ECA
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Beiträge von ECA

    Viele Hunderassen, viele verschiedene Angebote und alle sollen z.B. am Samstag Nachmittag und Dienstag oder Mittwoch abends durchgeschleust werden.

    Sorry, aber diese Zeitrahmen sind einfach willkürlich gewählt.

    Denn nein, in den meisten Vereinen mit verschiedenen Sportarten werden nicht sieben Trainingsgruppen in zwei Tage gequetscht. Da hat unter der Woche jeder einen Abend und die am WE teilt man sich die Tage auf.

    Mir kann niemand erzählen, dass er eine so große Trainingsgruppe hat, dass er damit die alle vernünftig trainieren können Samstag von 08.00 bis 22.00 Uhr auf dem Platz stehen muss.


    Und jetzt mal ganz provokant gefragt, wie lange will man denn mit seinem Hund auf dem Platz stehen, damit man es sinnvoll findet? Also ich persönlich finde in der UO zwei Einheiten á 10 Minuten in der Regel vollkommen ausreichend. Mehr Zeit bedeutet so gut wie nie besseres Training.

    Das gleiche im SD.

    Zig verschiedene Übungen in jeder Trainingseinheit runterrattern ist einfach unsinnig.


    Und wie viele OGs haben heutzutage noch 20 Hunde, die IGP machen wollen im Training?

    Und da geht es auch schon wieder mit der Disziplin los. Wer ist nicht schafft, rechtzeitig zur UO aufzutauchen, macht bei uns halt auch schlicht keinen Schutzdienst. Ja, es ist ein Hobby und ja es ist Freizeit. Das gilt aber auch für alle anderen Anwesenden inklusive Ausbilder und Figurant.

    Nein, das bedeutet nicht, dass man immer von der ersten bis zur letzten Minute da sein muss (wobei ich es gerade bei den namhaften Ausbildern durchaus kenne, dass man da dann wieder heimfahren darf und auch nicht mehr zu kommen braucht, wenn das mehrfach vorkommt), aber eben doch etwas Rücksichtnahme auch auf die Vereinskollegen, Ausbilder und Figuranten und wenn man immer und überall klar macht, dass Sport und Training keine Priorität haben, darf man sich nicht wundern, wenn man selbst in der Priorität des Vereins abrutscht.

    Jeder erwartet immer, dass für ihn und seinen Hund alles bereit steht, selbst da aber ein wenig zum reibungslosen Ablauf beizutragen ist leider bei vielen dann zu viel verlangt.


    Und ja micht nervt es tierisch, wenn ich mir einen vollen Trainingstag ansehe. Bei uns sind es 13 Hunde in UO und SD wenn alle da sind und man könnte da locker Minimum eine Stunde Trainingszeit einsparen, wären die Leute pünktlich, müssten nicht erst noch fertigrauchen oder Gassigehen, obwohl klar ist wenn sie dran sind.

    ECA Ist zwar schön dass ihr das alles so hinkriegt (vorstandschft) mit den vielen verschiedenenen sportarten u rassen, aber ob das schäfihalter die rein igp trainieren wollen, auch so sehen :/

    Mir wäre das zuviel, ist ja auch immerhin noch freizeit die man ohne auf die uhr schauen müssen, verbringen möchte.

    Was wäre dir zu viel?

    Auch ohne andere Sportarten muss ich mich an Trainingszeiten halten, denn Ausbilder und Figurant sind nicht 24/7 abrufbar und gerade dann da, wenn ich lustig bin.

    Und sehr viele wollen dem nacheifern, werden frustriert, weil es der eigene Hund nicht hergibt.

    Das Problem ist da - gerade in der UO - zu 99% nicht, dass es der Hund nicht hergibt.

    Sondern dass der HF nicht die Geduld und Konsequenz hat, die einzelnen Übungen vernünftig durchzuarbeiten. Wie viele gute Hunde ich in den letzten Jahren gesehen habe, wo am Ende nur eine grade so mittelmäßige UO bei rausgekommen ist, einfach weil den Besitzern die Disziplin fehlte, kann ich gar nicht mehr zählen.


