CACIT Germany 27.-30.03.2025 in Kreuth

  • Ich hab grad mitbekommen, dass die Cacit nächstes Jahr wieder dort sein soll - wäre super, weil dann wird das gleich eingeplant und wir sind dort.

    Ja, wurde heute bekannt gegeben, dass die CACIT 26 wieder in Kreuth ist.

    GenauesDatum soll noch folgen.

  • Ich hoffe nächstes Jahr kann ich dann auch kommen, hatte mich schon geärgerte das ich kurzfristig absagen musste


    Ich möchte mir alles ganz in Ruhe anschauen und auch mal direkt vergleichen so im drumrum auch , da bekommt man ja online ehern nix mit

  • Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall hin!!

    Ich verbinde das auch mit schönen Erinnerungen als ich damals ein paarmal dort auf Westernreitveranstaltungen war. Wenn ich dann nun für Hundeveranstaltung hinfahre, das ist schon cool. Da waren (und sind?) sogar die EM und NRHA Futurity usw also die wichtigsten Turniere.

  • @all: Es ist schon ewig Bestandteil der PO dass Prüfungteilnehmer mit gesundheitlichem Handicap einzelne Übungen, in denen sie durch ihre körperliche Beeinträchtigung eingeschränkt sind, in anderer Weise ausführen dürfen (z.B. den Hund links statt rechts zu führen, den Laufschritt weg zu lassen etc.). Das muss VORAB mit dem amtierenden LR abgeklärt werden und i.d.R. durch ein entsprechendes Attest ärztlich bestätigt sein, sollte die Beeinträchtigung für den LR nicht offensichtlich sein (z.B. "Bein ab"). Und ja, auch eine aktue Erkrankung bzw. Rekonvaleszenz gilt als "körperlichen Einschränkung".


    Wer glaubt dass es für den betreffenden HF ausschließlich Vorteile bringt wenn er z.B. den Laufschritt weg lassen darf, der hat noch nie selbst einen Hund geführt während er körperlich beeinträchtigt war... Denn i.d.R. ist man während der kompletten Vorführung seines Hundes eingeschränkt, z.B. dadurch dass man in einem verletzten Zustand den Hund die ganze Zeit über in einem anderen Tempo führt als dieser gewohnt ist und welches für ihn vorteilhaft ist. Hunde reagieren in erster Linie auf Körperhaltung und Mimik, und die ist verändert wenn der HF sein Gangbild ändert.


    Der Vergleich mit dem körperlich beeinträchtigten Hund hinkt. Denn Hunde dürfen lt. PO nur dann geführt werden wenn sie "gesund" sind. Abweichungen im Bewegungsablauf sind immer kritisch zu bewerten und selbst ein Tierarzt könnte aufgrund eines veränderten Bewegungsablauf ohne weiterführende Untersuchungen nicht beurteilen ob ein Hund sich aus akutem Schmerz heraus so bewegt wie er es tut, oder nicht. Und im Gegensatz zum menschlichen Teilnehmer, der zum LR sagen kann "sorry, ich habe akut zu starke Schmerzen um weiter zu machen", kann der Hund das nicht, zumal der in hohen Trieblagen diesbezüglich oft viel wegsteckt. Wie soll das dann ein LR beurteilen können? Der muss den Hund so bewerten wie er ihn seine Leistungen erbringen sieht, oder aber er nimmt ihn "wegen Erkrankung" aus der Prüfung. Im Einzelfall hilft ein zeitnah erstelltes tierärztliches Attest diesbezüglich dass z.B. eine unfallbedingte Gangbildveränderung für den Hund nicht schmerzhaft ist und er deswegen aus Tierschutzsicht nichts dagegen spricht dass er geführt wird. Streift der Hund dann aber z.B. an der Hürde wird das dann selbstverständlich trotzdem entwertet. Das war bei meiner Hündin auch so, für die ich für jede Veranstaltung in den Tagen davor ein neues tierärztliches Attest habe ausstellen lassen (die "Schmerzfreiheit" muss ja immer zeitnah vor der jeweiligen Veranstaltung bescheinigt werden, sonst muss der LR, Körmeister etc. so einen Hund aus dem Wettbewerb nehmen, gerade in der heutigen Zeit).

  • eitnah erstelltes tierärztliches Attest diesbezüglich dass z.B. eine unfallbedingte Gangbildveränderung für den Hund nicht schmerzhaft ist und er deswegen aus Tierschutzsicht nichts dagegen spricht dass er geführt wird.

    wie soll denn ein ta sowas feststellen? interessiert mich aus persönlichen gründen, da ich so einen hund habe, bei dem man nicht sagen kann obs weh tut..

  • eitnah erstelltes tierärztliches Attest diesbezüglich dass z.B. eine unfallbedingte Gangbildveränderung für den Hund nicht schmerzhaft ist und er deswegen aus Tierschutzsicht nichts dagegen spricht dass er geführt wird.

    wie soll denn ein ta sowas feststellen? interessiert mich aus persönlichen gründen, da ich so einen hund habe, bei dem man nicht sagen kann obs weh tut..

    Weil die Resultate mancher Verletzungen inzwischen derart gut wissenschaftlich bekannt sind dass man z.B. unterschiedliche Schrittlängen der Hintergliedmaße aus der daraus resultierenden Muskelverkürzung erklären kann. Dito für derartige Verletzungen evtl. typische Rotationsbewegungen. Fachtierärzte jedenfalls erkennen bei solchen Hunden ob lediglich ein für die jeweilige Verletzung typisches Gangbild vor liegt oder ob zusätzlich noch eine schmerzbedingte Lahmheit hinzu kommt. Vor allem da während des Behandlungsverlaufes inzwischen ja auch ausgiebige Videoaufnahmen gemacht werden jedesmal wenn der Hund vorgestellt wird. Da erkennen die sofort wenn sich das Gangbild zwischenzeitlich verschlechtern sollte.


    ich hatte mit entsprechenden Attesten der Uni-VetKlinik Gießen und denen einer Tierärztin speziell für Physiotherapie keine Probleme so einen Hund auf Ausstellung/Prüfung/Körung führen zu dürfen.