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  1. Das Schäferhund Forum
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Wie und womit anfangen beim Welpen?

  • Frank69
  • 18. April 2021 um 19:33
  • Ruebchen
    Moderator
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    • 19. April 2021 um 17:13
    • #46
    Zitat von Frank69

    Einen Familienhund bekomme ich hin, meine Frage war jetzt schon auf mehr ausgelegt, ist halt schade das die Vereine nicht aufmachen dürfen, hätte so gerne mal einen Schäferhundeverein kennen gelernt und gesehen wie da gearbeitet wird.

    Schön, da dass jetzt ja nochmal geklärt wurde, habe ich hier einen Buchtipp für dich lieber Frank

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    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Frank69
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    • 19. April 2021 um 17:20
    • #47

    Ruebchen , Buch ist bestellt. :)

  • Cinja
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    • 19. April 2021 um 17:53
    • #48

    Ich würde nur beim Futtertreiben nicht erst bestätigen, wenn du angehalten hast und dein Hund sitzt. So belohnst du ihn nämlich fürs Hinsetzen und nicht fürs Fußgehen. Daher würde ich auch beim Gehen, am Anfang schon nach zwei bis drei Schritten die Belohnung geben und die Übung auflösen.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Muriel
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    • 19. April 2021 um 18:06
    • #49
    Zitat von Ruebchen

    Der Vergleich hinkt meiner Meinung nach.

    Beim Jagdverhalten einer Katze handelt es sich ja um ein angeborenes, natürliches Verhalten, welches grundsätzlich JEDE Katze von sich aus beherrscht (wär' ja auch blöd wenn nicht).

    Im sportlichen Training mit unseren Hunden bringen wir den Hunden aber Dinge und Verhaltensweisen bei, die NICHT angeboren sind. Fußlaufen in einer bestimmten Form, Apportieren, Sitz/Platz in "unlogischen" Abläufen, usw.

    Ein Hund, der das nicht lernt, wird es niemals können.


    Du hast den Artikel offenbar nicht gelesen und dich wahrscheinlich mit der Materie noch gar nicht befasst.

    Je mehr Zeit kleine Kinder (Welpen, Katzen...) mit freiem Spielen und Erkunden verbringen, umso besser wird ihre Lernfähigkeit und die Lernfreude.


    Das freie Spielen und Erkunden sorgt für eine optimale Vernetzung im Gehirn.

    Durch Belehren und Fördern können sich die neuronalen Verbindungen nicht so gut aufbauen.

    Eigenständige Erfahrungen führen zu einem Flow und somit zur Ausschüttung von Glückshormonen und zur Vernetzung der Neuronen im Gehirn.Die Glückshormone sind die Nahrung für das Gehirnwachstum.


    Die Welpen lernen gleichzeitig mit neuen Situationen gelassener und flexibler umzugehen. Sie haben auch eine bessere Körperwahrnehmung


    Sitz, Platz, Fuß, Apportieren usw. lernt ein Hund noch in JEDEM Alter.

    Ich habe mit meinem 1-jährigen Hund mal eine Hundeschule besucht.

    Er hat vorher keines dieser Kommandos gelernt, sondern hatte eine unbeschwerte Welpenzeit.


    Mein Hund hat in der Hundeschule alle Kommandos in kürzester Zeit 100 Prozent richtig ausgeführt.

    Den größten Teil der Stunden hätten wir gar nicht mehr gebraucht.


    Die anderen jungen Hunde haben sich total schwer getan, obwohl sie alle vom Welpenalter an schon diese Übungen gemacht haben.



  • Luna
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    • 19. April 2021 um 18:14
    • #50

    Ich finde die Vorgehensweise von @ Ruebchen gut, aber auch die von Waschbär und hab eigentlich immer den goldenen Mittelweg genommen. Weder zu lange gewartet, noch zu früh angefangen. Da verstehe ich auch Muriel gut, weil wir und genauso die Hunde haben nur eine einzige Kindheit und deswegen habe ich alle meine Hunde erst mal ankommen und stark werden lassen und frühestens mit 4 - 5 Monaten langsam zum üben begonnen, außer das alltägliche von Anfang an halt, wie herkommen, in sein Körbchen gehen, die Kommandos "Pfui und Aus" und auch mal ein bisschen Sitz geübt.