    Und so viel mehr gute Helfer, gab es früher jetzt auch nicht. Ja, es gab mehr Helfer, aber die Guten musste man auch als ich vor 30 Jahren angefangen habe, schon suchen. Nur weil es mehr Leute gab, die mit'm Arm auf dem Platz standen, war es nicht besser.


    Und ja, die OGs bieten oftmals mehr Sportarten an, aber da ist es eine reine Frage der Organisation, dass man das zur Zufriedenheit aller hinkriegt. Da muss der Vorstand halt dann auch mal wirklich arbeiten und planen, damit das reibungslos läuft.

    Bei uns am Platz trainieren IGP, Agility, Obedience, BGH, Rettungshunde und der "Zamperlkurs", dazu kommen noch regelmäßig die Diensthundeführer. Funktioniert einwandfrei, aber dafür müssen sich halt alle Beteiligten wie Erwachsene benehmen, sich an Absprachen halten und keinen Ego Trip fahren.


    Steht und fällt mit der Disziplin aller Beteiligten und daran mangelt es heutzutage leider immer mehr Hundehaltern und dann wird ein solches Zusammenspiel schwierig bis unmöglich und es gibt böses Blut im Verein und lange Gesichter, weil der Erfolg ausbleibt.

    Du kriegst im SV auch die Leistungsböcke durch die Formwertbeurteilung für die Zucht, sprich es wird eine recht breite Auslegung des Rassestandards toleriert, was gerade für die Leistungshunde sehr von Vorteil ist.

    Bei anderen Rassen hast du da sehr schnell ein Problem wenn die Vertreter der Leistunglsinien nicht dem aktuell modernen Show Typus entsprechen.

    Du meinst also, dass wir problemlos genügend Fleisch und Getreide/Kartoffeln und co produzieren können ohne

    Wir brauchen nicht "genügend" Fleisch.

    Fleisch ist ebenso Luxus, wie Haustierhaltung und sollte auch entsprechend kosten. Die Überproduktion ist aber eben nur gerade "in" weil Mensch erwartet, dass immer alles vorhanden ist und zwar bitte billig.

    Bei weniger Fleischproduktion hat man auch wieder mehr Flächen frei für die Lebensmittelproduktion.


    Und nein, ich bin weder Veganer noch Vegetarier, aber wenn ich schon Fleisch esse, dann aus vernünftiger Auszucht.Hat dann halt zur Folge, dass das Händel nicht 6 sondern 30€ kostet und es dann halt nicht jeden Tag Billigfleisch und Wurst gibt, aber das ist dann halt mal so.

    so sehr ist die Realität halt auch einfach die, dass sich nicht jeder äussert und nicht jeder etwas ändern kann oder will.

    Können, würden die meisten.

    Aber in der Regel ist am Rand stehen und motzen halt einfacher und bequemer. Selber keine Verantwortung übernehmen, aber sich über die Auslassen, die es tun, ist leider ein weit verbreitetes Phänomen

    Und ganz ehrlich wer geht denn ohne Hund in eine OG um sich zu informieren?

    Glücklicherweise sehr viele und es werden immer mehr, die sich erst informieren bevor sie sich irgendwo nen Hund kaufen und hoffen, dass es schon funtkionieren wird.

    Von der zweiten Sorte kommen auch genug regelmäßig in die OGs und hoffen, dass die Ausbilder da dann die Wunderlösung haben, weil mit dem zusammenwachsen halt nicht so sozial verträglich klappt, wie man es bräuchte, um den Hund behalten zu können.

    Die neue PO soll doch auch anfängerfreundlicher werden in den unteren Prüfungsstufen.

    Das haben sie auch bei der 2019er Änderung behauptet.

    Mehr als Chaos und Blödsinn ist bei den Änderungen nicht rausgekommen.


