibt's allerdings auch die Ansicht, dass Hunde eben nicht so viel Fleischanteil benötigen. Gerade vorhin war wieder eine Ernährungsberaterin im TV, die dies bekräftigte - da ging's um den ökologischen Aspekt bei der Fütterung. Weniger Fleisch, mehr Gemüse. Trockenfutter mit der Proteinquelle Insekten.

    Das ist eine Ansicht (Meinung), die aber wissenschaftlich nicht haltbar ist.

    Das gesamte Verdauungssystem von Hunden ist auf Beutetiere ausgerichtet.

    Die Zähne, der Speichel, der Magen und seine Säfte, die Bauchspeicheldrüse, die Enzyme, der kurze Darm....... nix davon ist auf die Verdauung großer Anteile Gemüse oder Pflanzen eingestellt.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 22. September 2019 um 19:40
    Zitat von Peppermint

    Der seriöse Tierarzt meiner Wahl macht's auf meinen Wunsch. ;)

    Meine Tierärzte hätten auf meinen Wunsch hin auch Blutuntersuchungen gemacht.

    Am Anfang habe ich bei jedem alten Pflegehund eine Blutuntersuchung machen lassen.

    Sie haben mir dann gesagt, dass ich mir das Geld sparen kann.

    Eine Blutuntersuchung macht ohne Symptome keinen Sinn.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 22. September 2019 um 19:08
    Zitat von Peppermint

    Ich empfinde das nicht als rausgeworfenes Geld. Ich lasse regelmäßig ein Blutbild machen und so eben sich beim Hund. Ist ja nicht speziell hinsichtlich der Barferei gedacht.

    Ein Profil habe ich vor einiger Zeit ebenfalls machen lassen, wohlwissend dass es eben eine Momentaufnahme ist.

    Jeder seriöse Tierarzt wird dir sagen, dass eine Blutuntersuchung nur im Zusammenhang mit Krankheitssymptomen Sinn macht.

    Lediglich bei alten Hunden (ab 12 Jahren) lasse ich einmal im Jahr ein geriatrisches Profil machen.

  • Barfen für Anfänger

    • Muriel
    • 22. September 2019 um 18:59
    Zitat von Roopa

    denn ich mach es genau umgekehrt - interessiere mich für die Inhaltsstoffe der Gemüse und füttere lieber 60:40 als 80:20

    und da eben auf ein möglichst hohe Vielfalt (genauso wie beim Mensch)

    Ein Hund ist aber kein Vegetarier oder Allesfresser, sondern ein Beutefresser.

    Darum ist es fraglich, ob der die Vitamine aus Gemüse überhaupt nutzen kann.

    Gemüse enthält sehr viele unverdauliche Faserstoffe.

    Bei einem hohen Anteil von 40 % wird die gesamte Verdaulichkeit des Futters erheblich gesenkt. (Nachzulesen bei Meyer und Zentek)

    Außerdem werden wichtige Nährstoffe durch den hohen Gemüseanteil aus der Futterportion verdrängt.

    Zitat von Roopa

    Schwieriger ist es mit dem Gemüse, so daß ich damit anfangen würde und nicht mit dieser Riesen-Vielfalt an Fleisch

    Gemüse hat KEINE große Bedeutung für Hunde, was den Nährstoffgehalt angeht. (Stichwort Bioverfügbarkeit)

    Lediglich ein paar Faserstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe sind für Hunde von Nutzen.

    Ich kann dir nur raten, deinen Futterplan mal überprüfen zu lassen.

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