    Das waren auch die früheren Ansagen bei uns in der OG, den Hund erst mal reifen lassen, weil klein bekommt man sie später immer noch, aber groß nie mehr.

  • Muriel
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    • 19. April 2021 um 18:31
    • #51
    Zitat von Mona

    Da verstehe ich auch Muriel gut, weil wir und genauso die Hunde haben nur eine einzige Kindheit und deswegen habe ich alle meine Hunde erst mal ankommen und stark werden lassen und frühestens mit 4 - 5 Monaten langsam zum üben begonnen, außer das alltägliche von Anfang an halt, wie herkommen, in sein Körbchen gehen, die Kommandos "Pfui und Aus" und auch mal ein bisschen Sitz geübt.

    Das sehe ich genauso.

    Wenn man mit 4 - 5 Monaten langsam anfängt, ein paar Kommandos zu üben, schadet das dem Welpen nicht.

    Wichtig ist, dass man dem Welpen zugesteht, Welpe zu sein.

    Die Entwicklung geht so schnell. Mit 8 - 10 Wochen ist er noch ein Baby.

    Mit 16 Wochen entspricht er schon einem Kleinkind.

    Man kann von einem Welpen mit 10 Wochen nicht das gleiche erwarten wie von einem Welpen mit 16 Wochen. Leider übersehen das viele Hundehalter.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. April 2021 um 18:45
    • #52

    Also wird Finn der mit seinen Eltern in einer schicken Wohnung am Prenzlauer Berg wohnt genauso viel können und wissen, wie Kevin oder Ali aus Neuköln? Solange sie alle nur genug spielen können. Zu Geil ehrlich.

  • Luna
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    • 19. April 2021 um 18:51
    • #53

    Also ehrlich @Ellionore? Du willst das jetzt mit diesem Thema vergleichen?

  • Cinja
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    • 19. April 2021 um 19:00
    • #54

    Ich finde, spielerisch mit dem Welpen zu üben schließt eine unbeschwerte Welpenzeit nicht aus.

    Wir reden doch hier von wenigen Minuten am Tag und nicht von stundenlangem Training.

    Meinen Welpen hat es m. M. jedenfalls immer Spaß gemacht, wenn wir spielerisch in kurzen Sequenzen geübt haben. Denn sie bekommen da volle Konzentration von mir. Und ich höre auf, bevor der Welpe aufhören will, weil er müde ist. So ist es für ihn einfach ein tolles Spiel, er wird selbstbewusst und hat Spaß.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. April 2021 um 19:00
    • #55
    Zitat von Mona

    Also ehrlich @Ellionore? Du willst das jetzt mit diesem Thema vergleichen?

    Mona hab ich sowas behauptet und damit angefangen?

  • Luna
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    • 19. April 2021 um 19:11
    • #56

    Was hat denn da eine schicke Wohnung damit zu tun oder das mit Neuköln? Kapier ich echt nicht @Ellionore.

    Alle Kinder sollen in meinen Augen eine schöne Kindheit haben, egal wo sie herkommen! Und eine schöne Kindheit macht stark und zuversichtlich.

    Dann wieder zurück zu den Hunden: Wenn ein Welpe in sein neues zuhause einzieht, soll er dort auch gut ankommen und für ihn sowieso nur eine sehr kurze Zeit, seine Welpenzeit genießen können. Er wird dabei gleich angehalten, stubenrein zu werden usw.. wie vorhin bereits ausführlich beschrieben. Wie schnell die Zeit bis zum Alter von 4 Monaten vergeht, weiß doch jeder und das bisschen Kindheit kann man ihnen doch wirklich geben. Oder hast Du mit 3 Jahren schon lesen und schreiben lernen müssen?

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 19. April 2021 um 19:13
    • #57
    Zitat von Muriel

    Du hast den Artikel offenbar nicht gelesen und dich wahrscheinlich mit der Materie noch gar nicht befasst.