    Meiner Erfahrung nach sind mittlerweile die Erwartungen gerade der Anfänger einfach zu hoch. Früher war einem bewusst, dass man in der ersten Prüfung nicht mit 300 Punkten rausgehen wird. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Leute ich die letzten Jahre haben hinschmeißen sehen, weil sie es bei den ersten Prüfungen nicht ins SG geschafft haben. Es fehlt einfach oft die realistische Einschätzung der eigenen Leistung. Im Kombination mit übersteigerter Erwartungshaltung, gibt das sehr unschöne Szenen.


    Unpopuläre Meinung:

    Es tut Sport und auch Zucht beim DSH vielleicht gar nicht so schlecht, sich mal gesund zu schrumpfen. Anstelle an allen Ecken und Enden die notwendigen Anforderungen aufzuweichen und herabzusetzen, sollte man einfach darauf bestehen, dass ein Mindestmaß an Qualität nicht unterschritten wird und dem einfach die Quantität opfern.

    Ich würde mir den Gesamtzustand des Hundes ansehen.

    In dem Alter sehen die einfach gern mal sehr schmal aus, wenn man die nicht küsntlich hochfüttert, Beine, Ohren und Rippen.

    Mich würden da eher so Dinge wie bisherige Erziehung und Ausbildung interessieren und den Ausschlag für die Frage geben, ob ich den Hund haben will und weniger der Fütterungszustand.

    Allerdings ist so eine WB doch nur realistisch, wenn vorher NICHT geübt wird, wenn man jetzt mal ganz ehrlich ist.

    Jein.

    Vieles kann man einfach auch nicht wirklich üben in der Zeit, wenn es da am Grundwesen mangelt.

    Außerdem ist es mMn auch schlicht und ergreifend notwendig, da bereits im Vorfeld auszusortieren, wen man da überhaupt zur WB schickt.


    Das Gespann, um das es mir hier ging, hätte ich zB nie fahren lassen, wären die damals schon bei mir im Training gewesen. Dass ein Hund mit so mangelhafter Führung durch die Besitzer, mit deutlichem Aggressionsverhalten in beunruhigenden Situationen keine Chance hat, da vernünftig durchzukommen, wäre jedem Beteiligten nach etwas Training klar gewesen.

    Da macht es dann in meinen Augen Null Sinn, solche Teams zur Überprüfung zu schicken, sie blockieren nur einen (oftmals heiß begehrten) Startplatz und bringen Risiken für die Prüfer mit sich. Und Erfahrungsgemäß sind negative Erlebnisse mit dem Hund in der Anfangsphase gerade bei Ersthaltern nicht gerade förderlich für die Beziehung zum und das Vertrauen in den Hund.

    Einen solchen Kurs kann ich jedem nur empfehlen.

    Haben wir damals schon vor rund 20 Jahren angeboten und bieten hier in der Gegend auch immer Tierärzte an.

    Ich hoffe die Situation am Mittwoch ging noch halbwegs glimpflich aus, und die Besitzer sichern den Hund zukünftig entsprechend...

    Zu eins, ja der Biss war noch sehr gehemmt, wenn auch komplett unprovoziert.

    Zu zwei... nö. Direkt nach dem Vorfall waren sie zwar sehr geschockt und besorgt, aber mittlerweile sind wir schon wieder bei "ja, aber er hat ja nicht wirklich gebissen" und draußen hat er es ja noch nie gemacht, also muss es am Hundeplatz liegen...

    ECA Du schriebst in Deinem Beitrag "aus gegebenen Anlass" .... magst Du mehr dazu sagen?

    Wir hatten Mittwoch einen Beißvorfall beim Training und zu Beginn haben die Besitzer Ahnungslosigkeit geheuchelt.

    Durch nen Zufall bin ich dann aber drüber gestolpert, dass der Hund schon bei der Wesensbeurteilung durchgefallen ist und hab mir so meine Gedanken gemacht.


    P.S. Mittlerweile weiß ich auch den Grund. Er zeigt sich so aggressiv bei der Zahnkontrolle, dass diese nicht durchgeführt werden konnte.