    Je mehr Zeit kleine Kinder (Welpen, Katzen...) mit freiem Spielen und Erkunden verbringen, umso besser wird ihre Lernfähigkeit und die Lernfreude.

    so Mona wo habe ich also damit angefangen bzw. angefangen den Vergleich zwischen Kindern und Welpen zu ziehen?

    Ich habe lediglich dazu eine Bemerkung verfasst. Darf ich ja anscheinend nicht, aber sowas kann man nicht einfach jemanden unkommentiert lesen lassen.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 19. April 2021 um 19:22
    • #58
    Zitat von Cinja

    Ich finde, spielerisch mit dem Welpen zu üben schließt eine unbeschwerte Welpenzeit nicht aus.

    Wir reden doch hier von wenigen Minuten am Tag und nicht von stundenlangem Training.

    Da gebe ich dir recht, siehe meine Antwort an Mona.

    Es gibt ein paar wenige Hundehalter, die das berücksichtigen.

    Wenn ich aber die Vielzahl der Welpenthreads in diesem Forum und anderen Hundeforen lese, dann haben die meisten Welpen keine unbeschwerte Welpenzeit.

    Die Hundehalter versuchen mit allen Mitteln, das welpentypische Verhalten "in den Griff" zu bekommen und dem Welpen das abzugewöhnen.

    Das typisch lebhafte Verhalten wird als "überdreht" angesehen.

    Sie empfinden es als Erfolg, wenn der Welpe mit einem Kauknochen in der Box zur Ruhe gebracht wird, obwohl er gerade so richtig in Spiellaune war.

    Freie Bewegung und eigenständiges Erkunden kommen viel, viel zu kurz.

    Schadet ja angeblich den Gelenken.

    Die Welpen werden überwiegend an der Leine spazieren geführt und bekommen "zur Auslastung" Übungen "für den Kopf".

    Diese Grundeinstellung ist so festzementiert im Denken, dass alle Aufklärung abprallt.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 19. April 2021 um 19:24
    • #59
    Zitat von Muriel

    Sitz, Platz, Fuß, Apportieren usw. lernt ein Hund noch in JEDEM Alter.

    Ich habe mit meinem 1-jährigen Hund mal eine Hundeschule besucht.

    Er hat vorher keines dieser Kommandos gelernt, sondern hatte eine unbeschwerte Welpenzeit.


    Mein Hund hat in der Hundeschule alle Kommandos in kürzester Zeit 100 Prozent richtig ausgeführt.

    Den größten Teil der Stunden hätten wir gar nicht mehr gebraucht.


    Die anderen jungen Hunde haben sich total schwer getan, obwohl sie alle vom Welpenalter an schon diese Übungen gemacht haben.

    Alles anzeigen

    Dass ist aber komisch, dass sich die anderen jungen Hunde schwer getan haben.

    Ein sechs Monate alter Hund, der die Übungen so beherscht wie im Video, kann diese Übungen auch noch als einjährigen Hund machen.

    Ein gemeinsames Arbeiten und Trainieren macht spass für den Hund und den Hundeführer.

    Ein gemeinsames Arbeiten festigt die Bindung.

    Durch ein gemeinsames Arbeiten wird der Hund ausgelastet.

    Ein gemeinsames Arbeiten kann man auch spielerisch aufbauen, so daß es für den Hund auch nur ein Spiel ist.

    Und freies Spielen kann man trotzdem noch nach dem Training machen.

    Auch solche Hunde haben eine unbeschwerte Welpenzeit.

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    VG
    Klaus und die Bea

  • Luna
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    • 19. April 2021 um 19:28
    • #60

    ich hatte das von dir anders verstanden und diesen satz nicht berücksichtigt. Aber das erkunden als kleinkind o welpe ist tatsächlich wichtig fürs leben, ob es die lernfähigkeit fördert, das kann ich allerdings nicht beurteilen.

    Ich behaupte jedoch, dass eine schöne welpenzeit stark macht und eine schöne kindheit stark und zuversichtlich macht.

    Und die welpenzeit obendrein noch sehr kurz ist und sie ja schon ab einzug zum lernen anfangen müssen. Ich mag mich aber jetzt nicht wiederholen.

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